OSENBERG - SPORTPRESSE
FUSSBALL-REPORT    BERGISCHE HANDBALL-ZEITSCHRIFT    MATCHBALL

 








WSV VERPFLICHTET SERHAT KACMAZ

17.07.26 FUSSBALL OBERLIGA - Der Wuppertaler SV verstärkt sich für die kommende Saison mit Serhat Kacmaz. Der 25-Jährige wechselt von der SG Wattenscheid 09 ins Stadion am Zoo. Der Neuzugang kann sowohl in der Innenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden.
Der 1,97 Meter große Defensivspieler stand in den vergangenen drei Spielzeiten für die SG Wattenscheid 09 auf dem Platz und feierte in der vergangenen Saison den Aufstieg in die Regionalliga West. Insgesamt absolvierte der gebürtige Wittener 85 Pflichtspiele für die SGW.
Seine fußballerische Ausbildung erhielt der beidfüßige Defensivspieler in den Nachwuchsmannschaften der SG Wattenscheid 09 und der TSG Sprockhövel. Nach seiner Jugend verbrachte er seine ersten beiden Jahre im Seniorenbereich beim FC Remscheid, ehe er sich der SG Wattenscheid anschloss. Neben dem Fußball studiert der 25-Jährige Jura.
Sportvorstand Lennart Strufe  freut sich über den Neuzugang: „Mit Serhat ergänzen wir unsere Mannschaft ganz bewusst um einen weiteren Spielertyp. Mit seiner körperlichen Präsenz, seiner Robustheit und seiner Zweikampfstärke bringt er Eigenschaften mit, die unserem Team zusätzliche Sicherheit geben. Er gibt uns sowohl am Boden als auch in der Luft zusätzliche Stabilität und bringt die Mentalität mit, konsequent zu verteidigen und Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig überzeugt er auch im Ballbesitz durch Ruhe, Sauberkeit und klare Entscheidungen. Damit erweitert er unsere Möglichkeiten und gibt uns zusätzliche Optionen für unterschiedliche Spielsituationen.“
Mit Serhat Kacmaz gewinnt der Wuppertaler SV einen robusten und zweikampfstarken Defensivspieler hinzu, der bereits reichlich Erfahrung im Seniorenfußball gesammelt hat. Der 25-Jährige soll das Defensivzentrum der Rot-Blauen verstärken und dem Team zusätzliche Stabilität verleihen. Foto: WSV

NIEDERLAGE IN WÜLFRATH

15.07.26 TESTSPIELE - Auch im dritten Testspiel gab es keinen Sieg für den WSV. Der Regionalliga-Absteiger traf auch im Test am Dienstagabend in Wülfrath das Tor nicht und verlor mit 0:1. Ein Kopfballtor von Kapitän Bleckmann in der 55. Minute entschied das Match. Zwar besaßen auch die Wuppertaler einige Chancen. Doch auch Eren Albayrak (Foto Jochen Classen) traf das Wülfrather Tor nicht. Vielleicht klappt es am Samstag besser, wenn der WSV den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach zu einem weiteren Testspiel am Zoo erwartet. Das Match wird um 14 Uhr angepfiffen.

WSV UND MSV IN WÜLFRATH

13.07.26 FUSSBALL POKAL - Der Wuppertaler Nachbar 1. FC Wülfrath ist gleich wieder aus der Landesliga abgestiegen. Am morgigen Dienstag erwartet Wülfrath den Oberligisten WSV zu einem Testspiel. Und im Niederrheinpokal kommt Ende August 2026 Drittligist MSV Duisburg. Auch die Wuppertaler haben mit neuem Cheftrainer Tim Schneider und neuem Kader ein Heimspiel am Zoo, muss aber wahrscheinlich wegen der Vorkommnisse in der vergangenen Saison auf Zuschauer verzichten. Die Pokalbegegnungen auf einen Blick:
𝐖𝐮𝐩𝐩𝐞𝐫𝐭𝐚𝐥𝐞𝐫 𝐒𝐕 - 𝐒𝐩𝐕𝐠 𝐒𝐜𝐡𝐨𝐧𝐧𝐞𝐛𝐞𝐜𝐤
FSV Duisburg - Viktoria Goch
SF Broekhuysen - TuS Xanten
SV Haldern - FC Remscheid
VfB Homberg - Blau-Weiß Dingden
FC Büderich - SC St. Tönis
TSV Kaldenkirchen - DSC 99 Düsseldorf
VfL Rhede - Ratingen 04/19
Duisburger FV - ETB Schwarz-Weiß Essen
SV Rosellen - KFC Uerdingen
VfL Jüchen-Garzweiler - 1. FC Monheim
1. FC Kleve - TSV Meerbusch
SV Friedrichsfeld - DJK Adler Union Frintrop
OSV Meerbusch - TSV Solingen
SW Alstaden - DJK Twisteden
Rheydter SV - SC Werden-Heidhausen
SG Essen-Schönebeck - Hamborn 07
Lohausener SV - VfB Bottrop
Sportfreunde Neuwerk - SF Baumberg
1. FC Grevenbroich-Süd - SC Sonnborn
ESC Rellinghausen - SSVg Velbert
SC Kapellen-Erft - Holzheimer SG
Büdericher SV - Union Nettetal
SV Scherpenberg - FC Kosova Düsseldorf
VfB Speldorf - VSF Amern
TSV Ronsdorf - SC 1920 Oberhausen
SV Biemenhorst - Fortuna Düsseldorf
DV Solingen - 1. FC Bocholt
SV Sonsbeck - Rot-Weiss Essen
1. FC Wülfrath - MSV Duisburg
FC Kray - Rot-Weiß Oberhausen
SpVg Odenkirchen - VfB Hilden

NIEDERLAGE OHNE WERT

11.07.26 FUSSBALL TESTSPIELE - Zweiter Test - erste Niederlage für eine "zusammengewürfelte" Mannschaft des Regionalliga-Absteigers WSV. In der Klingenstadt verloren die Wuppertaler ohne den verhinderten neue Cheftrainer Tim Schneider und die meisten der vielen neu verpflichteten Spieler mit 0:3 gegen den Landesligisten DV Solingen. Bereits nach zehn Minuten war der Test entschieden. Die Gastgeber führten schnell durch Tore von Yigiter und Pemba mit 2:0.
Die Fotos zeigen den Solinger Keeper, der an WSV-Neuzugang Brian Ignatador einen Elfmeter verursachte, Brian schoss selber und verschoss.

Fotos von der Solinger Zietenstraße: Jochen Classen

WSV VERSTÄRKT SICH MIT JADEN KORZYNIETZ

10.07.26 FUSBALL OBERLIGA - Der Wuppertaler SV kann den nächsten Neuzugang für die kommende Saison vermelden: Linksverteidiger Jaden Korzynietz wechselt zum WSV und verstärkt künftig die Mannschaft auf der linken Abwehrseite.
Der 21-jährige Korzynietz wurde bei der SG Wattenscheid und Borussia Dortmund ausgebildet. Beim BVB durchlief der Linksfuß sämtliche Stationen im Nachwuchsbereich und sammelte dabei wertvolle Erfahrungen auf höchstem Juniorenniveau. Neben zahlreichen Einsätzen in der Junioren-Bundesliga lief er insgesamt achtmal in der UEFA Youth League für Borussia Dortmund auf. Zudem absolvierte der gebürtige Bochumer sieben Spiele für die Nachwuchs-Nationalmannschaften Deutschlands.
Nach seiner Zeit in Dortmund wechselte Korzynietz zur U23 von Eintracht Frankfurt, ehe er zuletzt für die U23 des VfL Bochum auflief. Insgesamt kommt der 21-Jährige bereits auf 22 Einsätze in der Regionalliga und bringt damit trotz seines jungen Alters erste Erfahrungen im Seniorenbereich mit.
Mit seiner fußballerischen Ausbildung, seiner technischen Qualität und seiner Dynamik auf der linken Seite passt Korzynietz genau in das Anforderungsprofil des WSV. Der Linksverteidiger überzeugt durch seine Fähigkeit, sich aktiv ins Spiel einzuschalten und sowohl defensiv als auch offensiv Akzente zu setzen.
Vorstand Sport Lennart Strufe freut sich über die Verpflichtung: „Mit Jaden verpflichten wir einen technisch versierten Außenverteidiger, der unserem Spiel über die linke Seite zusätzliche Qualität verleihen kann. Er ist fußballerisch sehr gut ausgebildet, verfügt über eine saubere Technik, ein gutes Spielverständnis und bringt die Dynamik mit, um sowohl defensiv als auch offensiv Akzente zu setzen. Gleichzeitig passt seine Art Fußball zu spielen hervorragend zu unserer Spielidee, weil er mutig nach vorne verteidigt und sich aktiv in unser Offensivspiel einschaltet. Darüber hinaus sehen wir in Jaden einen Spieler mit großem Entwicklungspotenzial, der bereits heute viele wichtige Voraussetzungen für unseren Fußball mitbringt.“ Foto: WSV

WUPPER-KÜCHEN SETZT EIN STARKES ZEICHEN FÜR DEN WSV

09.07.26 TRIKOTSPONSORING - Der Wuppertaler SV und Wupper-Küchen bauen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit weiter aus: Zur neuen Saison wird das familiengeführte Unternehmen neuer Trikotsponsor unserer 1. Mannschaft und steigt gleichzeitig in die Kategorie Exklusiv-Partner auf.
Mit diesem Engagement setzt Wupper-Küchen ein starkes Zeichen für den WSV, den Sport und die gesamte Region. Das Unternehmen mit seinen Standorten in Wuppertal, Langenfeld und Solingen unterstreicht damit einmal mehr seine enge Verbundenheit zur Stadt Wuppertal und zu ihrem Traditionsverein.
Das Logo von Wupper-Küchen wird künftig die Trikots unserer Oberliga-Mannschaft zieren und den Verein bei allen Pflichtspielen begleiten. Gleichzeitig baut das Unternehmen seine Präsenz im Stadion und rund um den WSV weiter aus. Der Aufstieg in die höchste Sponsorenkategorie zeigt das große Vertrauen in den gemeinsamen Weg und das klare Bekenntnis zu einer langfristigen Partnerschaft.
Ralf Bartsch, Geschäftsführer von Wupper-Küchen: „In schwierigen Zeiten zu helfen, ist eine Tugend der Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Der WSV ist für den Verein, die Stadt und eine starke Stadtgesellschaft weit mehr als nur ein Sportverein. Der WSV befindet sich aktuell in einem wichtigen Erneuerungsprozess und bricht dabei bewusst alte Strukturen auf. Diese Veränderung wird von Menschen getragen, die diesen Weg mit Überzeugung leben – allen voran Sportvorstand Lennart Strufe mit seiner Bundesligaerfahrung und Erfolgstrainer Tim Schneider. Beide stehen für den neuen Weg des WSV und haben den Verein bereits heute auf eine neue Grundlage gestellt. Die Wupper-Küchen möchten diesen Weg aktiv begleiten und unterstützen. Deshalb haben wir unser Engagement sogar deutlich ausgeweitet, weil wir zu 100 Prozent hinter dieser Entwicklung stehen und den WSV langfristig auf diesem Weg begleiten wollen. Ich hoffe, dass viele Wuppertaler Unternehmerinnen und Unternehmer diesen positiven Aufbruch erkennen und den WSV ebenfalls unterstützen. Es war in der Vergangenheit nicht immer einfach mit dem WSV – aber wir sehen die aktuelle Situation in jeder Hinsicht positiv. Jetzt ist der Moment, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Der WSV steht für Leidenschaft, Zusammenhalt und Zukunft. Kämpfen und siegen – gemeinsam für Wuppertal. Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Foto: WSV

ARIYOH SCHLIESST SICH DEM WSV AN

09.07.26 FUSSBALL OBERLIGA - Der Wuppertaler SV treibt seine Personalplanungen für die kommende Spielzeit weiter voran und kann mit Ariyoh Yussuf Ayinla den nächsten Neuzugang präsentieren. Der 24-jährige Außenverteidiger wechselt zum WSV und bringt reichlich Erfahrung aus der Oberliga mit.
Der gebürtige Wuppertaler absolvierte bereits 118 Pflichtspiele in der Oberliga Niederrhein sowie 30 weitere Einsätze in der Oberliga Westfalen. Seine fußballerische Ausbildung erhielt der 1,74 Meter große Defensivspieler beim Cronenberger SC. Anschließend führten ihn seine Stationen über TuRU Düsseldorf, den SC Velbert, die TuS Ennepetal und den TSV Meerbusch, ehe er in der vergangenen Saison für den VfB Homberg in der Oberliga Niederrhein auflief.
Der beidfüßige Defensivakteur ist auf der rechten Außenverteidigerposition zuhause, kann seine Qualitäten durch seine Flexibilität jedoch auf beiden Außenbahnen einbringen.
Vorstand Sport Lennart Strufe freut sich über die Verpflichtung des 24-Jährigen: „Ariyoh steht für Intensität. Mit seinem Tempo, seinem Offensivdrang und seinen dynamischen Tiefenläufen übt er permanent Druck auf den Gegner aus und bringt gleichzeitig die Bereitschaft mit, defensiv jeden Meter zu arbeiten. Seine flexible Einsetzbarkeit auf beiden Außenbahnen eröffnet uns zusätzliche Möglichkeiten. Dass er mit 24 Jahren bereits viel Erfahrung in der Oberliga gesammelt hat und als gebürtiger Wuppertaler Verein, Stadt und Umfeld bestens kennt, rundet sein Profil für uns ideal ab.“
Mit dem 24-jährigen Außenverteidiger gewinnt der Wuppertaler SV einen laufstarken und variabel einsetzbaren Defensivspieler hinzu, der seine Qualitäten in den vergangenen Jahren konstant auf Oberliganiveau unter Beweis gestellt hat. Gleichzeitig kehrt der gebürtige Wuppertaler nun in seine Heimatstadt zurück und wird künftig das Trikot des WSV tragen. Foto: WSV

WSV VERPFLICHTET NOEL WESTENBERGER AUS DER KNAPPENSCHMIEDE

09.07.26 FUSSBALL OBERLIGA - Der Wuppertaler SV kann einen weiteren Neuzugang für die kommende Saison vermelden: Innenverteidiger Noel Westenberger wechselt aus dem Nachwuchsbereich des FC Schalke 04 an die Hubertusallee und wird künftig das WSV-Trikot tragen.
Der 18-jährige Innenverteidiger wurde zunächst bei Rot-Weiß Oberhausen ausgebildet, ehe er in die Knappenschmiede des FC Schalke 04 wechselte. Dort entwickelte sich der Rechtsfuß in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiter und sammelte auf höchstem Jugendniveau wertvolle Erfahrungen. Westenberger lief regelmäßig in den höchsten Nachwuchsligen auf und war damit gegen starke Gegner auf nationaler Ebene im Einsatz.
Der Wechsel zum WSV ist seine erste Station im Seniorenbereich. Mit seiner Athletik, seinem Tempo und seiner Ruhe am Ball bringt der junge Defensivspieler bereits wichtige Eigenschaften für den Übergang in den Herrenfußball mit. Neben der deutschen besitzt Westenberger auch die dominikanische Staatsbürgerschaft.
Vorstand Sport Lennart Strufe freut sich über die Verpflichtung:
„Noel ist ein Defensivspieler mit einem Profil, das hervorragend zu unserer Spielidee passt: Athletik, Tempo und Ruhe im Spielaufbau verbinden sich mit der Fähigkeit, mehrere Positionen auf hohem Niveau auszufüllen. Dadurch gibt er uns zusätzliche Möglichkeiten in der Defensive. Trotz seines jungen Alters zeigt er bereits eine bemerkenswerte Abgeklärtheit, trifft auch unter Druck gute Entscheidungen und bringt die Bereitschaft mit, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Wir sind überzeugt, dass Noel mit seinen Anlagen und seinem Potenzial bei uns den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen kann.“ Foto: WSV

SUBARU NISHIMURA VERLÄNGERT BEIM WUPPERTALER SV

09.07.26 FUSSBALL OBERLIGA - Der gebürtige Japaner wechselte vor zwei Jahren an die Wupper und absolvierte seitdem 40 Pflichtspiele für den WSV. Zuvor sammelte der 23-Jährige bereits in Deutschland wertvolle Erfahrung bei den Sportfreunden Baumberg, für die er 67 Einsätze in der Oberliga Niederrhein bestritt. Trotz seines jungen Alters bringt Nishimura damit bereits viel Erfahrung im Seniorenfußball mit.
Der Rechtsverteidiger überzeugt mit seiner Dynamik, seiner Laufstärke und seinem unermüdlichen Einsatz auf der rechten Seite. Mit seiner offenen Art und seiner professionellen Einstellung hat er sich in den vergangenen beiden Jahren zudem zu einem geschätzten und beliebten Bestandteil der Mannschaft entwickelt. Nun wird Subaru Nishimura auch in der kommenden Spielzeit das WSV-Trikot tragen.
Vorstand Sport Lennart Strufe freut sich über die Vertragsverlängerung:
„Wir freuen uns sehr, dass Subaru seinen Vertrag beim Wuppertaler SV verlängert hat und den gemeinsamen Weg mit unserem Verein fortsetzt. Mit seiner Dynamik, seinem Offensivdrang und seiner Bereitschaft, die gesamte rechte Seite mit hoher Intensität zu bearbeiten, gibt er unserem Spiel wichtige Impulse. Gleichzeitig sehen wir in ihm noch weiteres Entwicklungspotenzial und sind überzeugt, dass er in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle in unserer Mannschaft einnehmen wird.“ Foto: WSV

WSV VERPFLICHTET OFFENSIVTALENT ARIAN AMYN

09.07.26 FUSSBALL OBERLIGA - Der Wuppertaler SV verstärkt sich mit dem 19-jährigen Offensivspieler Arian Amyn. Der in Essen geborene Außenbahnspieler, der 2024 die irakische Staatsangehörigkeit erhielt und im Anschluss auch für die U20-Nationalmannschaft des Irak auflief, wechselt von Eintracht Hohkeppel ins Stadion am Zoo und bringt trotz seines jungen Alters bereits Erfahrung aus der Oberliga mit.
Ausgebildet wurde er in den Nachwuchsleistungszentren von Viktoria Köln und Alemannia Aachen. In der vergangenen Saison absolvierte der Offensivspieler 33 Pflichtspiele für Hohkeppel, in denen ihm 5 Tore und 11 Assists gelangen.
Der 1,82 Meter große Offensivspieler ist vor allem auf den Außenbahnen zuhause und gilt als besonders dribbelstark sowie stark im Eins-gegen-eins.
Vorstand Sport Lennart Strufe freut sich über den Neuzugang: „Arian ist ein offensiver Außenspieler, der mit seiner Dynamik, Beweglichkeit und Dribbelstärke im Eins-gegen-eins den Unterschied ausmachen kann. Er besitzt den Mut, immer wieder das direkte Duell zu suchen, ist auf beiden offensiven Außenbahnen flexibel einsetzbar und bringt eine gewisse Unbekümmertheit mit, die Spiele öffnen und entscheiden kann. Gleichzeitig bringt er die Bereitschaft mit, intensiv gegen den Ball zu arbeiten und sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Mit seinem Profil ergänzt er unsere Offensive um eine wichtige Komponente und macht unser Angriffsspiel noch variabler und schwerer ausrechenbar.“ Foto: WSV

FLACHPASSER DES SSV GERMANIA 1900 IM MUTTERLAND DES GEHFUSSBALLS

06.07.26 WALKING FOOTBALL - Am Freitag Vormittag trafen sich die Flachpasser des SSV Germania 1900 Wuppertal, um nach Sandwich an die englischen Südküste zu fahren. Trainer Friedhelm Bursian reiste mit zehn Spielern und sechs Spielerfrauen in die Grafschaft Kent. Nach einem ersten gemütlichen Abend in Ramsgate haben sich die 17 Personen am Samstag auf den Weg nach Canterbury gemacht und bei einer Stadtführung die schöne, historische Kleinstadt mit einer beeindruckenden Kathedrale kennengelernt.
Dann wurde es ernst: Am Sonntagmorgen machte sich die Gruppe nach Woodnesborough auf, um an einem walking football Turnier teilzunehmen. Es war ein Turnier mit einer Charity-Aktion zugunsten der ALS-Forschung. Daher hatten die Flachpasser auch einiges an Preisen als Spende für die Tombola im Gepäck.
Entgegen der deutschen Regeln wird in England mit Torwart gespielt, was natürlich eine Umstellung des Spiels erfordert. Dennoch konnten die Flachpasser gegen die sechs englischen Teams 5 Spiele erfolgreich gestalten und hatten nach 6 Spielen lediglich 2 Tore kassiert. Nur gegen den Turniersieger Woodnesborough FC konnten sie sich nicht durchsetzen.
Dennoch waren alle mit dem Ergebnis zufrieden und konnten sich geschafft, aber unverletzt auf den Weg nach Dover machen, um den Tag mit einem Spaziergang an den Klippen ausklingen zu lassen.
Am Montag machte sich die Wuppertaler Delegation wieder auf den Weg in die Heimat. Die "Flachpasser" genossen die vielen netten Begegnungen und das Versprechen von Woodnesborough FC zur Teilnahme am Turnier um den Friedhelm - Bursian - Pokal. Dieser ist für den 29.Mai 2027 auf dem Freudenberg geplant. Foto der Wuppertaler mit Turniersieger Woodnesborough FC: Thomas Sänger

FRÖHLICH FREUT SICH ÜBER SEIN ERSTES WSV-TOR AUF DEM FREUDENBERG

05.07.26 TESTSPIELE - Sollte er sich ärgern oder freuen? Der neue WSV-Trainer Tim Schneider zeigte sich nach dem 2:2 im ersten Testspiel gegen den VfB Hilden durchaus zufrieden. Den VfB hat er in diesem Jahr in die Regionalliga geführt. Warum soll ihm dieses Kunststück mit der jungen, hungrigen und total runderneuerten Truppe in Wuppertal nicht gelingen? Trotz allem Druck nach der Mini-Vorbereitung könnte es aber nur dann das hochgesteckte Ziel (Platz im oberen Drittel) erreicht werden, wenn die in Windeseile verpflichtete und von "Schwerarbeiter" Kennart Strufe geholten "Neuen" keine Flops sind. Durch ein frühes Tor des von Erkenschwick geholten Brian,Igbinadolor) ging der WSV in Führung. Und nach dem Ausgleich der Hildener war es der erst 17 Jahre alte Linus Lillebror Fröhlich, der für die Gastgeber kurz vor der Pause zum 2:1 traf. Etienne Feese gelang nach 70 Minuten der Ausgleich. 2:2 - ein gerechtes Unentschieden in einem Test vor 333 Zuschauern auf dem Freudenberg. MAO

Fotos vom Freudenberg: Jochen Classen

WSV SICHERT SICH DIE DIENSTE VON EREN ALBAYRAK

04.07.26 FUSSBALL OBERLIGA - Der Wuppertaler SV hat sich für die kommende Spielzeit in der Offensive verstärkt und verpflichtet Mittelstürmer Eren Albayrak von der SG Finnentrop/Bamenohl.
Der 23-Jährige lief in den vergangenen beiden Spielzeiten für den Oberligisten aus Westfalen auf und machte dort mit starken Torquoten auf sich aufmerksam. In der abgelaufenen Saison erzielte der 1,85 Meter große Rechtsfuß 18 Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Bereits in der Saison zuvor gelangen ihm in 29 Einsätzen zehn Tore und fünf Assists. Ausgebildet wurde Albayrak in der Jugend des Hombrucher SV.
Vorstand Sport Lennart Strufe freut sich über den Neuzugang:
„Bei der Besetzung unserer Offensive war es uns wichtig, unterschiedliche Spielertypen zusammenzustellen. Eren ergänzt unser Angriffsprofil als beweglicher Mittelstürmer, der Spielintelligenz, Torgefahr und mannschaftsdienliche Arbeit miteinander verbindet. Dabei arbeitet er auch mit großer Intensität gegen den Ball und bringt die Mentalität mit, die wir für unsere Spielweise benötigen. Genau diese Kombination aus seinen fußballerischen Qualitäten und seiner Persönlichkeit macht ihn zu einer wertvollen Verstärkung für unsere Mannschaft.“
Die WSV-Fans müssen nicht lange warten, um den Angreifer erstmals im WSV-Trikot zu sehen: Bereits beim ersten Testspiel der Sommervorbereitung am morgigen Sonntag gegen Regionalliga-Aufsteiger VfB Hilden wird Eren Albayrak erstmals im Aufgebot von Trainer Tim Schneider stehen. Foto: WSV

BAUMGARTEN FÜR ZECIRI

04.07.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Erst Kunstrasen, dann Landesliga-Aufstieg. Die Ziele des FK Jugoslawija sind einen Monat vor Saisonstart klar abgesteckt. „Wir wollen 2027 die Nummer zwei im Tal hinter dem WSV sein“, hatten die Verantwortlichen vor drei Jahren erklärt, als der Klub noch in der Kreisliga A kickte,
Mit dabei Jean Baumgarten. Aber nicht mehr als Spieler, sondern als Assistent seines Freundes, Cheftrainer Flrorim Zeciri. Den vertritt Baumgarten in den nächsten Wochen. Weil Florim endlich mal mit seiner Familie Urlaub machen möchte.
Die beiden Trainer können einide interessante Neuzugänge begrüßen, unter andere, Tarkan Türkmen, der vom DV Solingen zum Uellendahl wechselt, wo Jugos trainieren wird, weil der Platz am Opphof nun doch einen Kunstrasen erhält. Weitere Zugänge:
Florian Juka (FC Roj), Hazim Dezic (SSV Germania), Sebastian Schmieta (TSV Ronsdorf), Ali Bouzraa, Taha Belfidil (beide SC Ayyildiz Remscheid), Maximilian Kytza (SSV Bergisch Born). Text: Manfred Osenberg, Foto: Odette Karbach

FABRIZIO FILI WECHSELT ZUM WSV

03.07.26 FUSSBALL OBERLIGA - Der nächste Neuzugang für die kommende Spielzeit steht fest: Fabrizio Fili wechselt vom VfB Lübeck zum WSV und wird künftig das zentrale Mittelfeld verstärken. Der 22-jährige gebürtige Leverkusener bringt trotz seines jungen Alters bereits reichlich Erfahrung aus der Oberliga mit. Insgesamt absolvierte der 1,78 Meter große Mittelfeldspieler bislang 54 Oberliga-Partien. Darüber hinaus kam er in der Rückrunde der vergangenen Saison dreimal in der Regionalliga Nord für den VfB Lübeck zum Einsatz.
Seine fußballerische Ausbildung genoss Fili bei Viktoria Köln. Dort sammelte er unter anderem 24 Einsätze in der U19-Bundesliga, ehe ihn sein Weg über die SG Wattenscheid, die Spielvereinigung Erkenschwick, den SV Schermbeck und Germania Ratingen schließlich zum VfB Lübeck führte.
Sportvorstand Lennart Strufe freut sich auf den Neuzugang: „Mit Fabrizio gewinnen wir einen zentralen Mittelfeldspieler, der mit seiner Technik, seiner Spielintelligenz und seiner Ruhe am Ball überzeugt. Besonders unter Druck findet er immer wieder gute Lösungen und verleiht unserem Spiel die Struktur und Sicherheit, die wir im Zentrum gesucht haben. Darüber hinaus bringt er die Dynamik und Ballsicherheit mit, um sowohl defensiv als auch offensiv Akzente zu setzen. Mit seinen Qualitäten kann er unserem Spiel mehr Kontrolle, Stabilität und zusätzliche Impulse verleihen.“
Mit Fabrizio Fili gewinnt unser Team einen spielstarken Mittelfeldakteur, der trotz seines jungen Alters bereits wertvolle Erfahrung mitbringt und das Zentrum sowohl spielerisch als auch taktisch bereichern soll. Foto: WSV

DUJE GOLES VERSTÄRKT DIE OFFENSIVE DES WSV

03.07.27 FUSSBALL OBERLIGA - Der Wuppertaler SV kann den nächsten Neuzugang für die kommende Spielzeit präsentieren: Offensivspieler Duje Goles wechselt vom TuS Ennepetal an die Hubertusallee.
Der 23-Jährige bringt reichlich Erfahrung aus der Oberliga Westfalen mit. In bislang 86 Oberliga-Partien war Goles an 30 Treffern direkt beteiligt. In der vergangenen Saison erzielte der offensive Mittelfeldspieler sechs Tore und bereitete vier weitere Treffer für den TuS Ennepetal vor. Dort spielte er unter anderem gemeinsam mit Ex-WSV-Spieler Kevin Hagemann.
Der 1,80 Meter große Rechtsfuß überzeugt vor allem durch seine technische Qualität, seine Dynamik und seine Vielseitigkeit im Offensivspiel. Mit seinen Fähigkeiten soll er die Offensive des WSV weiter verstärken.
Lennart Strufe, Vorstand Sport des Wuppertaler SV, sagt: „Duje ist ein variabel einsetzbarer Offensivspieler, der Technik, Dynamik und Kreativität miteinander verbindet. Er verfügt über ein gutes Gespür für Spielsituationen, ist sowohl als Torschütze als auch als Vorlagengeber gefährlich und gibt uns im Offensivbereich zusätzliche Flexibilität. Trotz seines jungen Alters hat er bereits gezeigt, dass er konstant gute Leistungen auf den Platz bringen kann. Wir freuen uns sehr, dass er sich für den WSV entschieden hat und sind überzeugt, dass er mit seinen fußballerischen Fähigkeiten und seiner Persönlichkeit hervorragend zu unserer Mannschaft passt.“
Mit der Verpflichtung von Duje Goles gewinnt der Wuppertaler SV einen entwicklungsfähigen Offensivspieler hinzu, der trotz seines jungen Alters bereits über wichtige Erfahrung verfügt und künftig das Offensivspiel der Rot-Blauen bereichern soll. Foto: WSV

WSV FREUT SICH: SARIC BLEIBT

02.07.26 FUSSBALL OBERLIGA - Der Wuppertaler SV kann eine weitere wichtige Personalentscheidung vermelden: Semir Saric hat seinen Vertrag verlängert und wird den gemeinsamen Weg auch in der Oberliga mitgehen.
Der 28-jährige offensive Mittelfeldspieler zählt seit Jahren zu den Säulen des WSV. Mit seiner technischen Qualität, seiner Spielintelligenz und seiner Erfahrung ist der Rechtsfuß nicht nur auf dem Platz ein wichtiger Baustein, sondern auch eine echte Identifikationsfigur für die Fans. In bislang 220 Pflichtspielen für den Wuppertaler SV erzielte Saric 41 Tore und bereitete weitere 35 Treffer vor.
Lennart Strufe, Vorstand Sport des Wuppertaler SV, sagt:
„Semir ist seit vielen Jahren ein prägendes Gesicht des Wuppertaler SV und hat sich mit inzwischen über 200 Pflichtspielen einen besonderen Stellenwert im Verein erarbeitet. Er verbindet sportliche Qualität mit großer Konstanz und verfügt über eine hervorragende Technik, eine hohe Spielintelligenz sowie Torgefahr. Gleichzeitig kennt er den Verein, das Umfeld und die Erwartungen, die mit dem WSV-Trikot verbunden sind, wie kaum ein anderer. Gerade in einer Phase des Neuaufbaus sind Kontinuität und Identifikationsfiguren von besonderem Wert – Semir vereint beides. Mit seiner Erfahrung, seiner Persönlichkeit und seiner Verbundenheit zum WSV wird er auch künftig eine wichtige Rolle für die sportliche Entwicklung unserer Mannschaft spielen.“
Auch Semir Saric blickt mit großer Vorfreude auf die kommende Saison:
„Der WSV ist für mich längst mehr als nur ein Verein. Ich habe hier viele besondere Momente erlebt und fühle mich mit der Stadt, den Fans und dem gesamten Umfeld eng verbunden. Gerade nach dem Abstieg war für mich schnell klar, dass ich Verantwortung übernehmen und meinen Teil dazu beitragen möchte, den WSV wieder dorthin zu bringen, wo er hingehört. Ich freue mich auf die neue Saison und darauf, gemeinsam mit der Mannschaft und unseren Fans den Neuanfang anzugehen.“ Foto: Semir Saric mit Manfred Osenberg bei der Jubiläumsfeier der Firma Peter Barth

WSV: NOCH EIN ERKENSCHWICKER

01.07.26 FUSSBALL OBERLIGA - Der Wuppertaler SV hat sich für die kommende Saison die Dienste von Brightney Igbinadolor gesichert. Der 21-jährige Offensivspieler wechselt von der SpVgg Erkenschwick ins Stadion am Zoo.
In der vergangenen Saison kam der Rechtsfuß in der Oberliga Westfalen auf 22 Einsätze. Dabei erzielte er acht Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor. Der 1,91 Meter große Angreifer wurde in Spanien geboren, hat nigerianische Wurzeln und wird künftig mit dem Trikotnamen „Brian“ für den WSV auflaufen.
Mit der Verpflichtung erhält die Offensive der Rot-Blauen eine weitere Option für die kommende Spielzeit. Der Verein setzt dabei auf das Entwicklungspotenzial des jungen Angreifers, der nun den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen soll.
Auch die sportliche Leitung des Wuppertaler SV sieht in der Verpflichtung eine gezielte Verstärkung für die kommende Saison. Der Angreifer soll sich schnell in das bestehende Mannschaftsgefüge integrieren und seine Qualitäten in das Offensivspiel einbringen.
Sportvorstand Lennart Strufe freut sich über den neuen Offensivspieler: „Brightney bringt ein sehr spannendes Gesamtpaket mit. Er vereint körperliche Präsenz, Tempo und Abschlussstärke und verfügt damit über Eigenschaften, die wir für unser Offensivspiel gesucht haben. Gleichzeitig ist er ein Spieler, der mit hoher Intensität arbeitet und sich kontinuierlich weiterentwickeln möchte. Für uns war mitentscheidend, dass er sich mit unserer Spielidee identifiziert und den eingeschlagenen Weg des Vereins mit voller Überzeugung mitgehen möchte. Wir sind überzeugt, dass er mit seinen Qualitäten unserer Mannschaft neue Impulse geben kann.“ Foto: WSV

KEINE FREUDE AUF DEM FREUDENBERG

28.06.26 FUSSBALL OBERLIGA - Nicht im Stadion, auch nicht auf den vier  anderen dem WSV zur Verfügung stehenden Plätzen, sondern auf dem Freudenberg absolvierte der Viertliga-Absteiger das erste Traning. Mit einem Mini-Kader. Ob Cheftrainer Tim Schneider und der noch verpflichtete Co-Trainer Niklas Bonnekessel über die zahlreichen, noch fehlenden Kicker glücklich waren? Sicherlich nicht. Neben den bisherigen WSV U9 Spielern, Subaru Nishimura (ohne Vertrag), Semir Saric (ohne Vertrag), Noah Heim (ohne Vertrag), Phil Britscho (ohne Vertrag)  und den beiden Torhütern  Fotios Adamidis und Max Glogau (WSV U19) trainierten auch eine Handvoll Talente aus der U19 mit. Bis Mittwoch (1.7.) sollen fünf weitere Spieler einen Vertrag bekommen. Wird auch langsam Zeit.

Fotos vom Freudenberg: Jochen Classen

DIE STADTLIGA WIRD NOCH ATTRAKTIVER

26.06.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Der Fußballverband Niederrhein hat die Staffeleinteilung für die Saison 2026/27 veröffentlicht. In der Stadtliga mischen jetzt noch die Breiten Burschen und die Hafenboys mit.
VfB Hilden II (Absteiger)
FC Remscheid (Absteiger)
SC Reusrath
Tuspo Richrath
HSV Langenfeld
BV Gräfrath
DV Solingen II
SG Hackenberg
1. Spvg Solingen-Wald 03 II (Aufsteiger)
SSV Bergisch Born II (Aufsteiger)
FSV Vohwinkel
ASV Mettmann
FK Jugoslavija Wuppertal
TSV 05 Ronsdorf
SSV Germania 1900 Wuppertal
Cronenberger SC
SC Breite Burschen Barmen (Aufsteiger)
SC Sonnborn 07 (Aufsteiger)

WIE WSV-LEGENDE HORST SZYMANIAK

26.06.26 FUSSBALL OBERLIGA - 1955 kam ein Riesentalent aus Erkenschwick an die Wupper, der 43 Länderspiele bestritt und zum Weltstar avancierte. Jetzt verpflichtete der WSV erneut einen vielversprechenden Mittelfeldspieler aus Erkenschwick.  Der 24-jährige Dario Biancardi spielte nach zahlreichen Vereinswechseln in der Oberliga Westfalen im zentralen Mittelfeld.
In der vergangenen Saison absolvierte Biancardi 31 Partien in der Oberliga Westfalen, in denen ihm 7 Tore und 3 Assists gelangen. Insgesamt kommt der Rechtsfuß bislang auf 63 Spiele in der Oberliga Westfalen sowie 4 Einsätze in der Regionalliga West für Türkspor Dortmund.
In den nächsten Tagen sollen weitere Spielerverträge unterschrieben werden. Das erste Training findet am Sonntag ab 10 Uhr auf dem Freudenberg statt, Die totale Runderneuerung wird es wahrscheinlich nicht geben. Im Trainerstab soll es überraschend bis auf Cheftraner Schneider keine neuen Gesichter geben.

HERZENBRUCH ALS SPÄTHEIMKEHRER

25.06.26 FUSSBALL OBERLIGA - Der Wuppertaler SV musste warten, bis er 33 Jahre alt wurde. Nach rund 14 Jahren kehrt Felix Herzenbruch endlich zurück. Er soll der neue Abwehrchef werden. Der gebürtige Wuppertaler hat bei zahlreichen, auch höherklassigen Klubs gespielt.
Zuletzt lief Herzenbruch zwei Spielzeiten für die SSVg Velbert auf und führte die Mannschaft als Kapitän aufs Feld. Mit mehr als 260 Einsätzen in der Regionalliga West, über 70 Spielen in der 3. Liga, einem Einsatz in der 2. Bundesliga sowie mehr als 70 Oberliga-Partien bringt er reichlich Erfahrung und Führungsqualität mit nach Wuppertal.
Für den WSV war dabei nicht nur die sportliche Qualität des Verteidigers ausschlaggebend. „Felix ist gebürtiger Wuppertaler und wurde beim WSV ausgebildet. In seiner bisherigen, anspruchsvollen Profikarriere hat er auf und neben dem Platz wertvolle Erfahrungen gesammelt und sich zu einem Führungsspieler entwickelt, der Verantwortung übernimmt und mit Leidenschaft und Ehrgeiz vorangeht“, erklärt Vorstand Sport Lennart Strufe.
Besonders wichtig ist dem Verein gewesen, dass sich Herzenbruch bewusst für den gemeinsamen Weg entschieden hat. „Heute bringt er die sportliche Qualität, die Ruhe und die Persönlichkeit mit, die wir für unsere Mannschaft gesucht haben. Für uns war zudem entscheidend, dass er sich bewusst für die Herausforderung beim WSV entschieden hat und den eingeschlagenen Weg unseres Vereins mit voller Überzeugung aktiv mitgestalten möchte. Er kann somit ein wichtiger Teil in unserer weiteren Entwicklung werden“, so Strufe weiter.
Auch für Herzenbruch besitzt die Rückkehr nach vielen Jahren eine besondere Bedeutung. Der erfahrene Defensivspieler sieht den richtigen Zeitpunkt gekommen, wieder das Trikot seines Ausbildungs- und Heimatvereins zu tragen und die sportliche Entwicklung des WSV aktiv mitzugestalten.
„Ich freue mich, nach all der Zeit noch einmal für meinen Heimatverein auflaufen zu dürfen. Es fühlt sich für mich nach dem richtigen Zeitpunkt an, erneut das rot-blaue Trikot zu tragen und bei der Neuausrichtung des Vereins aktiv mitzuwirken“, sagt Herzenbruch.
Der WSV gewinnt damit einen erfahrenen Führungsspieler, der die Mannschaft auf und neben dem Platz unterstützen und den eingeschlagenen Weg des Vereins aktiv mitgestalten soll.Foto: Odette Karbach

VERTRAG VERLÄNGERT

24.06.26 FUSSBALL OBERLIGA - Wir wir bereits vorige Woche meldete, wird der junge Torwart Fotios Adamidis beim Neu-Oberlidgisten WSV bleiben. Der 19-Jährige, der im Vorjahr vom MSV Duisburg an die Wupper gekommen war, unterschieb einen Vertrag für ein weiteres Jahr. Die nächsten Verträge sollen in den nächsten Tagen unterschrieben werden. Adamidis ist bisher der einzige von vier Keepern (Foto Jochen Classen) , der nicht wechselt.

WEHE, LEVERKUSEN VERLIERT

24.06.26 DFB-POKAL - Die 1. Runde des DFB-Pokals ist terminiert!
Freitag, 21. August 2026:
SC St. Tönis 11/20 - Eintracht Frankfurt (18.00)
Preußen Münster - Karlsruher SC (18.00)
Waldhof Mannheim - 1. FC Kaiserslautern (18.00)
Hansa Rostock - VfB Stuttgart (20.45)
Samstag, 22. August 2026:
SV Wehen Wiesbaden - Bayer Leverkusen (13.00)
Energie Cottbus - FC Augsburg (13.00)
Erzgebirge Aue - TSG Hoffenheim (15.30)
SV Hemelingen - Hannover 96 (15.30)
1. FC Saarbrücken - Hertha BSC (15.30)
Viktoria Köln - 1. FC Nürnberg (15.30)
MSV Duisburg - SV Elversberg (15.30)
Lüneburger SK Hansa - Werder Bremen (15.30)
Eintracht Trier - RB Leipzig (18.00)
SG Sonnenhof Großaspach - Arminia Bielefeld (18.00)
1860 München - Holstein Kiel (18.00)
Sonntag, 23. August 2026:
SSV Jeddeloh II - 1. FC Heidenheim (13.00)
SpVgg Greuther Fürth - VfL Bochum (13.00)
Eintracht Braunschweig - Union Berlin (15.30)
TSV Schott Mainz - Borussia Mönchengladbach (15.30)
VfB 1921 Krieschow - FSV Mainz 05 (15.30)
Carl Zeiss Jena - Darmstadt 98 (15.30)
Bahlinger SC - 1. FC Magdeburg (15.30)
SV Westfalia Rhynern - Dynamo Dresden (15.30)
Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg (18.00)
Rot-Weiss Essen - FC St. Pauli (18.00)
1. FC Phönix Lübeck - SC Paderborn (18.00)
Montag, 24. August 2026:
SC Verl - Hamburger SV (18.00)
VSG Altglienicke - VfL Wolfsburg (18.00)
Würzburger Kickers - 1. FC Köln (18.00)
Hallescher FC - Schalke 04 (20.45)
Dienstag, 1. September 2026:
HEBC Hamburg - Borussia Dortmund (20.45)
Mittwoch, 2. September 2026:
VfL Osnabrück - Bayern München (20.45)

QUANTITÄT STATT QUALITÄT?

23.06.26 DIE KRISE IM WUPPERTALER SPITZENSPORT - Es ist kein Geheimnis, dass der Spitzensport im Tal an Krücken geht. Kein einziger Klub im Fußball, Handball, Basketball und Eishockey ist im oberen Drittel der Bundesligen vertreten. Und auch im Nachwuchsbereich gibt es - bis auf wenige Ausnahmen - kaum Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Kein Wunder, dass die Wuppertaler Schulen in die Kritik geraten sind. Da kommt die Meldung gerade recht, dass die Bundesjugendspiele vor einer erneuten Kehrtwende stehen: Nachdem der klassische Wettkampfmodus an Grundschulen zuletzt zugunsten einer spielerischeren Umsetzung zurückgedrängt wurde, hat die Kultusministerkonferenz nun beschlossen, dass Schulen künftig wieder mehr Wahlfreiheit erhalten. Sie können selbst entscheiden, ob sie die Bundesjugendspiele leistungsorientiert oder spielerisch gestalten möchten.
Damit kehrt eine alte Debatte zurück: Wie viel Wettbewerb ist Kindern zuzumuten? Und kann es sogar pädagogisch sinnvoll sein, dass Schülerinnen und Schüler sich messen, gewinnen, verlieren und mit Enttäuschung umgehen lernen? Mentalcoach Michael von Kunhardt sieht gute Gründe, den Wettbewerb wieder stärker in die Schule zurückzuholen. Aus seiner Sicht geht es bei den Bundesjugendspielen nicht nur um Zeiten, Weiten und Urkunden, sondern um wichtige Lebenserfahrungen: Kinder lernen, sich anzustrengen, mit Nervosität und Druck umzugehen, Rückschläge auszuhalten und Stolz auf eigene Fortschritte zu entwickeln. Entscheidend ist dabei nicht, jedes Kind zum Sieger zu erklären, sondern Leistungserlebnisse so zu begleiten, dass sie Selbstvertrauen, Resilienz und Fairness fördern.

15 SPIELER STEHEN FEST

21.06.26 FUSSBALL OBERLIGA - Am nächsten Sonntag (28.6.) startet der Viertliga-Absteiger WSV mit der Vorbereitung auf seine erste Saison in der Oberliga-Niederrhein. Nach der langen Pause stehen erst ein Torwart Foitios Adamidis und 14 Feldspieler fest. Doch wenn die ersten Testspiele beim Landesliga-Absteiger 1. FC Wülfrath (16.7.) und am 26.7. in Menden sowie der Hit gegen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach (18. Juli, 14 Uhr, Stadion am Zoo). stattfinden, wollen der neue Trainer Tim Schneider und der neue Sportvorstand Lennart Strufe den Kader mit 22 oder 23 Spielern komplett haben. Viel wird davon abhängen, wenn die in der Vergangenheit in der Vorbereitung gemachten Fehler nicht mehr gemacht werden. Allerdings soll das Trainingspensum überraschend noch etwas reduziert werden. Schon in der Abstiegssaison wurde wie bei einem Oberligisten trainiert und nur abends, weil der Ex-Trainer als selbständiger Unternehmer (Gebäudereinigung) tagsüber kaum Zeit für den WSV hatte. Das hat sich geändert. Die Heimspiele sollen freitags am Zoo stattfinden.  Foto: WSV

CHRISTOPH BIERMANN: DIE TABELLE LÜGT IMMER"- EIN VORTRAG ÜBER FUSSBALL, ZUFALL UND DATEN

16.06.26 FUSSBALL VORTRAG - Journalist und Fußballexperte Christoph Biermann kam am 16. Juni als Gast in die Vorlesung „Die Kultur des Fußballs“ von Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Matías Martínez. Biermann, der unter anderem für das Magazin „11Freunde“ schreibt, begibt sich in seinem Vortrag auf die Suche nach dem Zufall im Fußball – er berichtet über Gespräche mit Trainern, Managern, Vereinsbesitzern und Mathematikern und darüber, was er bei diesen Begegnungen herausgefunden hat.
Warum die Tabelle nicht die Wahrheit sagt
Christoph Biermann beginnt seinen Vortrag mit einer provokanten These: „Die Tabelle lügt immer.“ Um dies zu verdeutlichen, startet er eine Blitzumfrage im Publikum: Wer glaubt, dass die Abschlusstabelle die wahre Leistung einer Mannschaft widerspiegelt? Die meisten Zuhörer bleiben skeptisch – ein Zeichen dafür, wie sehr Fußballfans um die Unberechenbarkeit ihres Sports wissen. Als Einstieg zeigt Biermann ein unterhaltsames Experiment: Lionel Messis „Crossbar Challenge“, bei der der Ausnahmefußballer versucht, die Torlatte zu treffen. Dieses Video leitet über zum Kernkonzept seiner Analyse: Expected Goals (xG). Während die Torwahrscheinlichkeit eines einzelnen Schusses berechnet wird, summieren Expected Goals die Torchancen eines Spielers oder Teams über eine Partie hinweg. Sie ermöglichen eine neue Perspektive auf Effizienz – jenseits der reinen Trefferzahl.
Ein prägnantes Beispiel ist die Karriere von Paco Alcácer, einem spanischen Stürmer, dessen Torquote in verschiedenen Ligen stark schwankte. Beim FC Barcelona traf er in seinen ersten 12 Spielen 12 Mal, während er in der Bundesliga beim BVB zunächst eine phänomenale Quote von 1,34 Toren pro 90 Minuten erreichte – doch seine Expected Goals lagen deutlich niedriger. Diese Diskrepanz zeigt: Tore sind nicht gleichbedeutend mit guter Leistung. Glück, Form und individuelle Fähigkeiten spielen eine große Rolle. Biermann führt das Konzept der Expected Points (xP) ein: eine Tabelle, die nicht auf Ergebnissen, sondern auf den tatsächlichen Torchancen basiert. Sie offenbart, welche Teams über- oder unterdurchschnittlich abschnitten – und entlarvt so die „Lügen“ der klassischen Abschlusstabelle.
Zufall, Daten und die Illusion der Kontrolle
Im Hauptteil seines Vortrags vertieft Biermann die Rolle von Zufall und Wahrscheinlichkeit im Fußball. Im Vergleich zu Sportarten wie Basketball oder Volleyball ist Fußball besonders unberechenbar: Ein großes Spielfeld, wenige Tore und viele Zweikämpfe machen ihn anfällig für Glücksmomente. Selbst Außenseiter können durch eine Serie günstiger Entscheidungen oder eine unerwartete Dynamik zum Meister werden. Doch der Fußball ist nicht nur Spielball des Glücks. Datenanalyse hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Biermann erzählt von seiner Begegnung mit Jim Towers, einem Pionier der Fußball-Datenwissenschaft. Towers, der einst behauptete, Ergebnisse interessierten ihn nicht – nur die Leistung –, wurde zum erfolgreichen Clubbesitzer (u. a. des FC Brentford in der Premier League). Seine Philosophie: Fußball als Wahrscheinlichkeitsspiel verstehen und durch kluges Taktieren die eigenen Chancen maximieren.
Heute nutzen viele Vereine Expected Goals und Expected Points, um Transfers zu bewerten oder Spielstrategien anzupassen. Doch Biermann warnt: Daten sind nur ein Werkzeug. Selbst Spitzenstürmer wie Harry Kane übertreffen ihre xG-Werte regelmäßig, während andere Spieler darunter bleiben. Zudem spielen Faktoren wie Verletzungen, Schiedsrichterentscheidungen oder psychologische Effekte eine Rolle – Dinge, die sich nicht in Algorithmen pressen lassen.
Sein Fazit: Fußball bleibt ein Spiel der Emotionen und Überraschungen. Daten können helfen, Muster zu erkennen, aber sie erklären nicht alles. Die wahre Kunst liegt darin, beide Welten – die der Statistik und die der menschlichen Faktoren – in Einklang zu bringen. Denn was macht den Fußball zur beliebtesten Sportart auf diesem Planeten? „Wir gucken dem Schicksal bei der Arbeit zu“, lautet die anschauliche Antwort des Christoph Biermann. Und kommen wir da zu seinem Herzensclub, dem VfL Bochum, der vier Spielzeiten in der 1. Bundesliga mitmischte und dreimal den FC Bayern München schlagen konnte.
Warum Fußball mehr ist als nur Zahlen
Christoph Biermanns Vortrag gipfelt in einer klaren Botschaft: Fußball ist und bleibt ein Spiel des Zufalls. Die Tabelle mag die Realität abbilden – aber sie lügt, wenn sie vorgibt, die wahre Stärke einer Mannschaft widerzuspiegeln. Expected Goals und Expected Points bieten wertvolle Einblicke, doch sie sind kein Allheilmittel. Biermann plädiert dafür, den Fußball nicht nur als Datensatz zu sehen, sondern als Sport, der von Geschichten, Emotionen und unerwarteten Wendungen lebt. Daten können Transparenz schaffen, aber sie dürfen nicht die Magie des Spiels zerstören. Sein Buch „Die Tabelle lügt immer“ zeigt: Erst wenn wir den Zufall akzeptieren, verstehen wir den Fußball wirklich.
Für Fans bedeutet das: Genießt die Unberechenbarkeit! Für Verantwortliche in Vereinen heißt es: Nutzt Daten als Hilfsmittel – aber vergesst nie die menschliche Komponente. Denn am Ende geht es im Fußball nicht nur um Punkte, sondern um Leidenschaft, Dramatik und die Momente, die sich keiner Statistik fügen. Text und Foto: Odette Karbach

NEUER CHEFTRAINER FÜR DEN WSV: TIM SCHNEIDER, NEUER SPORTCHEF LENNART STRUFE

12.06.26 FUSSBALL OBERLIGA - Lennard Strufe ist der neue Sportchef des WSV – wie wir bereits vor zwei Wochen exklusiv berichtet haben. Er hat die schwere, aber doch sehr interessante Aufgabe mit dem neuen Cheftrainer Tim Schneider eine total veränderte Mannschaft aufzubauen. Strufe war bis vor zehn Jahren beim WSV (Geschäftsstelle, Jugendtrainer usw.) tätig, bevor es ihn in die Bundesliga zog.
Trainer Tim Schneider, der 44-Jährige wechselt vom VfB Hilden zum WSV, mit dem er in der abgelaufenen Saison den Meistertitel in der Oberliga erreichte und den Aufstieg in die Regionalliga realisierte. In den vergangenen Jahren hat sich Schneider durch seine kontinuierliche Arbeit, seine fachliche Kompetenz sowie seine Entwicklung von Spielern einen hervorragenden Ruf erarbeitet.
Tim Schneider war der absolute Wunschkandidat des Wuppertaler SV für die vakante Position des Cheftrainers. Der Verein hat sich nach intensiven Gesprächen frühzeitig und bewusst für ihn entschieden. In den Entscheidungsprozess war auch der neue Sportvorstand bereits eingebunden, dessen offizielle Vorstellung zeitnah erfolgen wird. Die Zusammenarbeit ist langfristig angelegt und auf Kontinuität sowie nachhaltige Entwicklung ausgerichtet. Gemeinsam mit dem Trainerteam und den Verantwortlichen soll eine Mannschaft geformt werden, die durch Einsatzbereitschaft, Leidenschaft und eine klare spielerische Identität überzeugt.
„Der Wuppertaler SV hat eine besondere Strahlkraft und ein enormes Potenzial. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren von Beginn an sehr klar und vertrauensvoll. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit dem Verein etwas aufzubauen und die Mannschaft intensiv auf die kommende Saison vorzubereiten“, so Tim Schneider. Foto: WSV

DOPPELTE FREUDE AUF DEM FREUDENBERG

08.06.26 FUSSBALL SAISONABSCHLUSS – Es war keine entspannte Saison beim SSV Germania 1900 Wuppertal. Sowohl die 1. Mannschaft rutschte in der Bezirksliga in den Tabellenkeller, als auch die Zweitvertretung in der Kreisliga B. Um so erfreulicher, dass beide Teams auf der Zielgraden der Spielzeit aufatmen und die Klasse halten konnten. Da bot es sich am letzten Spieltag an, die Heimspiele zeitgleich auszutragen. Die erste Garde empfing die Zweitvertretung der SSVg Velbert auf dem Naturrasenplatz, wo die Hausherren beim 3:1 als Sieger vom Grasfeld gingen. Die Gäste werden auch kommende Saison wieder Gegner der Germanen sein. Auf den Kunstrasenplatz spielte der Tabellendritte SC Uellendahl seine Dominanz aus. Die Eulen  schlugen Germania II um Spielertrainer Christian Köppe mit 7:3. Nach dem Abpfiff glühte bereits die Holzkohle und die Getränke waren gekühlt. Foto: Odette Karbach

LENNART STRUFE ZUM WSV

04.06.26 FUSSBALL FUNKTIONÄRE - Arne Stratmann, Michael Uthmann und Lennart Strufe – drei Wuppertaler Fußballkenner, die ihr Glück bei Bundesligaklubs versuchten, zum Beispiel bei der TSG Hoffenheim. Einer von ihnen soll die verwaiste sportliche Leitung beim Regionallga-Absteiger übernehmen, nämlich Lennart Strufe. Der 36-Jährige war vor zehn Jahren schon beim WSV in mehreren Positionen (Jugendtrainer, Marketingleiter) tätig, bevor es ihn nach Sinsheim zog, wo die TSG Hoffenheim beheimatet ist. Über Jahn Regensburg kam er zum 1. FC Köln, wo er als Scout tätig war. Auf Grund der neuen strategischen Ausrichtung wurde er freigestellt und wäre nun beim WSV mit dem neuen Trainer Tim Schneider – wie wir gestern berichtet haben - bereit für die Transfer- und Kaderplanung am Zoo. Ziel? Ein Platz im oberen Tabellendrittel in der Oberliga Niederrhein. Hauptkonkurrenten sind die Nachbarn SSVg Velbert und Landesliga-Meister Solingen 03. Und Schneiders Noch-Klub VfB Hilden, wenn er doch noch den Regionalliga-Aufstieg verpassen sollte.

NOCH EIN SCHNEIDER BEIM WSV

03.06.26 FUSSBALL OBERLIGA - Wenn am 18. Juli 2026 Bundesligist Borussia Mönchengladbach ins Stadion am Zoo kommt um gegen Regionalliga-Absteiger WSV zu testen, wird ein neuer Cheftrainer am Spielfeldrand stehen: Tim Schneider. Der 44-Jährige wird am letzten Oberliga-Spieltag noch seinen langjährigen Klub VfB Hilden coachen und (bei einem Sieg gegen St. Tönis) den Aufstieg in die Regionalliga feiern. Deshalb wurde auch die Verpflichtung von Schneider noch nicht öffentlich gemacht. Verständlich. Es wäre der größte Erfolg als Trainer. Tim Schneider ist nicht verwandt oder verschwägert mit WSV-Teamchef Dirk Schneider, der seit vielen Jahren als Teammanager und davor als Jugendleiter gute Arbeit geleistet hat. Nicht mehr im Gespräch als neuer Sportchef des WSV ist Ex-Kapitän Frank Zilles, der als Manager bei Hildens Konkurrent Ratingen erfolgreich arbeitet. Foto: Jochen Classen

FSV VOHWINKEL VERPFLICHTET FINN BELZER

02.06.26 FUSSBALL TRANSFER - Der FSV Vohwinkel freut sich, Finn Belzer im Fuchsbau begrüßen zu dürfen. Der 25‑jährige Außenverteidiger wechselt vom FC Remscheid zurück – dorthin, wo für ihn als Kind alles begann.
Belzer ist auf der defensiven Außenbahn flexibel einsetzbar und bringt genau das Profil mit, das dem Lüntenbeck-Team in der Viererkette weiter nach vorne bringt: Robustheit, hohe Geschwindigkeit, enorme Physis und eine beeindruckende Dynamik. Von seiner Art Fußball zu arbeiten, seinem Einsatzwillen und seiner außergewöhnlichen Laufbereitschaft versprechen sich die verantwortlichen im Fuchsbau, dass Finn der Defensive mehr Wucht verleiht und unser Spiel variabler machen.
Seine fußballerische Reise ist eng mit dem Bergischen Land verbunden:
• Im Kindesalter begann Finn beim FSV Vohwinkel mit dem Fußballspielen.
• Anschließend verbrachte er 10 Jahre in der Jugend des Wuppertaler SV, wo er in der U19‑Bundesliga Kapitän war.
• Danach folgten 54 Oberliga‑Einsätze für den Cronenberger SC.
• Zuletzt absolvierte er 50 Landesliga‑Spiele für den FC Remscheid, bevor er nun den Weg zurück in den Fuchsbau findet. Der gesamte Verein freut sich über die Rückkehr eines Spielers, der sportlich wie menschlich perfekt ztum FSV Vohwinkel passt. Foto: FSV

WUPPERTALER TORJÄGER

02.06.26 Um die BARTH-KANONE - Mit seinem 34. Saisontor konnte Coverboy Henock Manata in der Nachspielzeit noch zum 3:3 bei DV Solingen II ausgleichen. Der Torjäger des FSV Vohwinkel führt mit klarem Vorsprung die FUSSBALL-REPORT-Tabelle an. Die Top Ten vom 1. Juni 2026:
 1. Alphonso Henock Manata FSV Vohwinkel 34 Tore
 2. Niklas Dörrier FSV Vohwinkel 22 Tore
 3. Nermin Hadzic SC Viktoria Rott 21 Tore
 4. Aleksandar Stanojevic FK Jugoslavija 18 Tore
 5. Luca Lenz FK Jugoslavija 17 Tore
 6. Benedikt Steven SSV Germania 15 Tore
 7. Tim Zemlianski FSV Vohwinkel 10 Tore
     Kleomenis Tsioutsioulitis Cronenberger SC 10 Tore
     Dominik Schäfer Cronenberger SC 10 Tore
10. Jonas Schneider FSV Vohwinkel 9 Tore

NERMIN HADZIC NACH CRONENBERG

02.06.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Routiniers sind wieder gefragt. Vohwinkel holt Fredy Lührtr (33) zurück. Und auch Cronenberg verlässt sein „Jugendkonzept“ und verpflichtet für die kommende Saison den 31 Jahre alten Torjäger Nermin Hadzic. Er kommt vom Absteiger Viktoria Rott, den er im Vorjahr in die Bezirksliga geschossen hatte. Hadzic gehört zu den besten Stürmern im Wuppertaler Fußball, konnte aber mit seinen bisher 20 Treffern nicht den von Insidern erwarteten Abstieg verhindern. Auch die Trainerkrise trug nicht dazu bei, die Stimmung auf dem Rott zu verbessern. Foto: Odette Karbach

DER FSV VOHWINKEL HOLT TORJÄGER FREDI LÜHR ZURÜCK IN DEN FUCHSBAU

29.05.26 FUSSBALL TRANSFER - Der FSV Vohwinkel freut sich, einen der prägendsten Offensivspieler der jüngeren Vereinsgeschichte wieder im Fuchsbau begrüßen zu dürfen: Frederic „Fredi“ Lühr kehrt nach einem Jahr beim TSV Gruiten zurück zu seinen Füchsen. Der 33-jährige Stürmer ist nicht nur ein Rückkehrer – er ist ein echtes Vereinsgesicht. 173 Spiele, 134 Tore sprechen eine klare Sprache. Besonders legendär bleibt die Saison 23/24, in der Fredi unglaubliche 46 Treffer in 30 Partien erzielte und damit eine der stärksten Einzelspielzeiten der Vereinsgeschichte hinlegte.
Auch sein Jahr in Gruiten war beeindruckend: 37 Tore in 19 Spielen zeigen, dass Fredi nichts von seiner Abschlussstärke verloren hat. Mit seiner Erfahrung, seiner Präsenz auf und neben dem Platz und seiner typischen Malocher-Mentalität erhält der FSV einen Führungsspieler zurück, der das Offensivspiel und die Kabine sofort bereichern wird.
Der gesamte Verein freut sich über die Rückkehr eines Ausnahmestürmers, eines starken Charakters und eines echten FSV-Gesichts. Foto: Odette Karbach

HILDEN HAT DIE REGIONALLIGA IM VISIER

29.05.26 FUSSBALL OBERLIGA – Werden diesen Sommer Spiele der 4. Liga vom Stadion am Zoo zur Hoffeldstraße umziehen? Die Weichen dafür werden am Sonntag gestellt, wenn der VfB 03 Hilden den 1. FC Monheim empfängt. Siegen ist Pflicht lautet das Motto, das Urgestein „Calli“ ausgibt. Gemeint ist der 36-jährige Stürmer Pascal Weber, der die größte Erfahrung mit Aufstiegen vorweisen kann. Für Siege ist auch die Abteilung Defensive gefordert, wo der Cronenberger Len Heinson (Foto) im Einsatz ist. Verfolger Ratingen 04/19 steht mit einem Punkt weniger auf Platz 2 und wird sich am Sonntag vor heimischem Publikum sicherlich keine Blöße gegen den Tabellenvierzehnten DJK Adler Union Frintrop geben. Falls doch, wird es am 33. Spieltag bei Cammondo Itterstadt Bierduschen geben. Das Saisonfinale bestreiten die Titelaspiranten wie folgt: Die Hildener Elf muss in Tönisvorst den SC St. Tönis 11/20 bezwingen während die Ratinger beim 1. FC Monheim drei Punkte einfahren müssen.
Sollte das Topduo bei beiden Herausforderungen patzen, könnte der Krefelder FC Uerdingen 05 am 7. Juni Geschichte schreiben. Foto: Odette Karbach

1. ZWISCHENRUNDE DES SPARKASSEN CUPS

20.05.26 - Die 15. Auflage des Sparkassen Cups ging heute auf drei Sportplätzen an den Start. Das beliebte Fußballturnier der Wuppertaler Grundschulen wurde im Rauental, im Sonnborner Hafen und auf dem Freudenberg ausgetragen. Somit mussten 36 Schulteams versuchen, Gruppenerster der 12 Gruppen zu werden, denn nur die Erstplatzierten lösen das Ticket für die 2. Zwischenrunde am 02.06.2026. Da gab es natürlich wieder einige Tränen der Enttäuschung zu sehen, aber auch sehr viel Jubel und Leidenschaft. Das Südstadt-Derby der benachbarten Schulen Reichsgrafenstraße und Angelo-Roncalli-Schule kommt leider nicht zustande, denn Team Reichsgrafenstraße schied aus, während Team Angelo-Roncalli sich zum Gruppensieger machte. Ansonsten war die Elberfelder Südstadt ein gutes Pflaster für die Schulen Radenberg, Nathrather Straße und der Sophienschule. In Sonnborn konnten sich folgende Teams durchsetzen: Echoer Str., Birkenhöhe, Peterstr. und Küllenhahn. Auf dem Sportplatz Rauental machten sich die Schulen Hammesberger Weg, Mercklinghausstr., Rudolf-Steiner-Schule und Corneliusschule zum Gruppensieger.

Fotos vom Freudenberg: Odette Karbach


 
IMPRESSUM               ÜBER UNS               © Osenberg - Sportpresse