OSENBERG - SPORTPRESSE
FUSSBALL-REPORT    BERGISCHE HANDBALL-ZEITSCHRIFT    MATCHBALL

 








LENNART STRUFE ZUM WSV

04.06.26 FUSSBALL FUNKTIONÄRE - Arne Stratmann, Michael Uthmann und Lennart Strufe – drei Wuppertaler Fußballkenner, die ihr Glück bei Bundesligaklubs versuchten, zum Beispiel bei der TSG Hoffenheim. Einer von ihnen soll die verwaiste sportliche Leitung beim Regionallga-Absteiger übernehmen, nämlich Lennart Strufe. Der 36-Jährige war vor zehn Jahren schon beim WSV in mehreren Positionen (Jugendtrainer, Marketingleiter) tätig, bevor es ihn nach Sinsheim zog, wo die TSG Hoffenheim beheimatet ist. Über Jahn Regensburg kam er zum 1. FC Köln, wo er als Scout tätig war. Auf Grund der neuen strategischen Ausrichtung wurde er freigestellt und wäre nun beim WSV mit dem neuen Trainer Tim Schneider – wie wir gestern berichtet haben - bereit für die Transfer- und Kaderplanung am Zoo. Ziel? Ein Platz im oberen Tabellendrittel in der Oberliga Niederrhein. Hauptkonkurrenten sind die Nachbarn SSVg Velbert und Landesliga-Meister Solingen 03. Und Schneiders Noch-Klub VfB Hilden, wenn er doch noch den Regionalliga-Aufstieg verpassen sollte.

NOCH EIN SCHNEIDER BEIM WSV

03.06.26 FUSSBALL OBERLIGA - Wenn am 18. Juli 2026 Bundesligist Borussia Mönchengladbach ins Stadion am Zoo kommt um gegen Regionalliga-Absteiger WSV zu testen, wird ein neuer Cheftrainer am Spielfeldrand stehen: Tim Schneider. Der 44-Jährige wird am letzten Oberliga-Spieltag noch seinen langjährigen Klub VfB Hilden coachen und (bei einem Sieg gegen St. Tönis) den Aufstieg in die Regionalliga feiern. Deshalb wurde auch die Verpflichtung von Schneider noch nicht öffentlich gemacht. Verständlich. Es wäre der größte Erfolg als Trainer. Tim Schneider ist nicht verwandt oder verschwägert mit WSV-Teamchef Dirk Schneider, der seit vielen Jahren als Teammanager und davor als Jugendleiter gute Arbeit geleistet hat. Nicht mehr im Gespräch als neuer Sportchef des WSV ist Ex-Kapitän Frank Zilles, der als Manager bei Hildens Konkurrent Ratingen erfolgreich arbeitet. Foto: Jochen Classen

FSV VOHWINKEL VERPFLICHTET FINN BELZER

02.06.26 FUSSBALL TRANSFER - Der FSV Vohwinkel freut sich, Finn Belzer im Fuchsbau begrüßen zu dürfen. Der 25‑jährige Außenverteidiger wechselt vom FC Remscheid zurück – dorthin, wo für ihn als Kind alles begann.
Belzer ist auf der defensiven Außenbahn flexibel einsetzbar und bringt genau das Profil mit, das dem Lüntenbeck-Team in der Viererkette weiter nach vorne bringt: Robustheit, hohe Geschwindigkeit, enorme Physis und eine beeindruckende Dynamik. Von seiner Art Fußball zu arbeiten, seinem Einsatzwillen und seiner außergewöhnlichen Laufbereitschaft versprechen sich die verantwortlichen im Fuchsbau, dass Finn der Defensive mehr Wucht verleiht und unser Spiel variabler machen.
Seine fußballerische Reise ist eng mit dem Bergischen Land verbunden:
• Im Kindesalter begann Finn beim FSV Vohwinkel mit dem Fußballspielen.
• Anschließend verbrachte er 10 Jahre in der Jugend des Wuppertaler SV, wo er in der U19‑Bundesliga Kapitän war.
• Danach folgten 54 Oberliga‑Einsätze für den Cronenberger SC.
• Zuletzt absolvierte er 50 Landesliga‑Spiele für den FC Remscheid, bevor er nun den Weg zurück in den Fuchsbau findet. Der gesamte Verein freut sich über die Rückkehr eines Spielers, der sportlich wie menschlich perfekt ztum FSV Vohwinkel passt. Foto: FSV

WUPPERTALER TORJÄGER

02.06.26 Um die BARTH-KANONE - Mit seinem 34. Saisontor konnte Coverboy Henock Manata in der Nachspielzeit noch zum 3:3 bei DV Solingen II ausgleichen. Der Torjäger des FSV Vohwinkel führt mit klarem Vorsprung die FUSSBALL-REPORT-Tabelle an. Die Top Ten vom 1. Juni 2026:
 1. Alphonso Henock Manata FSV Vohwinkel 34 Tore
 2. Niklas Dörrier FSV Vohwinkel 22 Tore
 3. Nermin Hadzic SC Viktoria Rott 21 Tore
 4. Aleksandar Stanojevic FK Jugoslavija 18 Tore
 5. Luca Lenz FK Jugoslavija 17 Tore
 6. Benedikt Steven SSV Germania 15 Tore
 7. Tim Zemlianski FSV Vohwinkel 10 Tore
     Kleomenis Tsioutsioulitis Cronenberger SC 10 Tore
     Dominik Schäfer Cronenberger SC 10 Tore
10. Jonas Schneider FSV Vohwinkel 9 Tore

NERMIN HADZIC NACH CRONENBERG

02.06.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Routiniers sind wieder gefragt. Vohwinkel holt Fredy Lührtr (33) zurück. Und auch Cronenberg verlässt sein „Jugendkonzept“ und verpflichtet für die kommende Saison den 31 Jahre alten Torjäger Nermin Hadzic. Er kommt vom Absteiger Viktoria Rott, den er im Vorjahr in die Bezirksliga geschossen hatte. Hadzic gehört zu den besten Stürmern im Wuppertaler Fußball, konnte aber mit seinen bisher 20 Treffern nicht den von Insidern erwarteten Abstieg verhindern. Auch die Trainerkrise trug nicht dazu bei, die Stimmung auf dem Rott zu verbessern. Foto: Odette Karbach

DER FSV VOHWINKEL HOLT TORJÄGER FREDI LÜHR ZURÜCK IN DEN FUCHSBAU

29.05.26 FUSSBALL TRANSFER - Der FSV Vohwinkel freut sich, einen der prägendsten Offensivspieler der jüngeren Vereinsgeschichte wieder im Fuchsbau begrüßen zu dürfen: Frederic „Fredi“ Lühr kehrt nach einem Jahr beim TSV Gruiten zurück zu seinen Füchsen. Der 33-jährige Stürmer ist nicht nur ein Rückkehrer – er ist ein echtes Vereinsgesicht. 173 Spiele, 134 Tore sprechen eine klare Sprache. Besonders legendär bleibt die Saison 23/24, in der Fredi unglaubliche 46 Treffer in 30 Partien erzielte und damit eine der stärksten Einzelspielzeiten der Vereinsgeschichte hinlegte.
Auch sein Jahr in Gruiten war beeindruckend: 37 Tore in 19 Spielen zeigen, dass Fredi nichts von seiner Abschlussstärke verloren hat. Mit seiner Erfahrung, seiner Präsenz auf und neben dem Platz und seiner typischen Malocher-Mentalität erhält der FSV einen Führungsspieler zurück, der das Offensivspiel und die Kabine sofort bereichern wird.
Der gesamte Verein freut sich über die Rückkehr eines Ausnahmestürmers, eines starken Charakters und eines echten FSV-Gesichts. Foto: Odette Karbach

HILDEN HAT DIE REGIONALLIGA IM VISIER

29.05.26 FUSSBALL OBERLIGA – Werden diesen Sommer Spiele der 4. Liga vom Stadion am Zoo zur Hoffeldstraße umziehen? Die Weichen dafür werden am Sonntag gestellt, wenn der VfB 03 Hilden den 1. FC Monheim empfängt. Siegen ist Pflicht lautet das Motto, das Urgestein „Calli“ ausgibt. Gemeint ist der 36-jährige Stürmer Pascal Weber, der die größte Erfahrung mit Aufstiegen vorweisen kann. Für Siege ist auch die Abteilung Defensive gefordert, wo der Cronenberger Len Heinson (Foto) im Einsatz ist. Verfolger Ratingen 04/19 steht mit einem Punkt weniger auf Platz 2 und wird sich am Sonntag vor heimischem Publikum sicherlich keine Blöße gegen den Tabellenvierzehnten DJK Adler Union Frintrop geben. Falls doch, wird es am 33. Spieltag bei Cammondo Itterstadt Bierduschen geben. Das Saisonfinale bestreiten die Titelaspiranten wie folgt: Die Hildener Elf muss in Tönisvorst den SC St. Tönis 11/20 bezwingen während die Ratinger beim 1. FC Monheim drei Punkte einfahren müssen.
Sollte das Topduo bei beiden Herausforderungen patzen, könnte der Krefelder FC Uerdingen 05 am 7. Juni Geschichte schreiben. Foto: Odette Karbach

1. ZWISCHENRUNDE DES SPARKASSEN CUPS

20.05.26 - Die 15. Auflage des Sparkassen Cups ging heute auf drei Sportplätzen an den Start. Das beliebte Fußballturnier der Wuppertaler Grundschulen wurde im Rauental, im Sonnborner Hafen und auf dem Freudenberg ausgetragen. Somit mussten 36 Schulteams versuchen, Gruppenerster der 12 Gruppen zu werden, denn nur die Erstplatzierten lösen das Ticket für die 2. Zwischenrunde am 02.06.2026. Da gab es natürlich wieder einige Tränen der Enttäuschung zu sehen, aber auch sehr viel Jubel und Leidenschaft. Das Südstadt-Derby der benachbarten Schulen Reichsgrafenstraße und Angelo-Roncalli-Schule kommt leider nicht zustande, denn Team Reichsgrafenstraße schied aus, während Team Angelo-Roncalli sich zum Gruppensieger machte. Ansonsten war die Elberfelder Südstadt ein gutes Pflaster für die Schulen Radenberg, Nathrather Straße und der Sophienschule. In Sonnborn konnten sich folgende Teams durchsetzen: Echoer Str., Birkenhöhe, Peterstr. und Küllenhahn. Auf dem Sportplatz Rauental machten sich die Schulen Hammesberger Weg, Mercklinghausstr., Rudolf-Steiner-Schule und Corneliusschule zum Gruppensieger.

Fotos vom Freudenberg: Odette Karbach

ABSTIEGSCOACH WUNDERLICH MUSS GEHEN

18.05.26 FUSSBALL PERSONALIE - Das kommt nicht unerwartet: Mike Wunderlich (Foto) soll dem Neuaufbau beim in die Oberliga abgestiegenen Wuppertaler SV nicht im Wege stehen. Der ehemalige Fußball-Profi war im Winter überraschend als Cheftrainer verpflichtet worden, konnte aber die Erwartungen nicht erfüllen können. Im Gegenteil: die Regionalligamannschaft trat auf der Stelle. Die Folge war der Absturz auf den vorletzten Tabellenplatz. Die Alarmglocken im Februar und März wurden überhört, die dringend notwendig gewordene Erhöhung des Trainingsumfangs nicht umgesetzt. Sein letztes Wort nach dem Abstieg in Liga fünf: "Es tut mir leid um den Verein!"
Der FUSSBALL-REPORT hatte in seiner Mai-Ausgabe vom "schlechtesten WSV seit seiner Gründung 1954 geschrieben. Dennoch hätte der Abstieg verhindert werden können. Stephan Küsters könnte als Sportdirektor mit seiner Erfahrung und seinem Fachwissen den weiteren Absturz mit einer neuen Mannschaft und vor allem mit den seit Jahren geforderten Offensivspielern verhindern. Eine schwere, aber dankbare Aufgabe für den Kölner. Die finanzielle Basis müsste die Wuppertaler Wirtschaft schaffen, die bisher aber lieber das (Werbe-) Geld  nach Solingen zum dort beheimateten Handball-Club gibt. Foto: Jochen Classen

WSV MUSS ABSTEIGEN

17.05.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Das kleine Wunder fand nicht statt. Vor rund 2000 Zuschauern verloren die Wuppertaler auch das letzte Saisonspiel gegen den Bonner SC. Wieder kein Tor, wieder kein Punkt, Obwohl der WSV bei Überzahl in der zweiten Halbzeit drückend überlegen war, gelang ihm kein Tor. Bonn siegte mit 1:0 und stürzte die Gastgeber in Liga fünf. In der Oberliga wird es wie erwartet den bergischen Dreikampf mit WSV,, Mitabsteiger SSVg Velbert und Aufsteiger Solingen-Wald 03 geben. Nicht mehr mit dabei Amin Bouzraa. Er verlässt als Erster das sinkende Schiff. Mehr über die Situation an der Wupper erfahren Sie in der gerade erschienenen Mai-Ausgabe des FUSSBALL-REPORTs.

Fotos aus dem Stadion am Zoo: Jochen Classen

YASSIN BOUAASRIA WIRD EIN CRONENBERGER JUNG

15.05.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Yassin Bouaasria gehört zu den besten Torjägern im Tal. Für den F.K. Jugoslavija Wuppertal erzielte er in dieser Saison 8 Treffer. Zur nächsten Saison stürmt der 23-jährige für den Cronenberger SC. An der Hauptstraße trifft der Angreifer auf seinen Trainer Samir El Hajjaj. Beide spielten in der Vergangenheit gemeinsam im Dress des SC Viktoia Rott und kennen sich gut. Foto: Odette Karbach

FSV VOHWINKEL VERSTÄRKT OFFENSIVE: JUSTIN LÜDTKE WWECHSELT IN DEN FUCHSBAU

14.05.26 FUSSBALL LANDESLIGA ODER BEZIRKSLIGA - Der FSV Vohwinkel kann den nächsten Neuzugang für die kommende Spielzeit vermelden: Offensivspieler Justin Lüdtke schließt sich dem FSV an und wechselt vom ASV Mettmann nach Vohwinkel. Der 28-jährige Angreifer überzeugte in den vergangenen beiden Spielzeiten mit starken Offensivwerten. Wettbewerbsübergreifend erzielte Lüdtke 27 Treffer und bereitete weitere elf Tore vor. Mit seiner Torgefahr, seinem Einsatzwillen und seiner mannschaftsdienlichen Spielweise bringt er Qualitäten mit, die das Offensivspiel des FSV flexibler und variabler gestalten sollen.
Neben seiner sportlichen Qualität überzeugt Lüdtke auch charakterlich. Der erfahrene Stürmer gilt als ehrlicher Arbeiter auf dem Platz, der mit Leidenschaft, Intensität und einer aggressiv-positiven Mentalität vorangeht. Damit passt er ideal in das Profil und die Werte des Vereins.
„Justin befindet sich im besten Fußballeralter und bringt die Erfahrung mit, die unserer Mannschaft sofort weiterhelfen wird. Wir freuen uns sehr, ihn im Fuchsbau begrüßen zu dürfen“, heißt es aus dem Umfeld des FSV. Mit Justin Lüdtke gewinnt der FSV Vohwinkel nicht nur einen starken Offensivspieler, sondern auch einen charakterlich einwandfreien Teamplayer, heißt es  von den Verantwortlichen im Fuchsbau. Foto: FSV

DER WSV WIRD NIEMALS UNTERGEHEN!

13.05.26 - So heißt nicht nur das inzwischen ausverkaufte Erfolgsbuch aus dem Osenberg-Verlag, so lautet auch das Motto des WSV- Verwaltungsrats, Die Erklärung: Diese Regionalliga-Saison war für uns alle eine große Enttäuschung. Die sportlichen Leistungen und das Auftreten unseres Vereins in dieser Spielzeit werden dem Anspruch und der Tradition des Wuppertaler SV in keiner Weise gerecht.
Sportlich war diese Saison alles andere als zufriedenstellend – gemessen an der bisherigen Punkteausbeute wäre der Abstieg in die Oberliga sicherlich gerechtfertigt. Dennoch besteht durch die aktuelle Auf- und Abstiegsregelung sowie die weiterhin ungeklärte Situation rund um den Ligaverbleib von Fortuna Düsseldorf noch die Möglichkeit, unsere Entwicklung und den notwendigen Neuanfang auch in der kommenden Saison in der Regionalliga fortzusetzen.
Auch wenn wir auf diese Ausgangslage nicht stolz sein können und sie umso deutlicher macht, wie kritisch wir unsere sportliche Situation bewerten müssen, lebt diese Chance dennoch weiter. Mit einem Sieg am letzten Spieltag gegen den Bonner SC können wir uns diese Hoffnung bewahren.
Uns als neu gewähltem Verwaltungsrat ist bewusst, dass der WSV in den kommenden Monaten und Jahren vor tiefgreifenden Veränderungen steht. Wir sind bereits dabei, die Ursachen für diese Entwicklung sorgfältig aufzuarbeiten und werden daraus zeitnah Konsequenzen ziehen. Unser Ziel ist es, Strukturen zu schaffen, die sicherstellen, dass sich eine solche Saison nicht wiederholt.
Dabei geht es uns nicht um kurzfristige Schuldzuweisungen, sondern um einen nachhaltigen Neuanfang. Nicht alles wird öffentlich diskutiert werden, denn der Verein braucht jetzt vor allem eines: Ruhe, Klarheit und eine konsequente Neuordnung.
Unabhängig davon, in welcher Liga der WSV in der kommenden Saison antreten wird, werden wir die bevorstehende Phase nutzen, um den Verein organisatorisch, wirtschaftlich und sportlich neu aufzustellen. Unser Anspruch ist es, den Verein Schritt für Schritt zu stabilisieren und eine Grundlage zu schaffen, auf der der Wuppertaler SV dauerhaft erfolgreich sein kann.
Besonders danken möchten wir euch, unseren Fans. Ihr habt den Verein in dieser schwierigen Saison mit beeindruckender Loyalität begleitet. Ob zuhause im Stadion am Zoo oder auswärts – ihr habt gezeigt, was den WSV ausmacht. Eure Leidenschaft, eure Treue und eure Identifikation mit diesem Verein sind außergewöhnlich. Ihr habt dem Verein in einer schwierigen Zeit Halt gegeben und Unterstützung geleistet, die alles andere als selbstverständlich ist.
Ebenso gilt unser ausdrücklicher Dank unseren Sponsoren und Unterstützern. Dass sie dem Wuppertaler SV trotz dieser sportlich enttäuschenden Saison die Treue gehalten haben, ist ein starkes Zeichen des Vertrauens in unseren Verein. Wir hoffen sehr, dass sie uns auch auf dem nun anstehenden Weg des Neuaufbaus weiter begleiten und unterstützen werden.
Ein zentrales Ziel für die kommenden Monate muss es sein, das Band zwischen Fans, Mannschaft und unserer Stadt Wuppertal wieder zu stärken und neu zu knüpfen. Der Wuppertaler SV ist mehr als ein Sportverein. Er ist ein wichtiger Teil dieser Stadt und ihrer Identität. Dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit wollen wir gemeinsam wieder mit Leben füllen.
Deshalb bitten wir euch: Kommt am Samstag um 14 Uhr ins Stadion am Zoo. Unterstützt die Mannschaft ein letztes Mal in dieser Regionalliga-Saison und lasst uns gemeinsam den Abschluss dieser Saison gestalten – mit Zusammenhalt, mit Leidenschaft und Hoffnung.
Mit diesen Werten hat der Wuppertaler SV in seiner Tradition schon viele Herausforderungen gemeistert. Und auch diesmal gilt: Der WSV wird niemals untergehen!

WSV UND VELBERT PLANEN FÜR DAS TREFFEN IN DER OBERLIGA

09.05.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Im Mai 1975 stieg der Wuppertaler SV aus der Bundesliga ab. 50 Jahre später startete eine Grottensaison in Liga vier, die WSV an den Rand des Abgrunds brachte. Nach dem 2:2 bei der U 23 von Fortuna Düsseldorf sind die Rot-Blauen - wie Nachbar SSVg Velbert - so gut wie abgestiegen. In die Oberliga Niederrhein. Nur noch ein Wunder kann den WSV noch retten, der durch den schon als Absteiger gehandelt wurde, von Tabellenplatz 15 verdrängt wurde. Der bisherige Tabellenletzte Wiedenbrück brachte sich durch ein spätes Tor zum 1:0-Sieg gegen Rödinghausen in Erinnerung. Zweimal führte die Fortuna, zweimal glich der WSV aus. Durch zwei seiner besten Spieler. Erst traf Aydogan, dann der viel zu spät eingewechselte Saric. 2:2 - das dritte Unentschieden in Folge. Nur drei statt möglichen neun Punkte, die zum Klassenerhalt gereicht hätten. Am letzten Spieltag erwartet der WSV den Bonner SC. Anstoß: 14 Uhr. Wo? Im Stadion am Zoo, wo der WSV 1975 aus der Bundesliga abgestiegen war. Text: Manfred Osenberg

Fotos aus dem Paul-Janes-Stadion: Jochen Classen

WSV NUMMER EINS - BEI DER JUGEND

02.05.26 FUSSBALL JUGEND KREISPOKAL - Wer ist die Nummer eins im bergischen Fussball? Der Wuppertaler SV oder die SSVg Velbert? Bei den Herren ist es ausgeglichen. Doch bei der Jugend ist der WSV tonangebend, Aushängeschild ist die U 17 des WSV, die in der DFB-Nachwuchsliga ganz vorne liegt. Und im Endspiel um den Kreispokal gewannen die Rot-Blauen am 1. Mai 2026 in Velbert klar mit 6:1. Die Überlegenheit der Wuppertaler Jungs war so gross, dass durchaus ein zweistelliger Erfolg gut möglich war. Besonders groß die Freude bei WSV-Trainer Ismail Jaroui, der während der Saison von der SSVg zum Niederrheinliga-Fünften gekommen war. Alle Fotos: Jochen Classen

TROTZ 1:1 NOCH HOFFNUNG AUF KLASSENERHALT

02.05.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Nur 1:1 gegen den FC Gütersloh. Eigentlich zu wenig für den WSV im spannenden Abstiegskampf der Regionalliga. Die Wuppertaler erkämpften sich das verdiente Unentschieden und kletterten auf den drittletzten Tabellenplatz, zogen mit der SSVg Velbert gleich, die beim Schlusslicht Wiedenbrück mit 0:1 verloren. Platz 16 könnte nur dann reichen, wenn Fortuna Düsseldorf absteigen würde aus Liga zwei. Folglich müsste die Zweite der Fortunen die Regionalliga verlassen. Jeff-Denis Fehr hatte nach 56 Minuten den Ausgleich erzielt, nachdem Gütersloh in der 33. Minute durch Niklas Fresse in Führung gegangen war.

Fotos aus dem Stadion am Zoo: Jochen Classen

WSV UND DIE ERINNERUNGEN

01.05.26 - Am Samstag um 14 Uhr tritt der Tabellenvorletzte WSV im Stadion am Zoo gegen den FC Gütersloh an. Die Westfalen liegen auf Platz sechs und haben sage und schreibe 28 Punkte mehr auf dem Konto als der Abstiegskandidat aus Wuppertal und kommen als Favoriten. Fortuna Köln wird sich kaum noch die Butter vom Brot nehmen lassen und werden wohl Meister vor den Oberhausener Rot-Weißen, die zuletzt beim mühevollen 2:2 gegen den WSV eine große Chance verspielten. Da werden Erinnerungen wach an die große WSV-Zeit, als der KICKER vor 55 Jahren sogar auf der Titelseite und Fußball-Report-Herausgeber im Innenteil über den bevorstehenden Bundesliga-Aufstieg berichtete. Auch der Fußball-Report erinnert in seiner Mai-Ausgabe an die guten, alten Zeiten im Stadion am Zoo.

CAROLIN SIMON MACHT DEN WEG VON MÜNCHEN NACH LEVERKUSEN

28.04.26 FUSSBALL FRAUEN BUNDESLIGA - Nach zehn Jahren kehrt Carolin Simon zurück nach Leverkusen. Somit stößt im Sommer eine fünffache deutsche Meisterin zum Kader der Bayer 04 Frauen. Von dort heißt es: "Wir freuen uns auf Carolin Simon vom FC Bayern München, die einen Vertrag bis 2028 unterschrieben hat!„ Foto: Odette Karbach

DERBYSIEG FÜR DIE FREUDENBERGER

26.04.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA – Beim Nachbarschaftsduell des SSV Germania 1900 Wuppertal und dem TSV 05 Ronsdorf gelang den Germanen ein Befreiungsschlag. Mit 4:2 wurden die Zebras überwältigt. Das ist gut fürs Selbstvertrauen, hilfreich um den kleinen Hüpfer aus der Abstiegszone zu machen und richtig schön mal „Derbysieger, Derbysieger!“ rauszuschreien.

Fotos vom Freudenberg: Odette Karbach

WSV VERPASSTE SIEG BEI RWO

26.04.26 - FUSSBALL REGIONALLIGA - Kommt die lange erwartete Leistungssteigerung zu spät? Der Überraschungssieg des stark gefährdeten WSV beim Tabellenzweiten RW Oberhausen war greifbar nahe. Die Gastgeber führten zwar schnell durch Kesim mit 1:0. Doch die Wuppertaler schlugen vor 4200 Zuschauern zurück, kamen in der zweiten Halbzeit durch Hirschberger (58.) und Aydogan (84.) zum 1:2. Der Sieg? Nein. In der dramatischen Nachspielzeit ging es Schlag auf Schlag. Gerade noch hatte WSV-Ersatzkeeper Adamidis einen Schuss von Joker Stoppelkamp pariert, da fiel doch noch der Ausgleich für den Favoriten. Matona Ngyombo köpfte aus kurzer Distanz ein. In der siebten Minute der Nachspielzeit. Fast hätte Saric mit der letzten Aktion des spannenden Spiels doch noch die erneute Führung erzielt. Fast. 2:2 - zwei Punkte zuwenig für den Vorletzten, der am drittletzten Spieltag den FC Gütersloh im Stadion am Zoo (Samstag 14 Uhr) empfängt.

WSV KURZ VORM ABSTIEG

19.04.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Keine Überraschung: Der WSV rutscht nach der erwarteten 0:3-Schlappe gegen die U 23 von Borussia Mönchengladbach weiter ab. Die Wuppertaler wurden sogar vom Nachbarn SSVg Velbert überholt, der in Schalke gewann und sich jetzt bessere Chancen auf den Klassenerhalt machen kann. Sarco, Adozi und Fleck erzielten die Treffer für die Fohlen. Und die zahnlosen Löwen? Keine Kraft, kein Selbstbewusstsein – keine Tore. Wie seit Wochen. Einzige Änderung. Der WSV ist erstmals Vorletzter...

Fotos aus dem Stadion am Zoo: Jochen Classen

DEUTSCHE AUSWAHL VOR EM-QUALI-ENDSPIEL

13.04.26 FUSSBALL EM-QUALIFIKATIONSRUNDE - Im Rahmen des Vier-Nationen-Turniers nahmen es am Montagabend die U19-Spielerinnen um DFB-Trainerin Melanie Behringer mit der Auswahl der Slowakei auf und konnten einen 4:2 Sieg feiern.
Nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen Irland am vergangenen Freitag führt das DFB-Team die Tabelle vor Frankreich an.  Am kommenden Donnerstag 16. April (ab 17 Uhr) kommt es am Essener Uhlenkrug mit dem Spiel gegen Frankreich zu einem echten "EM-Quali-Endspiel". Einzig der Gruppensieger fährt im Sommer zur U19-Europameisterschaft (27. Juni bis 10. Juli) in Bosnien und Herzegowina.

Fotos aus der IMS Arena in Velbert: Jochen Classen

FÜCHSE FLIRTEN WEITER MIT DER LANDESLIGA

12.04.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Auf dem Freudenberg machte das Team FSV Vohwinkel seine Hausaufgaben. Jonas Schneider brachte die Gäste in Führung, Benedikt Steven machte den Ausgleichstreffer für den SSV Germania 1900 Wuppertal.
Neun Minuten nach Wiederanpfiff gelang Abwehrspieler Ercan Akhan (Archivfoto) die Füchse wieder in Front zu bringen. Und wie es sich für einen Favoriten gehört, wurde noch am Ergebnis geschraubt. Wuppertals bester Torschütze musste noch seinen Erwartungen gerecht werden. Henock Manata traf zum 1:3 und Sami Tajar war Torschütze des 1:4 Endstands. Sicherlich wurden per Liveticker die Spiele der Mitstreiter um den Aufstieg - das sind der SC Reusrath und der SV Solingen 08/10 - verfolgt. Die Reusrather wurden von den Jugos in Schach gehalten und die Ronsdorfer schafften ein Remis gegen die Solinger. Beide Begegnungen endeten beim 1:1.
Im Kellerduell zwischen dem SC Viktoria Rott und dem SSV Berghausen mussten sich die Rotter mit 3:4 geschlagen geben und rutschten auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Der Tabellenletzte DV Solingen II sorgte indes für die dicke Überraschung. Die Gäste des Cronenberger SC wurden mit 5:2 abgefertigt.

DER SOHN VON FRITZ WALTER...

11.04.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Erst Freude, dann Trauer. Nach der 1:4-Pleite bei der zweiten Garnitur des VfL Bochum sinkt der Wuppertaler SV weiter in den Abstiegssumpf der vierten Liga. Nach 440 Minuten hatten die Wuppertaler erstmals wieder Grund, einen Treffer zu bejubeln. Ja, nach einer Stunde und dem 0:1 glaubte man tatsächlich an den zweiten Sieg des Jahres 2026. Doch weit gefehlt. Bochum schaltete einen Gang höher und offenbarte die eklatanten Schwächen der sichtlich überforderten Gäste. Auch von Torschütze Vincent Schaub (Foto) und „Vorarbeiter“ Bouzraa war nichts mehr zu sehen. Der WSV baute körperlich und mental total ab. Bochum drehte auf, kam vor 1848 Zuschauern durch Fernandez innerhalb von nur zehn Minuten zum 2:1. Luis Hartwig, der Sohn des Ex-Wuppertalers Knut Hartwig (SV Borussia und WSV), der beim Erfolgsfilm „Die Helden von Bern“ den deutschen Kapitän Fritz Walter spielte, deutete bei seinen Treffern zum 3:1 (78.) und 4:1 (88.) sein Können an. Archivfoto: Jochen Classen

ROT-WEISS ESSEN GEWINNT DAS RUHRPOTTDERBY

04.04.26 FUSSBALL 3. LIGA - Die Zebras zu Gast an der Hafenstraße. Das bedeutet ein ausverkauftes Stadion und eine stimmungsvolle Kulisse. Das hitzige Ruhrpottderby zwischen Rot-Weiss Essen und dem MSV Duisburg entschieden die Hausherren mit 1:0 für sich. Dank eines überragenden Kaito Mizuta, der in der 43. Minute nach Hereingabe von Lucas Brumme den sehenswerten Treffer markierte. Mit dem Sieg sicherten die Rot-Weißen den 2. Tabellenplatz. Trainer Uwe Koschinat nimmt des Schwung gerne mit in die nächste Partie, die schon am Dienstag ansteht. Dann sind die Essener beim Tabellenschlusslicht 1. FC Schweinfurt im Einsatz. Auf die Duisburger wartet am Dienstag ein knackiger Gegner: der Ligaprimus VfL Osnabrück.

Fotos aus dem Stadion an der Hafenstraße: Odette Karbach

DER UNGEPLANTE ABSTURZ DES WSV

04.04.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Der Wuppertaler SV im April 2026. Auch gegen den harmlosen 1. FC Bocholt gab es eine 0:2-Pleite. Der WSV trainiert wie ein Fünftligist. Der WSV tritt auf wie ein Fünftligist. Der WSV ist bald ein Fünftligist. Seit einem Vierteljahr ist überhaupt keine Steigerung zu erkennen. Fragt sich nur, weshalb im Winter mit dem unerfahrenen Mike Wunderlich ein neuer Trainer installiert wurde, der von seinem Riesenkader keine Wunderdinge erwarten darf. Nun wurde mit Stephan Küsters ein weiterer Kölner als „ehrenamtlicher, sportlicher Berater“ zur Verfügung gestellt. Aber was soll der im Saisonendspurt noch bewirken? Gegen Bocholt entschieden Gegentreffer von Lorch und Hot vier Minuten vor und vier Minuten nach der Halbzeitpause für die frühe Vorentscheidung. Weitere Großchancen vereitelte Torwart Luyambula, der beste Spieler in einer verunsicherten Mannschaft, der nur ein Motivationskünstler als Trainer helfen kann. M.O.

Fotos aus dem Stadion am Zoo: Jochen Classen

DIE 33 WURDE 33

02.04.26 FUSSBALLSCHULE - Philipp Hofmann feierte am 30. März seinen 33. Geburtstag. Der Stürmer des VfL Bochum zeigte sich zwei Tage später in der Örtlichen Fußballschule, die beim SC Obersprockhövel aufgeschlagen hat. Dort stellte er sich den Fragen der 70 Nachwuchskicker und gab Autogramme. Am Samstag geht es für die Bochumer zum Abstiegskandidaten des 1. FC Magdeburg. Foto: Odette Karbach

WSV: SPERREN UND VERLETZUNGEN

03.04.26 Fussball Regionalliga - Der WSV benötigt dringend Punkte. Ob es am Samstag (14 Uhr) im Stadion am Zoo endlich mal wieder einen Dreier gibt. Der 1. FC Bocholt, der zuletzt die SSVg Velbert knapp mit 2:1 besiegte, kommt als Favorit. Aber vielleicht findet der oft rat- und erfolglose Trainer Mike Wunderlich ein Erfolgsmittel. Von seinem Riesenkader fallen allerdings vier Leistungsträger aus, nämlitch Rechtsverteidiger Subaru Nishimura (zwei Spiele Sperre), Mittelfeldspieler Celal Aydogan (drei Spiele Sperre), Levin Müller (Bänderriss im Knöchel) und Angreifer Didar Atmaca (nach erneutem Muskelbündelriss im Oberschenkel). Foto: Jochen Classen

KÜSTERS MIT COMEBACK

02.04.26 FUSSBALL-REGIONALLIGA - Wie berichtet war Stephan Küsters ein Wunschkandidat für den vakanten Vorstandsposten beim Fest stehWSV. Jetzt ist es perfekt: der stark gefährdete Regionalligist verstärkt im Saisonendspurt seine sportliche Kompetenz: Küsters`Da war doch was. Richtig. Der Kölner wurde in seiner Wuppertaler Zeit vorgeworfen, mit einigen Spielern „Rentenverträge“ ausgehandelt zu haben.
Pikante Note: Sein bisheriger Klub Viktoria Köln hatte sich Anfang des Jahres 2026 von Küsters getrennt. Viktoria-Boss Franz Wunderlich ist der Vater von WSV-Trainer Mike Wunderlich, der nach der Entmachtung von Gaetano Manno einen Fachmann wie Küsters an seiner Seite gut gebrauchen kann. Wie es dann nach der Saison mit Wunderlich, der hauptberuflich in eigenen Reinigungsfirma tätig ist, und mit Küsters weitergehen wird, muss noch geklärt werden.
Erklärung des WSV: Nach guten Gesprächen zwischen Vorstand und Verwaltungsrat ist der Verein zu der Entscheidung gekommen, Stephan Küsters bis zum Ende der laufenden Spielzeit in beratender Funktion im Regionalliga-Team einzusetzen.
Der ehemalige Sportdirektor bringt umfassende Erfahrung sowie fundierte Kenntnisse der Strukturen beim Wuppertaler SV mit. In den kommenden Wochen wird er den WSV gezielt begleiten und bei zentralen sportlichen Fragestellungen unterstützen. Mit dieser personellen Ergänzung reagiert der Verein auf die sportlich anspruchsvolle Situation in der Schlussphase der Saison. Ziel ist es, zusätzliche Expertise einzubringen und die Voraussetzungen für den angestrebten Klassenerhalt weiter zu stärken.
Gleichzeitig bedankt sich der Wuppertaler SV ausdrücklich bei Stephan Küsters für sein ehrenamtliches Engagement und seine Bereitschaft, den Verein in dieser wichtigen Phase zu unterstützen. Ebenso gilt ein Dank an Viktoria Köln für die konstruktive Zusammenarbeit und das Entgegenkommen. M.O. Foto: Benjamin Lenz

TRAINERTEAM VERLÄNGERT BEIM SSV GERMANIA 1900

30.03.26 FUSSBALL PERSONALIE - Sie stehen auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie, denn mit Cheftrainer Ünsal Bayzit und sein Team wurde eine Vertragsverlängerung vereinbart. Zum Team zählen: Trainer Mahir Yildirim (Foto rechts), Co-Trainer Christoph Schneider, TW-Trainer Cumhur Bayzit, Betreuer Kevin Denters, Teammanager Önder Yildirim und sportlicher Leiter Ali Askan. Foto: Odette Karbach

ABSTIEGSKAMPF

29.03.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Die Gastgeber des SSV Germania 1900 Wuppertal waren sich bewusst, dass sie gegen Kellerkind SSV Berghausen einen Sieg davon tragen mussten. Der Schlamassel fing in der ersten Halbzeit an. Nach einer halben Stunde führten die Langenfelder durch Treffer von Alessander Tontsch und Robin Bastian mit 2:0. Enes Hirlak sorgte für den Anschlusstreffer der Hausherren und Benedikt Steven entschied sich kurz vor dem Pausenpfiff für Entspannung durch sein Tor zum 2:2.
Die zweite Halbzeit war sechs Minuten jung, da wurde erneut Enes Hirlak bejubelt für seinen Treffer zur 3:2 Führung. Weitere vierzig Minuten hielten die Zuschauer in den Bann, hatten die Germanen doch reichlich Chancen. Doch dem Abschluss fehlte der letzte Schliff, während das Team Berghausen stetig bissiger wurde. Die Freudenberger wollten die Führung über die Zeit bringen, doch die Nachspielzeit hatte es in sich. Raphael Schruff schoss den 3:3 Ausgleichstreffer für die Gäste und in der 93. Minute ließ sich Torschütze Musa Ceesay zum Matchwinner feiern.

Fotos vom Freudenberg: Odette Karbach

EX-OB ERHIELT MEISTE STIMMEN

27.03.26 WAHL DES WSV-VERWALTUNGSRATS - Viel Lärm um wenig. Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Wuppertaler Sportvereins haben die anwesenden 234 stimmberechtigten Mitglieder einen neuen Verwaltungsrat gewählt. Dabei erhielt Ex-Oberbürgermeister Andreas Mucke die meisten Stimmen. Keine Überraschung, ist Mucke doch seit Jahren als bekennender Fan des WSV bekannt. Es ziehen die neun Kandidaten mit den meisten Stimmen in den neuen Verwaltungsrat ein. Gewählt wurden Andreas Mucke (204 Stimmen), Heimo Schitter (187), Marc Schulz (182), Benedikt Post (166), Dirk Polick (164), Jens Klein (160), Ralf Bartsch (159), Bernd Gläßel (155) und Christian Wimmer (153). Alle Gewählten haben die Wahl angenommen. Der Verwaltungsrat wählt den Vorstand, der dringend sportliche Kompetenz benötigt und derzeit nur aus zwei Personen besteht. Im Gespräch als Sportdirektor sind Ex-WSV-Kicker Silvio Pagano und Ex-Manager Stephan Küsters, der durch sein Fachwissen und seine Rentenverträge beim WSV "bekannt" wurde. Archivfoto bei der Barmenia-Ehrung mit Manfred Osenberg und Steffi Osenberg: Odette Karbach

NEUZUGANG IM FUCHSBAU

27.03.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Dominik Heinen verstärkt die Füchse zur Saison 2026/27. Der FSV Vohwinkel freut sich, zur Saison 2026/27 einen alten Bekannten im Fuchsbau willkommen zu heißen: Dominik „Heini“ Heinen kehrt zurück und wechselt im Sommer vom FC Remscheid zu den Füchsen. Der 28‑jährige zentrale Mittelfeldspieler trug bereits in der Oberliga-Saison 2017/18 das Trikot des FSV und hinterließ damals wie heute einen bleibenden Eindruck. Seit seinem ersten Engagement im Fuchsbau hat Heini eine beeindruckende sportliche Entwicklung genommen: 11 Einsätze in der Regionalliga, 142 Spiele in der Oberliga sowie weitere 140 Partien in der Landesliga machen ihn zu einem der erfahrensten und konstantesten Mittelfeldspieler der Region. Mit dieser Erfahrung, seinem Spielwitz und seiner außergewöhnlichen Übersicht ist Heini ein echter Spielmacher – ein Spieler, der Begegnungen lenken, prägen und jederzeit entscheiden kann. Für die sportliche Leitung war schnell klar: Er ist der absolute Wunschspieler für die kommende Saison. Stimmen zur Verpflichtung Julian Kanschik, Sportliche Leitung:
„Ich kenne Heini aus unserer gemeinsamen Zeit beim CSC. Wir haben viele Spiele zusammen auf dem Platz gestanden. Ich bin absolut überzeugt von seinen Qualitäten, weiß genau, was er kann – und dass er uns sofort verstärken wird.“
Christian Bialke, Sportdirektor:
„Ich hatte bereits das Vergnügen, Heini in der Oberliga in Cronenberg zu trainieren. Ich freue mich riesig, dass er sich für unseren Weg entschieden hat. Er passt sportlich wie menschlich perfekt zu uns.“ Foto: FSV

EIN PUNKT, ZWEI PLATZVERWEISE, SPIELWIEDERHOLUNG

22.03.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Die Situation des WSV wird immer prekärer. Am Zoo gab es gegen die Sportfreunde Lotte vor 1400 Zuschauern nur ein 0:0. Aber den Wuppertalern kann man diesmal nichts vorwerfen. Kampf. Einsatzbereitschaft stimmten. Möglich, dass aus einem Zähler doch drei Punkte werden. Der WSV erwägt nämlich einen Protest gegen die Spielwertung. Und diese rhäte, lauf Experten, Aussicht auf Erfolg.
Im Mittelpunkt stand der ohnehin umstrittene Schiedsrichter, der in der siebten Minute zwar ein angebliches Foul, aber nicht den angeblichen Verursacher gesehen haben soll. Zehn Minutenn wurde diskutiert, bevor der Unparteiische auf Anraten einiger Lotter Ersatzspieler dem Japaner Nishimura Rot zeigte. „Das ist unfassbar“, ärgerte sich WSV-Trainer Mike Wunderlich und bestätigte: „Der Schiedsrihcter hatte nichts gesehen und wir sollten entscheiden, welcher Spieler vom Platz gestellt werden solle.“
Der verletzte Gästespieler wurde von WSV-Arzt Dr. Tim Heinz behandelt und konnte weiterspielen. Lotte war überlegen, erzielte ein Abseitstor und einen Lattentreffer. Nach einem angedeuteten Schlag flog auch noch Aydogan nach 82 Minuten vom Platz. Auch mit nur noch acht Feldspielern gab sich der WSV nicht geschlagen, hielt das torlose Unentschieden. Nur ein Punkt im spannenden Abstiegskampf. Doch vielleicht werden es drei. Oder keiner, wenn ein mögliches Wiederholungsspiel verloren gehen sollte. M. O. Foto: Jochen Classen

DAS RONSDORFER DERBY HAT KEINEN SIEGER

15.03.26 FUSSBALL KREISLIGA A – Sie schenkten sich nichts, vielmehr legten sich die Ronsdorfer Kontrahenten mächtig ins Zeug. Die Reserve des TSV 05 Ronsdorf braucht die drei Punkte, um sich von der Abstiegszone zu distanzieren. Der SV Jägerhaus-Linde ist nach wie vor heiß auf den Meistertitel. Ernüchternd: nach der torlosen Partie gab es für beide Teams ein Pünktchen. Weil Ligaprimus SC Sonnborn 07 nichts anbrennen ließ und auch Verfolger SC Breite Burschen Barmen heute gewinnen konnte, bleiben die Linder - die hinter ihren Möglichkeiten blieben - mit zwei Punkten Rückstand an den Burschen dran. Bereits nächsten Sonntag können die Zebras um Trainer Manuel Rehermann dem Favoriten in Barmen ein Beinchen stellen. Hat ja heute gut geklappt.

Fotos von der Ronsdorfer Parkstraße: Odette Karbach


 
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