OSENBERG - SPORTPRESSE
FUSSBALL-REPORT    BERGISCHE HANDBALL-ZEITSCHRIFT    MATCHBALL


WSV UND VELBERT PLANEN FÜR DAS TREFFEN IN DER OBERLIGA

09.05.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Im Mai 1975 stieg der Wuppertaler SV aus der Bundesliga ab. 50 Jahre später startete eine Grottensaison in Liga vier, die WSV an den Rand des Abgrunds brachte. Nach dem 2:2 bei der U 23 von Fortuna Düsseldorf sind die Rot-Blauen - wie Nachbar SSVg Velbert - so gut wie abgestiegen. In die Oberliga Niederrhein. Nur noch ein Wunder kann den WSV noch retten, der durch den schon als Absteiger gehandelt wurde, von Tabellenplatz 15 verdrängt wurde. Der bisherige Tabellenletzte Wiedenbrück brachte sich durch ein spätes Tor zum 1:0-Sieg gegen Rödinghausen in Erinnerung. Zweimal führte die Fortuna, zweimal glich der WSV aus. Durch zwei seiner besten Spieler. Erst traf Aydogan, dann der viel zu spät eingewechselte Saric. 2:2 - das dritte Unentschieden in Folge. Nur drei statt möglichen neun Punkte, die zum Klassenerhalt gereicht hätten. Am letzten Spieltag erwartet der WSV den Bonner SC. Anstoß: 14 Uhr. Wo? Im Stadion am Zoo, wo der WSV 1975 aus der Bundesliga abgestiegen war. Text: Manfred Osenberg

Fotos aus dem Paul-Janes-Stadion: Jochen Classen

EIN PUNKT IN MINDEN

09.05.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Zweieinhalb Minuten vor Schluss lag der Bergische HC bei GWD Minden mit 26:28 hinten. Doch mit dem Rücken zur Wand kamen die Gäste im für den Abstiegskampf so wichtigen Duell wieder zurück und stibitzten bei einem direkten Konkurrenten doch noch einen Punkt. Drei Spieltage vor Schluss wahren die Löwen damit nicht nur drei Punkte Abstand zu Minden, sondern auch zu den Abstiegsrängen.
Extrem ausgeglichen ging es in der ersten Halbzeit zu. Die Gäste gingen zwar 8:5 in Führung, gaben diese aber in Unterzahl wieder aus der Hand, so dass sich bis zur Pause ein offener Schlagabtausch entwickelte. Aron Seesing traf vom Kreis extrem gut, allerdings verloren die Bergischen den Ball auch einige Male, was Minden erfolgreich ausnutzte. Im Tempospiel überzeugten die Gastgeber, die dann auch mehrere Male mit einem Tor vorlegten.
In die Kabinen ging es mit einem leistungsgerechten 16:16. Danach hatten die Löwen eine lange Phase ohne eigenes Tor. Johannes Wasielewski und Sören Steinhaus stellten mit ihren Treffern noch auf 18:17, im Anschluss gelang acht Minuten kein zählbarer Erfolg. Angesichts dieser Tatsache durften die Bergischen zufrieden sein, dass sie nur mit 18:20 ins Hintertreffen gerieten. Grund dafür war eine starke Verteidigung in Kombination mit Torhüter Christopher Rudeck, der
dem den in dieser Phase über sich hinauswachsenden GWD-Keeper Tibor Ivanisevic Paroli bot. Seesing verkürzte auf 19:20, und in der Folge trafen die Gäste wieder etwas zuverlässiger. Das Duell entwickelte sich zusehends zu einem von der Defensive geprägten Duell. Immer wieder gelang es dem BHC, die Mindener ins passive Spiel zu drängen - oft aber gelang das Tor trotzdem.
Der BHC legte kein einziges Mal in der Begegnung mehr vor, ließ sich aber auch nicht abhängen. Sören Steinhaus traf zum ersten Ausgleich in der 47. Minute (22:22). Danach blieb mehrere Male Ivanisevic Sieger. Die neuerlichen GWD-Vorsprünge beantworteten Noah Beyer, Seesing sowie Wasielewski. Der BHC bewies in dieser aufreibenden Phase mehrfach Nervenstärke. Er machte zwar Fehler und kassierte einen Treffer ins leere Tor, weil ein Angriff mit dem siebten Feldspieler
scheiterte, doch die Mannschaft erholte sich immer wieder. So auch nach einem Lattentreffer von Seesing, der damit das 26:26 hauchdünn verpasste, und dem 27:25 für GWD durch Daniel Astrup. Julian Fuchs verkürzte nach schneller Mitte, aber er fasste sich ans Bein und zeigte sofort an, dass er ausgewechselt werden musste. Kim Voss-Fels sprang auf der Rechtsaußen-Position ein. Als Philipp Vorlicek die Hausherren wieder mit zwei Toren in Front brachte, glaubten die Zuschauer in der Kampa-Halle wohl an einen Sieg. Sören Steinhaus erzielte zwei Minuten vor dem Ende das 27:28. Die Abwehr musste nun liefern.
Minden erkämpfte sich einen Siebenmeter, den Florian Kranzmann nahm - er traf den Pfosten und bescherte den Löwen sowie seinen mitgereisten Fans neue Hoffnung. Der BHC spielte über Voss-Fels aus, und der behielt 53 Sekunden vor dem Ende die Nerven, obwohl er eigentlich gar nicht auf der Außenbahn zu Hause ist. Den letzten GWD-Angriff verteidigte der BHC mit aller Leidenschaft weg. Sogar noch einen hektischen Konter hatten die Gäste auf den finalen Metern.
Der Ball landete im Seiten-Aus, das Spiel ging 28:28 zu Ende

BHC HEUTE IN MINDEN

08.05.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Vier Mannschaften sind in der Bundesliga stark abstiegsgefährdet. Darunter auch die Solinger. Doch der Bergische HC hat die Chance, dem Klassenerhalt in der DAIKIN HBL einen großen Schritt näher zu kommen. Das gilt am Freitagabend um 19 Uhr in der Kampa-Halle gleich in doppelter Hinsicht. Mit einem Sieg bei GWD Minden würden die Löwen nicht nur sich selbst helfen, sondern dem Gegner, einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, auch einen gewaltigen Dämpfer versetzen. Viel wird davon abhängen, wie Kapitän und Torwart Rudeck spielen wird. Foto: Jochen Classen

BHC GEHT NACH GUTER ERSTER HALBZEIT NOCH UNTER

04.05.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Der Bergische HC verliert auch das dritte Spiel in Folge. Beim ESV Regensburg setzte es vor 320 Zuschauern eine 22:33 (11:13)-Niederlage.
Nach den beiden Derby-Niederlagen zeigte sich das Team von Trainerin Assina Müller verbessert - aber nur in den ersten 30 Minuten. Der Abwehr verteidigte leidenschaftlich und hatte die Regensburger Spielmacherin Franziska Peter weitestgehend unter Kontrolle. Im Angriff wurde sich an die Marschroute von Müller gehalten. Da sich der BHC den „Luxus leistete“, drei Strafwürfe zu vergeben, rannte er dennoch zur Pause einen 11:13-Rückstand hinterher.
Ein ganz anderes Gesicht zeigten die Gäste in der zweiten Halbzeit. Die Tiefenräume wurden nicht mehr konsequent genutzt. Zudem parierte die Regensburger Torhüterin Joelle Arno mehrfach großartig. Unsicherheiten schlichen sich ins Spiel. Svenja Mann und Pia Terfloth brachten mit ihren Treffern den BHC in Schlagdistanz (17:15, 38.). Mehr ging nicht. Regensburg nutzte jeden Fehler oder Überzahlsituationen aus. Ein 7:0-Lauf brachte dem Goldbach-Team einen komfortablen Vorsprung (24:15,45.). Assina Müller setzte auf „7 gegen 6“ im Angriff, der BHC kam durch Veki Tolic und Mann zum Anschluss. Regensburg nutzte das gleiche taktische Mittel, fand die besseren Lösungen und spielte sich in einen wahren Rausch bis zum 33:22-Endstand.
„Wir wollten es besser machen als zuletzt. Das ist uns in der ersten Halbzeit gelungen. In der zweiten Halbzeit haben wir komplett den Faden verloren und sind in alte Muster verfallen. Das ist für mich auch eine Frage der Einstellung meiner Spielerinnen. Die nächsten Aufgaben werden nicht leichter“, resümierte BHC-Trainerin Assina Müller und blickt den anstehenden Spielen gegen Rödertal, Leipzig und Nürtingen entgegen. Foto: Kevin Becher

MANATA HAT SCHALLMAUER DURCHBROCHEN

04.05.26 UM DIE BARTH-KANONE - Der Torjäger des FSV Vohwinkel ist nicht zu bremsen. Im Wettbewerb des Fussball-Reports hat er die 30 Tore-Schallmauer durchbrochen. Hier die TOP TEN:
 1. Alphonso Henock Manata FSV Vohwinkel 31 Tore
 2. Niklas Dörrier FSV Vohwinkel 21 Tore
 3. Nermin Hadzic SC Viktoria Rott 20 Tore
 4. Aleksandar Stanojevic FK Jugoslavija 17 Tore
 5. Benedikt Steven SSV Germania 15 Tore
 6. Luca Lenz FK Jugoslavija 13 Tore
 7. Tim Zemlianski FSV Vohwinkel 10 Tore
     Kleomenis Tsioutsioulitis Cronenberger SC 10 Tore
     Dominik Schäfer Cronenberger SC 10 Tore
10. Mirza Mujkanovic FK Jugoslavija 8 Tore

WSV NUMMER EINS - BEI DER JUGEND

02.05.26 FUSSBALL JUGEND KREISPOKAL - Wer ist die Nummer eins im bergischen Fussball? Der Wuppertaler SV oder die SSVg Velbert? Bei den Herren ist es ausgeglichen. Doch bei der Jugend ist der WSV tonangebend, Aushängeschild ist die U 17 des WSV, die in der DFB-Nachwuchsliga ganz vorne liegt. Und im Endspiel um den Kreispokal gewannen die Rot-Blauen am 1. Mai 2026 in Velbert klar mit 6:1. Die Überlegenheit der Wuppertaler Jungs war so gross, dass durchaus ein zweistelliger Erfolg gut möglich war. Besonders groß die Freude bei WSV-Trainer Ismail Jaroui, der während der Saison von der SSVg zum Niederrheinliga-Fünften gekommen war. Alle Fotos: Jochen Classen

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