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BHC FEIERET HEIMSIEG GEGEN MAINZ

22.02.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Wie im Hinspiel behielt der Bergische HC gegen den 1. FSV Mainz 05 auch im Rückspiel knapp mit 25:23 (16:11) die Oberhand. Es war ein Start-Ziel-Sieg für das Team von Trainerin Assina Müller. Torjägerin Svenja Mann, die im Hinspiel noch verletzt gefehlt hatte, eröffnete den Torreigen. Spielmacherin Alexandra Lundström führte umsichtig Regie und blieb auch vom Siebenmeterpunkt tadellos. Als die Schwedin per Strafwurf das 10:7 (14.) erzielte, zog der Mainzer Trainer Jörg Schulze die grüne Karte. Er verordnete eine Manndeckung gegen Svenja Mann und ließ mit der siebten Feldspielerin agieren. Tatsächlich brachte die Manndeckung kurzzeitig Unsicherheit ins BHC- Angriffsspiel, aber Mainz konnte keinen nennenswerten Profit daraus ziehen. Freie Würfe und Gegenstöße wurden meist an den Pfosten gesetzt oder von der einmal mehr glänzend aufgelegten Lena Lindemann (Foto) pariert. So zog der BHC unaufgeregt bis zur Halbzeit auf 16:11 davon.
Ein ähnliches Bild bot sich in der zweiten Halbzeit. Die Gastgeberinnen verwalteten den Vorsprung bis zwei Zeitstrafen gegen Veki Tolic und Svenja Mann für „Unordnung“ sorgten. Ein 3:0-Lauf brachte Mainz ran (20:19, 41). Abwehrchefin Veki Tolic, inzwischen auch im Angriff eingesetzt, und zweimal Norma Goldmann sorgten wieder für klare Verhältnisse (24:20, 46.), eine Minute später besorgte Tolic das 25:21. Alles deutete auf einen Kantersieg hin. Doch der BHC stellte das Torewerfen in den letzten knapp 13 Minuten komplett ein –glücklicherweise ohne Folgen. Lindemann war nach wie vor zur Stelle und brachte die Mainzer Angreiferinnen zur Verzweiflung. Am Ende feierte der BHC einen 25:23-Erfolg, der ganz wichtig für die Moral ist, vor dem Spiel am kommenden Samstag bei der HSG Freiburg. Foto: Kevin Becher

BHC HÄLT LANGE GEGEN DIE FÜCHSE MIT

22.02.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Bis auf zwei Tore kam der Bergische HC in der zweiten Halbzeit gegen die Füchse Berlin heran. Doch ein paar Fehler und nicht verwandelte Chancen kosteten im Duell gegen den Deutschen Meister die kleine Chance. Am Ende fiel die Niederlage mit 28:35 (13:17) ein wenig zu deutlich aus.
Zu Beginn hatte es noch danach ausgesehen, als ob die Berliner einfaches Spiel mit den Gastgebern haben würden. Mit 9:4 hatten sie vorgelegt, bevor der BHC besser ins Spiel kam. Die Löwen leisteten sich viel weniger technische Fehler als zuletzt gegen Melsungen und Eisenach. Zudem hatten sie immer wieder Phasen, in denen die Deckung in Kombination mit Torhüter
Christopher Rudeck gut funktionierte. Lukas Becher stellte auf 7:10, Sören Steinhaus auf 8:11. Letztgenannter traf insgesamt zuverlässig, während viele andere Spieler regelmäßig an Lasse Ludwig im Berliner Tor scheiterten. Vor der Pause hatte Welthandballer Mathias Gidsel die Riesenchance zum 18:12, doch der Ball prallte an die Latte. Rudeck nutzte die Gunst der Stunde, bediente mit einem Wurf über das komplette Feld Aron Seesing, der auf 13:17 verkürzte. Das Tor fiel so knapp vor dem Pausenpfiff, dass die Unparteiischen den Videobeweis bemühen mussten, um sicherzustellen, dass der Ball rechtzeitig über die Linie gegangen war.
Diesen kleinen psychologischen Vorteil transportierten die Hausherren zunächst nicht in die zweite Halbzeit. Die Hauptstädter zogen auf 25:17 davon und sahen abermals wie der klare Sieger aus. Doch noch waren die Löwen nicht geschlagen. Tomas Babak, Lukas Becher, Sören Steinhaus, per Siebenmeter Noah Beyer sowie zwei Mal Kim Voss-Fels, der jeweils mit Wucht aus dem Rückraum abzog, sorgten für sechs BHC-Tore in Serie. Es hätten sogar sieben oder acht sein können, doch während der starken Phase verloren die Gastgeber im Angriff auch zwei Mal den Ball. Torhüter Christopher Rudeck und die Abwehrreihe vor ihm waren nun voll im Spiel, die 4000 Zuschauer in der ausverkauften Mitsubishi Electric
HALLE emotional da. Die Weichen schienen beim 23:25 in Richtung einer ganz engen Schlussphase gestellt zu sein. Die Berliner allerdings steigerten sich, beendeten durch Tim Freihöfer ihre Torflaute und legten durch Lasse Andersson nach. Der BHC mühte sich, weiter dranzubleiben, machte nun aber doch wieder ein paar Fehler und haderte mit Würfen, die nicht den Weg ins Netz fanden. Die Partie glitt den Löwen nun aus der Hand, so dass die Füchse noch deutlich mit 35:28 gewannen.

Fotos aus der Mitsubishi Electric Halle: Jochen Classen

ARMINIA BIELEFELD ENTFÜHRT DEN POTT AUF DIE ALM

21.01.2026 TURNIER DER TRADITIONSMANNSCHAFTEN – Der 1. Sudberger Legendencup, dieses tolle Turnier wurde vom SSV 07 Sudberg ausgerichtet und fand in der Wuppertaler Unihalle einen würdigen Rahmen.
In Gruppe A machten sich folgende Teams den Einzug ins Halbfinale streitig: VfL Bochum 1848, FC Schalke 04, Wuppertaler SV und SSV 07 Sudberg. Dabei zogen die beiden Clubs aus dem Revier ins Halbfinale ein. Besonders spannend war die Partie der Bochumer gegen den Wuppertaler SV, das mit einem 4:4 Remis endete.
In Gruppe B trafen Arminia Bielefeld, 1. FC Köln, Borussia Mönchengladbach und der Cronenberger SC aufeinander. Die 0:7 Niederlage, die die Geißböcke der Cronenberger Auswahl zufügten, konnte ihr Trainer Holger Jörges als glühender FC Köln Fan verknusen. Beim Rheinischen Derby unterlagen die Fohlen mit 6:1. Dabei ging die Torhymne "Döp, döp, döp, döp, döp, döp, döp" völlig unter beim "Denn wenn et Trömmelche jeht".
Die Bochumer schaltetet den 1. FC Köln aus und mussten sich im Finale gegen Arminia Bielefeld, die allerdings mit einem recht jungen Team antraten,  mit 3:7 geschlagen geben.

Fotos aus der Wuppertaler Unihalle: Odette Karbach

BOUZRAA TRIFFT SPÄT ZUM ERSTEN SIEG

21.02.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Erster Sieg unter Trainer Mike Wunderlich. Erster Dreier im Jahr 2026. Die nur 1000 Zuschauer mussten allerdings bis zur 98. Minute warten. Dann erlöste Joker Amin Bouzraa den Wuppertaler SV mit dem einzigen Treffer des Tages. Bouzraa bezwang mit einem Schlenzer den guten Hauer im Kölner Tor. Seit der 60. Minute mussten die kampfstarken Wuppertaler in Unterzahl spielen. Santo sah Gelb/Rot. Danach gab der gute eingestellte WSV den Ton an, vergab aber die besten Chancen. Aydogan traf mit einem herrlichen Schuss nur den Innenpfosten. Torwart Luis Hauer des 1. FC Köln II war bester Gästespieler, parierte u.a. einen von ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter.

Fotos aus dem Stadion am Zoo: Jochen Classen

MIT FREIEM KOPF GEGEN BERLIN

21.02.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Die ersten beiden Chancen, im neuen Jahr zu punkten, hat der Bergische HC verstreichen lassen. „Die Gelegenheit war gegen Melsungen und in Eisenach da. Aber wir wollen jetzt auch nicht lange
hinterhertrauern. Wir schauen nach vorne“, sagt BHC-Trainer Markus Pütz. Die dritte Aufgabe 2026 ist die bisher schwierigste, gleichzeitig aber mental eine der einfachsten: Am Sonntag um 18 Uhr sind die Füchse Berlin zu Gast in der Mitsubishi Electric HALLE Düsseldorf. Das Spiel ist mit 4000 Zuschauern bereits ausverkauft. „Da freuen mir uns richtig drauf“, betont Arnor Gunnarsson, der andere Chefcoach des BHC. „Das sind die Spiele gegen Topmannschaften, die sich jeder im Kader verdient hat.“ Und chancenlos sehen Gunnarsson und Pütz ihr Team auch nicht. „Wenn bei uns alles passt, ist vielleicht etwas möglich. In erster Linie brauchen wir einen guten Rückzug und eine entsprechend hohe Stabilität in der Abwehr - vor allem gegen Mathias Gidsel“, erläutert Pütz. Foto von Mathias Gidsel: Odette Karbach

TRAUER UM JÖRG ALBRACHT

21.02.26 NACHRUF - Schlimme Nachricht für den WSV. Im Alter von nur 62 Jahren verstarb der ehemalige Klassetorwart Jörg Albracht. Vor dem 1:0-Sieg gegen die U 23 des 1. FC Köln gab es eine Gedenkminute im Stadion am Zoo, wo Albracht auch beim Aufstieg 1992 in die 2. Bundesliga im Tor stand. Auch später war Albracht stets mit dem WSV eng verbunden, bildete u.a. mit Trainer Karsten Hutwelker die sportliche Leitung. Foto:Jochen Classen

DIE GROSSE SCHLUROFF-SHOW

20.02.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Seppel Hinze, geboren in Wuppertal und als Trainer erfolgreich in Solingen, hat die "bergischen Tage" mit einem lachenden und einem weinenden Auge am Donnerstagabend überstanden. Nach dem 33:31-Sieg gegen seinen Ex-Vereins BHC verlor der 46-jährige Trainer des ThSV Eisenach drei Tage später beim Tabellenfünften VfL Gummersbach klar mit 35:27 (17:13). Gummersbach spielte das Spiel im Stile einer Spitzenmannschaft zu Ende und ließ die Gäste nicht in Schlagdistanz kommen. Auch wenn Eisenach mit dem Sieben-gegen-Sechs noch einmal alles probierte, kamen sie nicht mehr an die Oberbergischen heran. Damit bleibt der ThSV Eisenach auswärts weiter ohne Sieg Überragend: Nationalspieler Miro Schluroff mit einem Dutzend Tore. Zudem konnte Miro einen seiner insgesamt 12 Würfe mit 132,2 km/h im Tor der Gäste unterbringen. Die Statistik:.
Gummersbach: Kuzmanovic (14 Paraden), Obling (1 P.); Vidarsson 2, Kodrin 2, Vujovic, Köster 6, Blohme, Häseler 1, Einarsson, Schluroff 12, Hallbäck 4, Mahe, Horzen, Kiesler 1, Smits 7/2, Zeman
Eisenach: Spikic (12 Paraden), Heinevetter; Joelsson 2, Reichmuth, Beneke 1, Attenhofer 3, Walz 3, Ende, Aellen 7/3, Meyer, Solak 4, Antonijevic, Seitz 3, Kurch, Büchner 2, Leu 2
Foto: Odette Karbach

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