OSENBERG - SPORTPRESSE
FUSSBALL-REPORT    BERGISCHE HANDBALL-ZEITSCHRIFT    MATCHBALL


Der MATCHBALL mit GOLF-EXTRA wurde Ende der Achtziger Jahre aus der Taufe gehoben. Der Wuppertaler Sportjournalist Manfred Osenberg hatte erkannt, dass gerade der Tennis- und Golfsport in den Medien nicht den Stellenwert bekam, den die beiden populären Sportarten verdienten. Seitdem erscheint der Matchball fünfmal im Jahr und gehört nicht nur im Bergischen Land längst zu den beliebtesten Sportzeitschriften. Auch die Golffreunde in Düsseldorf müssen nicht auf das bunte Magazin verzichten.

Auf dieser Seite finden Sie die digitalen Versionen der letzten drei Ausgaben. 



 





PARIS. LONDON. NEUSS. – ATP-STARS WECHSELN VOM GRAND SLAM DIREKT IN DIE TENNIS-BUNDESLIGA ZUM TC BLAU-WEISS NEUSS

02.07.26 TENNIS BUNDESLIGA - Während auf den Rasenplätzen des All England Club in London noch um den Wimbledon-Titel gespielt wird, laufen hinter den Kulissen bereits die Vorbereitungen für die nächste Station vieler ATP-Profis. Für zahlreiche Spieler endet die Rasensaison nicht mit dem dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres – sie wechseln direkt in die 1. Tennis-Bundesliga. Einer der Vereine, der dabei in diesem Sommer besonders im Fokus steht, ist der TC Blau-Weiss Neuss. Mit dem Shanghai-Masters-Sieger Valentin Vacherot (Monaco), den Wimbledon-Erstrundensiegern Arthur Rinderknech (Frankreich) und Otto Virtanen (Finnland), Francisco Comesaña (Argentinien), Dalibor Svrčina (Tschechien), Elmer Møller (Dänemark) sowie weiteren ATP-Profis präsentiert der zehnmalige Deutsche Meister eines der hochkarätigsten Aufgebote der 1. Tennis-Bundesliga 2026. Angeführt wird die Mannschaft von zwei ATP-Top-25-Spielern, insgesamt acht ATP-Top-204-Profis und Spielern aus 14 Nationen – ein außergewöhnliches internationales Ensemble, dessen Akteure noch vor wenigen Tagen bei Wimbledon, ATP-Turnieren oder Grand Slams im Einsatz waren.
Dass sich so viele internationale ATP-Profis für den TC Blau-Weiss Neuss entscheiden, ist kein Zufall. Während andere Bundesligisten mit deutlich größeren Budgets um internationale Spitzenspieler werben, setzt Blau-Weiss Neuss seit Jahren auf persönliche Beziehungen, Vertrauen und professionelle Betreuung. Hinter dieser Philosophie stehen insbesondere Marius Zay (Team-Chef) und Clinton Thomson (Team-Manager). Die beiden ehemaligen Profispieler, Bundesliga-Coaches und Leiter der Tennisschule „Tennis Ewige Liebe“ haben sich über viele Jahre auf der Profi-Tour und in der Tennis-Bundesliga ein internationales Netzwerk aufgebaut. Sie pflegen enge Kontakte zu Spielern, Trainern und deren Umfeld – oftmals über viele Jahre hinweg. Dieses gewachsene Vertrauen trägt maßgeblich dazu bei, dass sich internationale ATP-Profis immer wieder bewusst für den TC Blau-Weiss Neuss entscheiden.
„Viele unserer Spieler könnten bei anderen Vereinen mehr Geld verdienen. Dass sie trotzdem nach Neuss kommen, zeigt, dass bei uns das Gesamtpaket stimmt“, sagt Abraam Savvidis, Vorsitzender des TC Blau-Weiss Neuss. „Ich bin sehr stolz, dass wir mit unserem Budget eine Mannschaft dieser Qualität aufstellen konnten.“
Nach Angaben des Vereins sprechen sich die positiven Erfahrungen innerhalb der ATP-Tour herum. Spieler empfehlen den TC Blau-Weiss Neuss weiter, schätzen die professionelle Betreuung und das familiäre Umfeld – Faktoren, die nach Einschätzung der Verantwortlichen häufig schwerer wiegen als finanzielle Unterschiede.
Wie dieses Vertrauen entsteht, zeigt die Geschichte von Valentin Vacherot.
Als der Monegasse im vergangenen Jahr nach einer längeren Verletzungspause nach Neuss kam, war noch unklar, wann er wieder an seine Bestform anknüpfen würde. Der TC Blau-Weiss Neuss schenkte ihm Zeit, Vertrauen und die Möglichkeit, wieder Spielpraxis zu sammeln. Wenige Monate später folgte der größte Erfolg seiner Karriere: Mit seinem Triumph beim ATP Masters 1000 in Shanghai sorgte Vacherot international für Aufsehen und etablierte sich in der Weltspitze.
„Valentin kam im vergangenen Jahr nach einer langen Verletzung zu uns. Wir haben ihm das Vertrauen gegeben und ihm gesagt, dass er bei uns spielen wird, sobald er wieder fit ist. Dass er uns das in diesem Jahr zurückgibt und auf gar keinen Fall den Verein wechseln wollte, freut uns natürlich sehr“, sagt Marius Zay, Bundesliga-Coach und Team-Chef des TC Blau-Weiss Neuss.
„Wenn man auf diesem Niveau Bundesliga spielen und Profis optimal betreuen möchte, braucht man moderne Trainingsbedingungen. Mit dem neuen Gym und der erweiterten Infrastruktur können wir den Spielern heute ein deutlich besseres Gesamtpaket bieten.“, sagt Marius Zay.
Heimspiele der 1. Tennis-Bundesliga 2026, jeweils um 11.00 Uhr
Sonntag | 5. Juli 2026
TK Grün-Weiss Mannheim
Sonntag | 19. Juli 2026
TC SCC Berlin
Sonntag | 26. Juli 2026
TC Augsburg Siebentisch
Sonntag | 7. August 2026
TK Kurhaus Lambertz Aachen

OLYMPIASIEGER ALEXANDER ZVEREV IST GEFRAGT

06.06.26 TENNIS -  Der gebürtige Hamburger Alexander Zverev war überall in der Hansestadt present, um für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2040 in seiner Geburtsstadt zu werben. Am 31. Mai schied Hamburg aus dem Rennen um eine deutsche Olympia-Bewerbung aus. Beim Referendum stimmte eine Mehrheit von 54,9 Prozent gegen die Pläne des Senats.
Olympiasieger Alexander Zverev sorgt diese Woche für Furore. Der 29-Jährige steht zum vierten Mal in einem Grand-Slam-Finale. Stade Roland Garros gelang ihm der Halbfinalsieg über Jakub Mensik. Am Sonntag trifft er im Finale der French Open auf seinen guten Kumpel Flavio Cobolli. Foto: Odette Karbach

DAS COMEBACK DES JAHRES

15.05.26 GOLFSPORT - Er war schon mal die Nummer eins der Weltrangliste. Aber man hatte lange nichts mehr vom Mettmannner Martin Kaymer gehört, der mit dem Golf-Club Bergsich Land aus Wuppertal Meisterschaften gewonnen hat. Jetzt feierte der 41Jährige ein sensationelles Comeback. Die deutschen Golfer Martin Kaymer und Stephan Jäger haben zum Auftakt der 108. PGA Championship in der Nähe von Philadelphia für eine große Überraschung gesorgt. Die beiden Profis gehören zu einer Gruppe von sieben Spielern, die das zweite Major-Turnier des Jahres anführen. Auch der Weltranglistenerste und Titelverteidiger Scottie Scheffler aus den USA liegt mit 67 Schlägen an der Spitze des Feldes. Einen Fehlstart legte dagegen der Masters-Sieger Rory McIlroy hin. Der Weltranglistenzweite aus Nordirland rangiert nach einer schwachen 74er-Runde nur auf dem 105. Platz.
Während Jäger seit geraumer Zeit immer wieder gute Ergebnisse auf der PGA Tour einfährt, überraschte der Auftritt Kaymers gehörig. Der 41-Jährige spielt seit Jahren auf der (noch) von Saudi-Arabien finanzierten LIV-Tour, landet dort aber nur selten auf den vorderen Rängen. Im Aronimink Golf Club zeigt er nun, dass er immer noch auf hohem Niveau Golf spielen kann. Der Profi aus Mettmann erklärte nach der Runde, dass er jetzt schmerzfrei sei und es genieße, wieder auf dem Platz zu stehen.



 
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