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BHC ZEIGT MORAL IN MANNHEIM

09.03.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Der Bergische HC muss sich bei den Rhein-Neckar Löwen mit 25:28 (11:14) geschlagen geben und hat somit das nächste Ausrufezeichen im Abstiegskampf der DAIKIN HBL verpasst. Obwohl die Mannschaft in vielen Bereichen nicht ihre beste Leistung erreicht hat, war fast bis zum Schluss noch eine Wende möglich. So aber blieb es ein Start-Ziel-Sieg für die Mannheimer.
Vor allem der Auftakt misslang den Gästen in der SAP Arena. Immer wieder kam Jannik Kohlbacher frei zum Abschluss. Schon in dieser Phase war es Christopher Rudeck zu verdanken, dass der BHC nicht höher in Rückstand geriet. Trotzdem gingen die Gastgeber in Führung und gaben diese letztlich bis zum Schluss nicht mehr her. Weil im Angriff lange die klaren Chancen fehlten und auch RNL-Schlussmann David Späth gut an den Ball kam, sah sich der BHC nach 17 Minuten einem 4:10-Rückstand gegenüber.
Es hätte die Mannschaft böse erwischen können, doch sie kam dann doch besser ins Spiel. Lars Kooij sowie Johannes Wasielewski trafen zwei Mal in Folge. Dazu verkürzten die Bergischen durch Nico Schöttle (2), Noah Beyer und Gerdas Babarskas von 7:13 auf 11:14. Das war gleichzeitig der Pausenstand, so dass das Match noch nicht entschieden war. Und das blieb lange auch so, obwohl der BHC auch nach Wiederbeginn selten wie aus einem Guss agierte. Im Angriff aber hatte die Mannschaft immer wieder Phasen, in denen ihre das Tore werfen leicht fiel. So legten die Rhein-Neckar Löwen recht konsequent vor, aber Aron Seeing, Sören Steinhaus, Noah Beyer oder Fynn Hangstein versenkten oft direkt im Gegenzug.
Eine Viertelstunde vor Schluss war es Julian Fuchs, der auf 20:22 verkürzte und damit die Tür zum Auswärtssieg zumindest einen Spalt weit öffnete. Rudeck blieb zwischen den Pfosten ein Faktor - es schien alles drin zu sein für die Gäste. Das galt umso mehr, als der Torhüter auch noch einen Siebenmeter gegen den starken Haukur Trastarson parierte. In Unterzahl mussten die Bergischen keinen Gegentreffer hinnehmen und hatten so die Gelegenheit, auf ein Tor zu verkürzen. Zwei Fehlpässe in Serie aber luden die Mannheimer ein - und plötzlich stand es 20:24. Die Hypothek war nun ein wenig hoch, aber die Bergischen Löwen stemmten sich bis zum Schluss gegen die sich anbahnende Niederlage. 22:27 stand es bereits, dann markierten Sören Steinhaus, Julian Fuchs sowie Johannes Wasielewski drei Tore binnen 90 Sekunden. Mit ganz viel Glück wäre eine Minute vor Schluss sogar noch ein Punkt drin gewesen. Dani Baijens scheiterte, der Abpraller landete bei den Rhein-Neckar Löwen, die den Erfolg damit besiegelten.

FÜCHSE EROBERN DIE TABELLENFÜHRUNG

08.03.26 BEZIRKSLIGA – Wieder war Spannung pur angesagt in der Wuppertaler Stadtliga. Die Hausherren vom F.K. Jugoslavija trennten sich beim 1:1 vom Tabellenzweiten SV Solingen 08/10. Das kam bei den Vohwinkelern (Foto) gut an. Während der Tabellenführer SC Reusrath bereits am Freitagabend den 14ten Saisonsieg holte, legten die Füchse am Sonntag in Langenfeld los. Und wer schoss den Führungstreffer gegen den SSV Berghausen? Genau, Henock Manata! Blend Janko und Thomas Held stillten ebenfalls ihren Torhunger zum 0:3 Endstand. Die Lüntenbecker Kicker um Trainer Christian Bialke stehen punktgleich mit den Reusrathern on Top. Der Cronenberger SC erlitt eine 0:3 Niederlage gegen die Gäste vom HSV Langenfeld, während Gastgeber Tuspo Richrath gegen den TSV 05 Ronsdorf einen 5:0 Sieg schaffte.
Der SSV Germania 1900 machte beim SV Rot-Weiß Wülfrath seine Hausaufgaben und entführte drei Punkte vom Erbacher Berg. Der 0:1 Siegtreffer durch Enes Hirlak fiel allerdings erst in der Nachspielzeit. Dem SC Viktoria Rott gelang es nicht, die Germanen in der Tabelle zu überholen, denn die Rotter unterlagen bei BV Gräfrath deutlich mit 0:7.
Nächsten Sonntag steht das Top-Trio vor lösbaren Aufgaben und es werden wieder zwei Derbys angeboten: Die Cronenberger Jungs treten gegen Viktoria Rott an und die Jugos wollen sich im Ronsdorfer Zebragehege austoben. Foto: Odette Karbach

WAS MACHT DER FUCHS AM ZOO?

08.03.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Sein Onkel Werner Fuchs ist leider früh gestorben. Er war einer der beliebtesten Trainer des WSV. Sein Neffe Uwe Fuchs kehrte am Samstag zum Zoo zurück. Aber der heute als Spieler- und Trainerberater tätige Ex-Profi war nicht gekommen, um sich die „Angsthasen“ vom WSV anzuschauen, die sich gegen die U21 des SC Paderborn mit 1:3 die nächste Pleite einhandelten. Nein. Fuchs hatte auf der Tribüne den ein oder anderen Tipp parat.
Im Mittelpunkt der brodelnden Gerüchteküche beim Abstiegskandidaten WSV steht nach wie vor Gaetano Manno, den wieder „Manno raus“-Rufe von Fans begleiteten. Die Kritiker behalten Recht, die schon vor einem Vierteljahr den Kopf des ebenso naiven wie überforderten Sportdirektors gefordert haben. Nur das Veto von zwei, drei Verwaltungsmitgliedern „retteten“ Anfang 2026 Manno den Job.
Aber die Verpflichtung von Mike Wunderlich (39), der als unerfahrener Coach für den Abstiegskampf wohl ungeeignet ist, und von zahlreichen Flops muss Manno auf seine Kappe nehmen. Wunderlichs Aufstellungen und die Wechsel während der Grottenspiele sind tatsächlich verwunderlich. Auch bei der 1:3-Schlappe vor 1300 enttäuschten Zuschauern ließ er zunächst die besten Spieler auf der Bank. Seine Begründung, dass Bouzraa, Atmaca und Saric nach ihren Verletzungspausen noch nicht fit sind, ist zwar vielleicht richtig. Aber ist das Trio eine Stunde nach Anpfiff dann doch fit genug?
Immerhin durfte auch Atmaca noch als Joker rein. Und erzielte nach 66 Minuten das Tor zum 1:2. Zuwenig. Krumme machte mit seinem zweiten Treffer alles klar. Armer WSV! Text: Manfred Osenberg

Fotos aus dem Stadion am Zoo: Jochen Classen

KEIN WSV- SPIELER IN DER TOP TEN

05.03.26 UM DIE BARTH-KANONE - Es ist kein Geheimnis, dass die Verantwortlichen des stark gefährdeten WSV in den vergangenen Jahren auf die Verpflichtung eines Top-Stürmers "verzichtet" haben. Deshalb ist es kein Wunder, dass sich kein Spieler des Regionalligisten in der TOP TEN der Wuppertaler Torjäger befindet. Manata (Foto Mitte) ist nach wie vor der Top-Favorit im Rennen um die BARTH-Kanone. Aber seine Verfolger sind bis auf sieben Treffern heran gekommen.
1. Alphonso Henock Manata FSV Vohwinkel 22 Tore
2. Nermin Hadzic SC Viktoria Rott 15 Tore
    Aleksandar Stanojevic FK Jugoslavija 15 Tore

TORWIRBEL DER DEUTSCHEN FRAUEN

04.03.26 FUSSBALL LÄNDERSPIEL - Auch ohne die beste Bundesliga-Torjägerin Vanessa Fudalla (rechts neben Verteidigerin Magdalena Eriksson) von Bayer Leverkusen, auf die Bundestrainer Wück erneut verzichtet hatte, gewannen die DFB-Frauen im ersten WM-Qualifikationsspiel in Dresden gegen Slowenien mit 5:0. Knapp 20.000 Zuschauer erlebten den Sturmwirbel mit. Die Treffer erzielten  Vivien Endemann (6. Minute), Elisa Senß (11.), Linda Dallmann (48.), Debütantin Larissa Mühlhaus (53.) und Lea Schüller (71.).  Bereits am Samstag (18 Uhr/ZDF) geht es für die DFB-Frauen in Stavanger gegen Norwegen weiter. Dritter Gegner auf dem Weg zur WM ist Österreich. Nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt für das Turnier. Foto: Odette Karbach

"GUT GEMACHT JUNGS!"

01.03.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Trainer Samir El Hajjaj war zufrieden mit seinen Jungs, die beim 1:2 als Sieger den Freudenberg verließen. Die Elf des SSV Germania 1900 zeigte sich von Beginn an engagiert und hielt die Grün-Weißen in Schach. Allerdings machte Cronenbergs Keeper Yannik Radojewski gute Chancen zu Nichte und unterhielt die Zuschauer mit sehenswerten Paraden. Beim 0:0 ging es in die Kabinen. Zwar kamen die Hausherren durch ein Eigentor in Führung, aber unverdient war diese nicht. Die Partie war ausgeglichen, der Spielstand passte sich in der 61. Minute an. Das 1:1 erledigte Luis Rosenecker, der mustergültig von Kleomenis Tsioutsiolitis bedient wurde. Germanias Torhüter Noah Bogun bekam mehr zu tun. Cronenbergs Stürmer Dominik Schäfer war noch frisch, da er erst in der 66. Minute eingewechselt wurde. In der 85. Minute war es soweit: Dominik Schäfer netzte zum 1:2 Derbysieg des Cronenberger SC ein.

Fotos vom Freudenberg: Odette Karbach

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