OSENBERG - SPORTPRESSE
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TSV 05 RONSDORF NIMMT ABSCHIED VON „SCHOLLI“

27.02.26 NACHRUF – Fußball auf der Ronsdorfer Waldkampfbahn wurde fast acht Dekaden lang von Wolfgang Scholz begleitet. Als Spieler im Zebra-Trikot und im Verlauf als Begleiter und Anhänger. Später wurde der allseits geschätzte „Scholli“ Ehrenvorsitzender des TSV 05 Ronsdorf. Am 21. Februar verstarb das TSV05-Urgestein im Alter von 87 Jahren. Seitens des Vorstands heißt es: Wir werden unsere „gute Seele“ weiter im Herzen tragen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Foto: Odette Karbach

SCHLÜSSELSPIEL IN LEIPZIG

27.02.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Am Sonntagnachmittag wird nicht der Abstiegskampf in der DAIKIN-HBL entschieden. Doch der Bergische HC hat die Gelegenheit, einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Sollten die Löwen beim SC DHfK Leipzig gewinnen, bauen sie ein Polster von vier Punkten auf den aktuellen Tabellenvorletzten auf. Verlieren sie das Match, das um 16:30 Uhr in der QUARTERBACK Immobilien ARENA angepfiffen wird, werden die Karten komplett neu gemischt.
„Wenn wir unsere Leistung bringen, werden wir dieses Spiel gewinnen.“ Die BHC-Trainer Arnor Gunnarsson und Markus Pütz (Foto) sind von der Qualität ihrer Mannschaft überzeugt. Zwar hat das Team seine ersten drei Spiele des neuen Jahres verloren, doch Gunnarsson und Pütz haben beim 28:35 gegen die Füchse Berlin eine klare Steigerung im Vergleich zu den Begegnungen gegen Melsungen und in Eisenach gesehen. Schon die deutliche Reduzierung der technischen Fehler sind ein Beleg dafür. In Leipzig will der BHC eine weitere Schippe drauflegen und den ersten Auswärtssieg der Saison davontragen. „Das sind die Spiele, warum wir in der 1. Liga antreten“, sagt Markus Pütz. „Es ist ein Aufeinandertreffen mit einem direkten Konkurrenten – ein Schlüsselspiel.“ Der BHC hat den Klassenerhalt in eigener Hand und im Vergleich zu den Verfolgern aus Leipzig und Wetzlar weiterhin die bessere Ausgangssituation. Die beiden genannten Teams haben acht Punkte auf dem Konto, der BHC ist 16. mit zehn Zählern und einer etwas besseren Tordifferenz. Theoretisch ist also vieles möglich. Mit einem Sieg könnte der BHC ein Polster von vier Punkten auf beide bekommen, wenn am Freitag zusätzlich die HSG Wetzlar bei der SG Flensburg-Handewitt verliert. Im Falle einer Niederlage droht aber auch das vorläufige Abrutschen auf einen Abstiegsplatz. „Wir wissen alle, wie wichtig es ist, in diesem Spiel zu punkten“, betont Pütz. „Gleichzeitig müssen wir uns aber darüber im Klaren sein, dass am Sonntag nicht die Saison entschieden wird – unabhängig vom Ergebnis.“
Die besseren Resultate 2026 haben die Leipziger erzielt. Sie gewannen mit 35:33 beim HSV Hamburg und sicherten sich im Kellerduell bei der HSG Wetzlar einen Punkt (26:26). Der Fehlstart in die Saison mit 2:22-Zählern ist inzwischen vergessen. Nach dem Trainerwechsel von Raul Alonso zu Frank Carstens holten die Sachsen 6:12-Punkte. Im Dezember sicherte sich der Club die Dienste von Dean Bombac. Der Spielmacher ist spätestens nach der Winterpause voll eingeschlagen. In den letzten beiden Spielen traf er 16 Mal und lieferte neun Assists.
„Das Spiel ist nun schon stark auf ihn ausgerichtet“, sagt Arnor Gunnarsson. „Er ist eine sehr gute Verstärkung.“ An die Mannschaft des Hinspiels, das 28:28 ausging, erinnert der SC DHfK nicht mehr. „Für uns wird es wichtig sein, dass wir von Anfang an da sind und nicht direkt hinterherlaufen“, betont der Isländer. „Wir brauchen einen guten Rückzug, um das gute Tempospiel in den Griff zu bekommen.“Die eigene Mannschaft tritt voraussichtlich in derselben Besetzung an, die auch am Sonntag gegen die Füchse gespielt hat. Die Löwen müssen bereit für einen Hexenkessel sein. „Da werden 5000 Leute gegen uns sein“, weiß Pütz, der sich umso mehr freut, dass ein Fanbus aus dem Bergischen Land anreist. Ein harter Kern begleitet das Team überall hin. „Dafür sind wir sehr dankbar.“ Punkte würden die weite Reise gewiss zusätzlich versüßen. Foto: Jochen Classen

SAMIR EL HAJJAJ VERLÄNGERT BEIM CRONENBERGER SC

25.02.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Die Verantwortlichen des Cronenberger SC dürfen bekanntgeben, dass ihr Cheftrainer Samir El Hajjaj seinen Vertrag vorzeitig bis 2027 verlängert hat. Damit besteht Planungssicherheit auf der Trainerposition für die Saison 2026/2027. "Wir freuen uns, die produktive und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Samir fortsetzen zu können und gemeinsam die junge Mannschaft weiterzuentwickeln. Ziel für die nächste Saison wird es sein, die Weiterentwicklung fortzusetzen und möglichst weit oben in der Bezirksliga mitzuspielen und das Maximum aus der Mannschaft herauszuholen", so der Wortlaut vom Horst-Neuhoff-Platz. Foto: Odette Karbach

BHC FEIERET HEIMSIEG GEGEN MAINZ

22.02.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Wie im Hinspiel behielt der Bergische HC gegen den 1. FSV Mainz 05 auch im Rückspiel knapp mit 25:23 (16:11) die Oberhand. Es war ein Start-Ziel-Sieg für das Team von Trainerin Assina Müller. Torjägerin Svenja Mann, die im Hinspiel noch verletzt gefehlt hatte, eröffnete den Torreigen. Spielmacherin Alexandra Lundström führte umsichtig Regie und blieb auch vom Siebenmeterpunkt tadellos. Als die Schwedin per Strafwurf das 10:7 (14.) erzielte, zog der Mainzer Trainer Jörg Schulze die grüne Karte. Er verordnete eine Manndeckung gegen Svenja Mann und ließ mit der siebten Feldspielerin agieren. Tatsächlich brachte die Manndeckung kurzzeitig Unsicherheit ins BHC- Angriffsspiel, aber Mainz konnte keinen nennenswerten Profit daraus ziehen. Freie Würfe und Gegenstöße wurden meist an den Pfosten gesetzt oder von der einmal mehr glänzend aufgelegten Lena Lindemann (Foto) pariert. So zog der BHC unaufgeregt bis zur Halbzeit auf 16:11 davon.
Ein ähnliches Bild bot sich in der zweiten Halbzeit. Die Gastgeberinnen verwalteten den Vorsprung bis zwei Zeitstrafen gegen Veki Tolic und Svenja Mann für „Unordnung“ sorgten. Ein 3:0-Lauf brachte Mainz ran (20:19, 41). Abwehrchefin Veki Tolic, inzwischen auch im Angriff eingesetzt, und zweimal Norma Goldmann sorgten wieder für klare Verhältnisse (24:20, 46.), eine Minute später besorgte Tolic das 25:21. Alles deutete auf einen Kantersieg hin. Doch der BHC stellte das Torewerfen in den letzten knapp 13 Minuten komplett ein –glücklicherweise ohne Folgen. Lindemann war nach wie vor zur Stelle und brachte die Mainzer Angreiferinnen zur Verzweiflung. Am Ende feierte der BHC einen 25:23-Erfolg, der ganz wichtig für die Moral ist, vor dem Spiel am kommenden Samstag bei der HSG Freiburg. Foto: Kevin Becher

BHC HÄLT LANGE GEGEN DIE FÜCHSE MIT

22.02.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Bis auf zwei Tore kam der Bergische HC in der zweiten Halbzeit gegen die Füchse Berlin heran. Doch ein paar Fehler und nicht verwandelte Chancen kosteten im Duell gegen den Deutschen Meister die kleine Chance. Am Ende fiel die Niederlage mit 28:35 (13:17) ein wenig zu deutlich aus.
Zu Beginn hatte es noch danach ausgesehen, als ob die Berliner einfaches Spiel mit den Gastgebern haben würden. Mit 9:4 hatten sie vorgelegt, bevor der BHC besser ins Spiel kam. Die Löwen leisteten sich viel weniger technische Fehler als zuletzt gegen Melsungen und Eisenach. Zudem hatten sie immer wieder Phasen, in denen die Deckung in Kombination mit Torhüter
Christopher Rudeck gut funktionierte. Lukas Becher stellte auf 7:10, Sören Steinhaus auf 8:11. Letztgenannter traf insgesamt zuverlässig, während viele andere Spieler regelmäßig an Lasse Ludwig im Berliner Tor scheiterten. Vor der Pause hatte Welthandballer Mathias Gidsel die Riesenchance zum 18:12, doch der Ball prallte an die Latte. Rudeck nutzte die Gunst der Stunde, bediente mit einem Wurf über das komplette Feld Aron Seesing, der auf 13:17 verkürzte. Das Tor fiel so knapp vor dem Pausenpfiff, dass die Unparteiischen den Videobeweis bemühen mussten, um sicherzustellen, dass der Ball rechtzeitig über die Linie gegangen war.
Diesen kleinen psychologischen Vorteil transportierten die Hausherren zunächst nicht in die zweite Halbzeit. Die Hauptstädter zogen auf 25:17 davon und sahen abermals wie der klare Sieger aus. Doch noch waren die Löwen nicht geschlagen. Tomas Babak, Lukas Becher, Sören Steinhaus, per Siebenmeter Noah Beyer sowie zwei Mal Kim Voss-Fels, der jeweils mit Wucht aus dem Rückraum abzog, sorgten für sechs BHC-Tore in Serie. Es hätten sogar sieben oder acht sein können, doch während der starken Phase verloren die Gastgeber im Angriff auch zwei Mal den Ball. Torhüter Christopher Rudeck und die Abwehrreihe vor ihm waren nun voll im Spiel, die 4000 Zuschauer in der ausverkauften Mitsubishi Electric
HALLE emotional da. Die Weichen schienen beim 23:25 in Richtung einer ganz engen Schlussphase gestellt zu sein. Die Berliner allerdings steigerten sich, beendeten durch Tim Freihöfer ihre Torflaute und legten durch Lasse Andersson nach. Der BHC mühte sich, weiter dranzubleiben, machte nun aber doch wieder ein paar Fehler und haderte mit Würfen, die nicht den Weg ins Netz fanden. Die Partie glitt den Löwen nun aus der Hand, so dass die Füchse noch deutlich mit 35:28 gewannen.

Fotos aus der Mitsubishi Electric Halle: Jochen Classen

ARMINIA BIELEFELD ENTFÜHRT DEN POTT AUF DIE ALM

21.01.2026 TURNIER DER TRADITIONSMANNSCHAFTEN – Der 1. Sudberger Legendencup, dieses tolle Turnier wurde vom SSV 07 Sudberg ausgerichtet und fand in der Wuppertaler Unihalle einen würdigen Rahmen.
In Gruppe A machten sich folgende Teams den Einzug ins Halbfinale streitig: VfL Bochum 1848, FC Schalke 04, Wuppertaler SV und SSV 07 Sudberg. Dabei zogen die beiden Clubs aus dem Revier ins Halbfinale ein. Besonders spannend war die Partie der Bochumer gegen den Wuppertaler SV, das mit einem 4:4 Remis endete.
In Gruppe B trafen Arminia Bielefeld, 1. FC Köln, Borussia Mönchengladbach und der Cronenberger SC aufeinander. Die 0:7 Niederlage, die die Geißböcke der Cronenberger Auswahl zufügten, konnte ihr Trainer Holger Jörges als glühender FC Köln Fan verknusen. Beim Rheinischen Derby unterlagen die Fohlen mit 6:1. Dabei ging die Torhymne "Döp, döp, döp, döp, döp, döp, döp" völlig unter beim "Denn wenn et Trömmelche jeht".
Die Bochumer schaltetet den 1. FC Köln aus und mussten sich im Finale gegen Arminia Bielefeld, die allerdings mit einem recht jungen Team antraten,  mit 3:7 geschlagen geben.

Fotos aus der Wuppertaler Unihalle: Odette Karbach

BOUZRAA TRIFFT SPÄT ZUM ERSTEN SIEG

21.02.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Erster Sieg unter Trainer Mike Wunderlich. Erster Dreier im Jahr 2026. Die nur 1000 Zuschauer mussten allerdings bis zur 98. Minute warten. Dann erlöste Joker Amin Bouzraa den Wuppertaler SV mit dem einzigen Treffer des Tages. Bouzraa bezwang mit einem Schlenzer den guten Hauer im Kölner Tor. Seit der 60. Minute mussten die kampfstarken Wuppertaler in Unterzahl spielen. Santo sah Gelb/Rot. Danach gab der gute eingestellte WSV den Ton an, vergab aber die besten Chancen. Aydogan traf mit einem herrlichen Schuss nur den Innenpfosten. Torwart Luis Hauer des 1. FC Köln II war bester Gästespieler, parierte u.a. einen von ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter.

Fotos aus dem Stadion am Zoo: Jochen Classen

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