OSENBERG - SPORTPRESSE
FUSSBALL-REPORT    BERGISCHE HANDBALL-ZEITSCHRIFT    MATCHBALL


BHC MIT STRAKEM HEIMAUFTRITT GEGEN WAIBLINGEN

05.04.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Trotz angespannter Personalsituation überzeugte der Bergische HC gegen den VfL Waiblingen und siegte vor 150 Zuschauern verdient 34:27 (14:11). Neben den beiden Spielmacherinnen Alexandra Lundström (krank) und Annalena Welsch (Ellbogen-OP) musste BHC-Trainerin Assina Müller auch auf die beiden etatmäßigen Torhüterinnen Natascha Kückemeier und Lena Lindemann (beide verletzt) verzichten. Zwei Tage nach ihrem 19. Geburtstag stand dafür Lena Zakszewski zwischen den Pfosten und bot mit 13 Paraden eine starke Partie. Was sich zuerst nach einem schlechten April-Scherz anhörte, stellte sich unter der Woche als neuerliche Knieverletzung bei Lina Seiffarth heraus. Die 19-jährige Kreisläuferin musste wegen eines Meniskusrisses passen und auch den anstehenden U20-Nationalmannschafts-Lehrgang absagen. Und, als wäre das nicht schon genug, verletzte sich Pia Terfloth, kurz nachdem sie den 1:1-Ausgleich erzielt hatte, am Knie und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Dennoch: Der BHC agierte mit viel Spielwitz, fand gute Lösungen gegen die offensiv deckenden Waiblingerinnen, verwarf aber auch einige freie Bälle, um vorzeitig davonzuziehen. Nach der zweiten Zeitstrafe gegen Norma Goldmann (25.) schloss der BHC konzentrierter ab. Torjägerin Svenja Mann traf doppelt zum 12:9 (27.), Rechtsaußen Hannah Kamp und Kreisläuferin Lea Albers erhöhten kurz vor der Pause auf 14:10.
Assina Müller ließ konsequent mit 7:6 angreifen. Der BHC sprühte vor Spielfreude und hatte mit Abwehrchefin Veki Tolic, die auch in der Offensive eingesetzt wurde, eine gute Entscheiderin. Ein 5:0-Lauf gleich nach Wiederanpfiff sorgte für klare Verhältnisse. Das 29:22 (54.) durch Franzi Thomas war eine Vorentscheidung. Am Ende feierte der BHC durch eine überzeugende Teamleistung einen 34:27- Heimerfolg und hat sich eine freie Woche verdient, bevor es am 17. April mit dem
Derby beim HSV Solingen-Gräfrath weitergeht. Foto: Kevin Becher

ROT-WEISS ESSEN GEWINNT DAS RUHRPOTTDERBY

04.04.26 FUSSBALL 3. LIGA - Die Zebras zu Gast an der Hafenstraße. Das bedeutet ein ausverkauftes Stadion und eine stimmungsvolle Kulisse. Das hitzige Ruhrpottderby zwischen Rot-Weiss Essen und dem MSV Duisburg entschieden die Hausherren mit 1:0 für sich. Dank eines überragenden Kaito Mizuta, der in der 43. Minute nach Hereingabe von Lucas Brumme den sehenswerten Treffer markierte. Mit dem Sieg sicherten die Rot-Weißen den 2. Tabellenplatz. Trainer Uwe Koschinat nimmt des Schwung gerne mit in die nächste Partie, die schon am Dienstag ansteht. Dann sind die Essener beim Tabellenschlusslicht 1. FC Schweinfurt im Einsatz. Auf die Duisburger wartet am Dienstag ein knackiger Gegner: der Ligaprimus VfL Osnabrück.

Fotos aus dem Stadion an der Hafenstraße: Odette Karbach

DER UNGEPLANTE ABSTURZ DES WSV

04.04.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Der Wuppertaler SV im April 2026. Auch gegen den harmlosen 1. FC Bocholt gab es eine 0:2-Pleite. Der WSV trainiert wie ein Fünftligist. Der WSV tritt auf wie ein Fünftligist. Der WSV ist bald ein Fünftligist. Seit einem Vierteljahr ist überhaupt keine Steigerung zu erkennen. Fragt sich nur, weshalb im Winter mit dem unerfahrenen Mike Wunderlich ein neuer Trainer installiert wurde, der von seinem Riesenkader keine Wunderdinge erwarten darf. Nun wurde mit Stephan Küsters ein weiterer Kölner als „ehrenamtlicher, sportlicher Berater“ zur Verfügung gestellt. Aber was soll der im Saisonendspurt noch bewirken? Gegen Bocholt entschieden Gegentreffer von Lorch und Hot vier Minuten vor und vier Minuten nach der Halbzeitpause für die frühe Vorentscheidung. Weitere Großchancen vereitelte Torwart Luyambula, der beste Spieler in einer verunsicherten Mannschaft, der nur ein Motivationskünstler als Trainer helfen kann. M.O.

Fotos aus dem Stadion am Zoo: Jochen Classen


WSV: SPERREN UND VERLETZUNGEN

03.04.26 Fussball Regionalliga - Der WSV benötigt dringend Punkte. Ob es am Samstag (14 Uhr) im Stadion am Zoo endlich mal wieder einen Dreier gibt. Der 1. FC Bocholt, der zuletzt die SSVg Velbert knapp mit 2:1 besiegte, kommt als Favorit. Aber vielleicht findet der oft rat- und erfolglose Trainer Mike Wunderlich ein Erfolgsmittel. Von seinem Riesenkader fallen allerdings vier Leistungsträger aus, nämlitch Rechtsverteidiger Subaru Nishimura (zwei Spiele Sperre), Mittelfeldspieler Celal Aydogan (drei Spiele Sperre), Levin Müller (Bänderriss im Knöchel) und Angreifer Didar Atmaca (nach erneutem Muskelbündelriss im Oberschenkel). Foto: Jochen Classen

WENIG INTENSITÄT IM BERGISCHEN DERBY

03.04.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Der Bergische HC hat gegen den VfL Gummersbach einen Dämpfer hinnehmen müssen. Nach dem 29:29 im umkämpften Hinspiel kassierten die Löwen in der Mitsubishi Electric HALLE vor ausverkaufter Kulisse eine deutliche 30:39 (15:19)-Niederlage. Die Oberbergischen, die ihren neunten Sieg in Serie feierten, stellten die klar bessere Mannschaft. Das zeigte sich von Anfang an. Julian Köster gab beim VfL den Ton an, schaffte Durchbrüche an
den Kreis und traf aus dem Rückraum. Der BHC fand derweil nicht gut ins Spiel. Er verlor Zweikämpfe, mühte sich im Angriff und hatte nie in einen Rhythmus. Zwar hatten die Gastgeber immer mal wieder bessere Szenen, doch die Hoffnung der 4000 Zuschauer, ein spannendes Spiel zu erleben, wurde dann doch enttäuscht. Noah Beyer verkürzte auf 4:5, danach hatten die Bergischen sogar den Ausgleich in der Hand. Doch der Ball landete in den Fängen des starken Gummersbacher Torhüters Dominik Kuzmanovic. Miro Schluroff antwortete mit dem 6:4, Kay Smits legte in Unterzahl das 7:4 nach. Der BHC leistete sich zwar zunächst nicht viele technische Fehler, rieb sich aber dennoch im Angriff auf. Genauso fehlte auf der anderen Seite der defensive Zugriff, um das Match enger zu gestalten. Auf dem Weg zum 15:19-Pausenstand gab Elias Scholtes sein Comeback nach einer schweren Sprunggelenksverletzung. Der Linkshänder traf zwei Mal mit Überzeugung und sorgte so für Szenen, die dem Publikum etwas besser gefielen. Auf eine Wende deutete zur Halbzeit allerdings wenig hin.
Nach der Pause kam Lukas Diedrich für Christopher Rudeck zwischen die Pfosten. Beide sollten am Ende jeweils vier Paraden gesammelt haben. Gummersbach machte unbeirrt weiter, hing die Bergischen nun deutlich ab. In der 40. Minute versenkte Miro Schluroff zum 27:17. Die Partie war damit eigentlich entschieden. Der BHC hatte mit der 5:1-Deckung danach zwar kurzfristig etwas mehr Erfolg, verkürzte unter anderem durch Aron Seesing, Eloy Morante Maldonado, Julian Fuchs, Noah Beyer und Kim Voss-Fels auf 26:32.
Doch danach hatten die Gäste kaum Mühe, sich erneut abzusetzen. Dabei profitierten sie dann auch von sich häufenden technischen Fehlern des BHC: In der ersten Halbzeit waren es nur vier Stück, am Ende der Partie aber 13. Der VfL präsentierte sich in überragender Verfassung und war kaum zu schlagen. Dem BHC fehlte ein wenig die Intensität, um für etwas mehr Spannung zu sorgen. Joshua Thiele bekam in der Schlussphase noch ein paar Einsatzminuten – im Oberhaus waren es seine ersten im Löwen-Trikot.

Fotos aus der Mitsubishi Electric Halle: Jochen Classen

KÜSTERS MIT COMEBACK

02.04.26 FUSSBALL-REGIONALLIGA - Wie berichtet war Stephan Küsters ein Wunschkandidat für den vakanten Vorstandsposten beim Fest stehWSV. Jetzt ist es perfekt: der stark gefährdete Regionalligist verstärkt im Saisonendspurt seine sportliche Kompetenz: Küsters`Da war doch was. Richtig. Der Kölner wurde in seiner Wuppertaler Zeit vorgeworfen, mit einigen Spielern „Rentenverträge“ ausgehandelt zu haben.
Pikante Note: Sein bisheriger Klub Viktoria Köln hatte sich Anfang des Jahres 2026 von Küsters getrennt. Viktoria-Boss Franz Wunderlich ist der Vater von WSV-Trainer Mike Wunderlich, der nach der Entmachtung von Gaetano Manno einen Fachmann wie Küsters an seiner Seite gut gebrauchen kann. Wie es dann nach der Saison mit Wunderlich, der hauptberuflich in eigenen Reinigungsfirma tätig ist, und mit Küsters weitergehen wird, muss noch geklärt werden.
Erklärung des WSV: Nach guten Gesprächen zwischen Vorstand und Verwaltungsrat ist der Verein zu der Entscheidung gekommen, Stephan Küsters bis zum Ende der laufenden Spielzeit in beratender Funktion im Regionalliga-Team einzusetzen.
Der ehemalige Sportdirektor bringt umfassende Erfahrung sowie fundierte Kenntnisse der Strukturen beim Wuppertaler SV mit. In den kommenden Wochen wird er den WSV gezielt begleiten und bei zentralen sportlichen Fragestellungen unterstützen. Mit dieser personellen Ergänzung reagiert der Verein auf die sportlich anspruchsvolle Situation in der Schlussphase der Saison. Ziel ist es, zusätzliche Expertise einzubringen und die Voraussetzungen für den angestrebten Klassenerhalt weiter zu stärken.
Gleichzeitig bedankt sich der Wuppertaler SV ausdrücklich bei Stephan Küsters für sein ehrenamtliches Engagement und seine Bereitschaft, den Verein in dieser wichtigen Phase zu unterstützen. Ebenso gilt ein Dank an Viktoria Köln für die konstruktive Zusammenarbeit und das Entgegenkommen. M.O. Foto: Benjamin Lenz

DIE 33 WURDE 33

02.04.26 FUSSBALLSCHULE - Philipp Hofmann feierte am 30. März seinen 33. Geburtstag. Der Stürmer des VfL Bochum zeigte sich zwei Tage später in der Örtlichen Fußballschule, die beim SC Obersprockhövel aufgeschlagen hat. Dort stellte er sich den Fragen der 70 Nachwuchskicker und gab Autogramme. Am Samstag geht es für die Bochumer zum Abstiegskandidaten des 1. FC Magdeburg. Foto: Odette Karbach

TOP TEN BARTH-KANONE

30.03.26 FUSSBALL-WETTBEWERB UM BARTH-KANONE - Der FSV Vohwinkel verlor das Bezirksliga-Gipfeltreffen beim SV Solingen mit 0:2 und fiel auf Rang drei zurück. Die Tormaschine stotterte, soll aber am Donnerstag wieder erfolgreich sein. Dann treffen die Füchse auf den TSV Ronsdorf. In einem weiteren Wuppertaler Ortskampf gibt es am Opphof (19,30) das Duell zwischen den Torjägern Nermin Hadzic von Rott und Aleksandar Stanojevic von Mit-Aufsteiger Jugoslavija.
Die Top Ten der Wuppertaler Torjäger:
1. Alphonso Henock Manata FSV Vohwinkel 25 Tore
2. Nermin Hadzic SC Viktoria Rott 18 Tore
3. Niklas Dörrier FSV Vohwinkel 17 Tore
4. Aleksandar Stanojevic FK Jugoslavija 15 Tore
5. Tim Zemlianski FSV Vohwinkel 10 Tore
    Kleomenis Tsioutsioulitis Cronenberger SC 10 Tore
    Luca Lenz FK Jugoslavija 10 Tore
    Benedikt Steven SSV Germania 10 Tore
9. Mirza Mujkanovic FK Jugoslavija 8 Tore
    Yassin Bouaasria FK Jugoslavija 8 Tore
Foto von Benedikt Steven: Odette Karbach

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