OSENBERG - SPORTPRESSE
FUSSBALL-REPORT    BERGISCHE HANDBALL-ZEITSCHRIFT    MATCHBALL


BHC MIT KNAPPEN ERFOLG GEGEN WERDER BREMEN

12.10.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Unnötig spannend gemacht hat es der Bergische HC beim 31:30 (16:15)-Erfolg gegen den SV Werder Bremen. Aber: Der BHC konnte vor 256 Zuschauern erstmals ein Spiel in der Solinger Klingenhalle gewinnen und bleibt in der Liga weiterhin ungeschlagen.
Unter der Woche hatten Kim Ott und Lena Lindemann ihren gemeinsamen großen Auftritt. Die U20-Weltmeisterinnen wurden mit ihrem National-Team als „Sporthilfe Juniorspielerinnen 2026“ ausgezeichnet. Ein erster gemeinsamer Auftritt in einem Ligaspiel im BHC-Dress blieb den beiden verwehrt. Zwar stand Kim Ott nach wochenlanger Verletzungspause erstmals wieder im Kader, aber dafür erwischte es Lena Lindemann im Abschlusstraining. Ein Wurf traf die junge Torhüterin so unglücklich am Kopf, dass sie wegen einer Gehirnerschütterung passen musste. Da auch Marlene Wagner wegen einer Bänderverletzung ausfiel, musste Lena Zakszewski ran. Und die 18-Jährige machte ihre Sache mehr als ordentlich. Genau wie Kim Ott, die bis zur achten Minute bereits viermal einnetzen konnte und zeigte, wie wertvoll sie für den BHC ist.
Nach ausgeglichenem Beginn brachte Torjägerin Svenja Mann den BHC erstmals mit drei Toren in Führung (11:8, 17.). Bremen konterte, vornehmlich durch Lara Niemann, mit insgesamt neun Treffern erfolgreichste Werferin. Beim Stand von 17:16 wurden die Seiten gewechselt. Die Anfangsphase von Halbzeit zwei gehörte ganz klar den Gastgeberinnen. Immer wieder wurde Veki Tolic am Kreis in Szene gesetzt, die mit zwei Treffern in Folge zum 22:17 traf (38.). Unkonzentriertheit brachten Bremen wieder ins Spiel. Die reaktivierte Denise Engelke zog bei ihrem Kurzeinsatz routiniert eine Zeitstrafe gegen Kim Ott. Luise Albert schaffte prompt den Anschluss (23:21,44.).
Erneut zwei Tolic-Tore und Linksaußen Madita Probst schafften den 26:21-Vorsprung (46.). Der BHC drückte weiter aufs Tempo, zeigte allerdings unerklärliche Abschlussschwächen. Klarste Torchancen wurden vergeben, Bremen witterte seine Möglichkeiten. Als Lara Niemann zum Ausgleich traf (28:28, 56.) und parallel Meggan Rusko für zwei Minuten vom Feld musste, schien sich das Blatt Zugunsten der Gäste zu wenden. Marie Vorlicek-Michalczik und Madita Probst machten es jetzt besser und trafen in Unterzahl zum 30:28. Dem Anschluss von Anna Lena Bergmann konterte Norma Goldmann zur vorentscheidenden 31:29-Führung (58.). Foto: Andreas Wilkesmann

ALS SPITZENREITER NACH ZAGREB

12.10.26 HANDBALL - Bei seiner internationalen Premiere hat der Bergische HC einen Auftakt nach Maß hingelegt. Dem 30:29-Auswärtssieg bei Tatran Presov ließ die Mannshaft ein 29:25 gegen IK Sävehof in der Klingenhalle folgen. Der Lohn: Nach zwei Spieltagen führen die Löwen die Gruppe D mit 4:0-Punkten an und hoffen am Dienstagabend auf den dritten Streich. Um 20.45 Uhr (High School Jelkovec) beginnt das Match bei MRK Sesvete in Zagreb.
„Als Sportler ist es wichtig, dass man punktet. Das Selbstbewusstsein wird größer – das konnte man bei uns von Spiel zu Spiel sehen“, sagt BHC-Trainer Arnor Gunnarsson. „Der Presov-Sieg hat uns in Balingen geholfen, der Erfolg dort wiederum für das Heimspiel gegen Sävehof.“ Gunnarssons Trainer-Kollege Markus Pütz ergänzt: „Dadurch können wir schon ein Stück weit befreiter aufspielen und wollen natürlich auch in Kroatien alles reinwerfen.“
Die hohe Belastung hat die Mannschaft gut überstanden. „Es hat schon geholfen, dass wir in der Breite agieren konnten“, erläutert Pütz. So ist Janik Schrader nach seiner Fußverletzung stärker belastbar und ein wichtiger Faktor geworden. Aber auch mit Zeb Bjerneld sind die Trainer sehr zufrieden. „Beide haben dafür gesorgt, dass wir Johannes Wasielewski, der erkrankt nicht trainieren konnte, im Spiel gegen Sävehof entlasten konnten.“
Derselbe Kader, der die jüngsten drei Siege errungen hat, reist in der Nacht zum Montag nach Kroatien. Die Mannschaft trifft sich bereits um 3 Uhr, bevor es Richtung Flughafen geht. Zum Frühstück will die Reisegruppe bereits im Hotel sein. „Die Jungs freuen sich drauf. Das merkt man“, meint Gunnarsson. Am Montagabend findet vor Ort das Abschlusstraining statt, am Dienstag geht es nach dem Spiel nicht sofort zurück nach Deutschland, sondern erst am Mittwoch. „Der Ablauf ist also ähnlich wie in Presov.“
Nicht dabei sein werden weiterhin Gerdas Babarskas und Yannick Fraatz. Von beiden gibt es allerdings positive Nachrichten: Fraatz, der seit beinahe einem Jahr aufgrund eines Kreuzbandrisses ausfällt, ist ins Mannschaftstraining zurückgekehrt und wird nun nach und nach weiter aufgebaut. Babarskas ist nach seiner Not-OP aufgrund eines Blinddarmdurchbruchs aus dem Krankenhaus entlassen worden. „Jetzt müssen wir Geduld haben. Es geht um Wundheilung und Entzündungswerte innerhalb des Körpers. Noch darf er keinen Sport machen“, sagt Pütz, der von drei Monaten Pause ausgeht. „Zumindest ist das unser Zeitplan. Wenn es früher gehen würde, wäre das umso schöner.“
BHC-Gegner MRK Sesvete hat in der European League in dieser Saison noch nicht gewonnen. In Sävehof unterlag der kroatische Vizemeister 27:34, gegen Presov verlor er einen Vorsprung und musste sich mit einem 36:36 begnügen. In der Meisterschaft steht Sesvete mit vier Siegen und einer Niederlage allerdings sehr gut da.
„Es ist eine Mannschaft, die aus dem Rückraum werfen kann, aber auch eine sehr gute Kreis-Kooperation hat“, beschreibt Gunnarsson den Gegner. Spielmacher Tin Bakovic ist einer der gefährlichsten Akteure des Teams. Am Samstag beim jüngsten 31:28-Erfolg in Metkovic fehlte zum wiederholten Male Linkshänder Leon Pavicic. „Das ist eigentlich ein ganz wichtiger Spieler. Er kann den Unterschied ausmachen.“
Der BHC wird nach Kroatien von einem Fantross begleitet. Pütz: „Wir haben gehört, 50 sind diesmal dabei. Darüber freuen wir uns natürlich sehr – es motiviert auch zusätzlich.“

UNSTOPPABLE

11.10.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Ein waschechtes Derby stieg auf dem Freudenberg und zu sehen gab es elf Cronenberger Jungs, die nicht von ihrem Vorhaben - drei Punkte ins Dorf zu entführen - abzubringen waren. Bereits nach drei Minuten bekamYounes El-Abdouni einen Strafstoß zugesprchen, den er dankbar annahm und zur Cronenberger Führung verwandelte. Mohamed Bouaasria schraubte mit seinem Treffer in der 24. Minute den Pausenstand auf 0:2 hoch. 

Mike Osenberg konnte in der 70. Minute eine Chance nicht verwandeln. Um so erfreulicher, dass er vier Minuten später Malik Plücker bediente und dieser den Ball in die Maschen drosch. In der 80. Minute wechselte Trainer Samir El Hajjaj seinen Stürmer  Stephensunny Udoree Chukwudi ein. Auch er bekam eine Vorlage von Mike Osenberg und wusste was damit anzufangen. Das 0:4 wurde in der Nachspielzeit durch den Treffer von Benny Steven zum amtlichen 1:4 Endergebnis.

Fotos vom Freudenberg: Odette Karbach

WIEDER ZU NULL: WSV SIEGT WEITER

11.10.26 FUSSBALL OBERLIGA - Der Wuppertaler SV setzt nach dem miserablen Saisonstart und dem frühen Trainerwechsel seine Kletterpartie fort. Nach den beiden 4:0-Supersiegen gewannen die Schützlinge von Trainer Ismail Jaroui in Moers gegen den Tabellennachbarn Scherpenberg verdient mit 3:0 (1:0). Der Regionalliga-Absteiger tat sich zunächst recht schwer. Aber nach einer halben Stunde fanden die Wuppertaler zu ihrem Tempospiel und kamen Kurz vor der Pause durch den auffälligsten Spieler Dario Biancardi im Nachschuss zum 0:1. Igbinadolot erhöhte nach einer Stunde Spielzeit auf 2:0. Und Eren Albayrak (Foto) machte mit seinem fünften Saisontreffer alles klar. 3:0 – der WSV ist wieder da. Schwarz-Weiss Essen kann kommen. Freitagabend um 19,30 Uhr dürfte das Stadion am Zoo mit 5000 Zuschauern gut gefüllt sein. Die Euphorie ist groß, die jungen Löwen sind bereit und wollen die Kletterpartie fortsetzen. Archivfoto: Jochen Classen

DER UNDERDOG SCHLÄGT DEN SPITZENREITER

10.10.26 U17 JUGENDBUNDESLIGA - Was für eine Überraschung! Die Rot-Blauen verpassten dem Tabellenführer Borussia Dortmund eine 1:2 Niederlage. Im Stadion am Zoo hielt der Wuppertaler SV den Favoriten im Zaum und drehte in der zweiten Halbzeit mächtig auf. Yassin Bouzian machte in der 76. Minute den Führungstreffer. Vier Minuten später erhöhte Rayan Ghazouani auf 2:0. In der 90. Minute machten die Gäste noch den Ehrentreffer zum 2:1 Endstand. Das macht Mut für die nächste Herausforderung. Die Elf um Marc Kolinski wird nächsten Samstag bei Rot-Weiß Essen antreten.

Fotos aus dem Stadion am Zoo: Jochen Classen

WUPPERTLER SV UND MARC BACH GEHEN AM SAISONENDE GETRENNTE WEGE
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08.10.26 FUSSBALL PERSONALIE - Der Wuppertaler SV und Marc Bach, Leiter des Nachwuchszentrums, beenden zum Ende der laufenden Saison 2026/27 ihre Zusammenarbeit. Die Entscheidung steht bereits seit Längerem fest: Marc Bach hatte die Vereinsverantwortlichen frühzeitig darüber informiert, seinen Vertrag über das Saisonende hinaus nicht verlängern zu wollen.
Marc Bach hatte im vergangenen Jahr die Leitung des Nachwuchszentrums übernommen und die Strukturen im Löwenstall maßgeblich weiterentwickelt und professionalisiert. Die erfolgreiche Arbeit des Nachwuchsbereichs zeigt sich dabei nicht zuletzt auch in der sportlichen Durchlässigkeit: Mehrere junge Spieler aus dem Löwenstall haben in dieser Zeit den Sprung in den Kader der 1. Herrenmannschaft geschafft und damit den Anspruch des WSV unterstrichen, eigene Talente gezielt an den Seniorenbereich heranzuführen.
Hintergrund der Entscheidung von Marc Bach ist sein Wunsch, künftig wieder stärker unmittelbar auf dem Fußballplatz zu arbeiten und als Trainer tätig zu sein.
„Wir bedauern den bevorstehenden Abschied von Marc sehr, haben aber volles Verständnis für seine Entscheidung. Er hat die Entwicklung unseres Nachwuchsbereichs mit großem Engagement und hoher Professionalität vorangetrieben. Besonders wichtig ist für uns, dass sich diese Arbeit auch sportlich sichtbar auszahlt und junge Spieler aus unserem eigenen Nachwuchs den Weg in die 1. Mannschaft finden“, erklärt Lennart Strufe, Sportvorstand des Wuppertaler SV. „Dass Marc uns seine Entscheidung frühzeitig mitgeteilt hat, wissen wir sehr zu schätzen und unterstreicht seine professionelle Arbeitsweise. Dadurch haben wir die notwendige Planungssicherheit, um die Nachfolge sorgfältig vorzubereiten.“
Marc Bach blickt ebenfalls positiv auf die gemeinsame Zeit zurück: „Die Arbeit im Löwenstall hat mir unglaublich viel Freude bereitet. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass sich viele organisatorische und administrative Aufgaben in der Leitung des Nachwuchsbereichs stark mit den Inhalten meines Hauptjobs als Vertriebsleiter bei der wolk AG überschneiden. Deshalb möchte ich künftig wieder intensiver als Trainer auf dem Platz arbeiten. Mir war wichtig, dem WSV frühzeitig Planungssicherheit zu geben und dazu beizutragen, dass die positive Entwicklung des Nachwuchsbereichs nahtlos fortgesetzt werden kann. Bis zum Saisonende gilt mein voller Fokus weiterhin dem Löwenstall und unseren Jugendmannschaften.“
Der Wuppertaler SV bedankt sich bereits heute bei Marc Bach für seine geleistete Arbeit und sein Engagement. Über die Nachfolge in der Leitung des Nachwuchszentrums wird der Verein zu gegebener Zeit informieren. Foto: Odette Karbach

BHC EMPFÄNGT WERDER BREMEN IN DER KLINGENHALLE

08.10.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA: Nach der dreiwöchigen Nationalmannschafts- und Pokalpause steigt der Bergische HC wieder ins Spielgeschehen ein. Da die heimische Sporthalle Wittkulle belegt ist, treffen Trainer Ruben Voßhans und sein Team in der Solinger Klingenhalle auf den SV Werder Bremen. Anwurf ist am Samstagabend um 18:30 Uhr.
Bis auf Rechtsaußen Emma Montag und Kreisläuferin Lina Seiffarth stehen Voßhans seit Wochenbeginn nahezu alle Spielerinnen wieder zur Verfügung. Die erste Erkältungswelle scheint abgeklungen. „Einige Mädels hat es schon ordentlich erwischt. Aber besser in der Spielpause als zu einem anderen Zeitpunkt“, hatte Voßhans vorher einige Trainingsausfälle zu beklagen.
Die Schweizer Nationalspielerin Norma Goldmann und die beiden U19-Auswahlspielerinnen Marlene Wagner und Meggan Rusko kamen wohlbehalten von ihren Lehrgängen zurück. Spielmacherin Marie Vorlicek-Michalczik, die zuletzt in Rostock passen musste, ist wieder fit. Und auch Kim Ott hat ihre Fußverletzung auskuriert. Nach dem letzten Einsatz Mitte August im Pokalspiel gegen Neckarsulm steht sie vor ihrem Meisterschaftsspiel-Debut im BHC-Dress: „Seitdem ich vom Ärzteteam für das kommende Spiel gegen Bremen grünes Licht bekommen habe, steigt täglich meine Vorfreude, endlich auch in den Ligabetrieb einzusteigen und die Mannschaft wieder auf der Platte unterstützen zu können. Bremen steht aktuell mit 2:6 Punkten auf dem elften Platz. Trotz der eher deutlichen Begegnung beim Vorbereitungs-Turnier in Kirchhof dürfen wir sie auf keinen Fall unterschätzen. Ich bin gespannt, was Bremen sich gegen uns einfallen lässt, und denke, dass wir vor allem mit Kampfgeist und unserem Zusammenhalt als Mannschaft die zwei Punkte holen können.“
Natürlich freut sich auch Trainer Ruben Voßhans über die Rückkehr der hochgewachsenen Rückraumspielerin: „Mit Kim bekommen wir wieder mehr Möglichkeiten, können unser Angriffsspiel variabler gestalten und unsere Abwehr stabilisieren.“ Die Marschroute ist klar: „Mit der Unterstützung unserer Fans wollen wir weiter ungeschlagen bleiben.“ Foto: BHC

GELUNGENES KLINGENHALLEN-COMEBACK

07.10.26 HANDBALL EUROPEAN LEAGUE - Der Bergische HC hat auch sein zweites Spiel in der European League gewonnen. Gegen IK Sävehof aus Schweden legen die Gastgeber bei ihrem ersten Pflichtspiel in der Klingenhalle seit November 2022 famos vor und verhindern in der zweiten Halbzeit eine Wende. Beim 29:25 (16:11) überzeugt der BHC in der Breite.
Als Leon Halén in der 54. Minute durchstartet, hat er das 24:24 für IK Sävehof vor Augen. Der schnelle Flügelspieler kommt frei vor Christopher Rudeck zum Abschluss - und der ist zur Stelle. Der BHC-Torhüter wehrt die Kugel ab, und es bricht eine Wand der Euphorie von der Haupttribüne der Klingenhalle auf das Feld herunter. Sekunden später krönt Tim Hilding die
schnelle Flügelspieler kommt frei vor Christopher Rudeck zum Abschluss - und der ist zur Stelle.
Der BHC-Torhüter wehrt die Kugel ab, und es bricht eine Wand der Euphorie von der Haupttribüne der Klingenhalle auf das Feld herunter. Sekunden später krönt Tim Hilding die Sequenz mit dem 25:23 für die Bergischen.
Es war die Schlüsselszene, die den BHC nachhaltig auf die Siegerstraße brachte. Sören Steinhaus und per Siebenmeter Fynn Hangstein legten zum 27:23 nach. Die Löwen spielten die letzten Minuten souverän zu Ende und genossen die Atmosphäre in der fast ausverkauften Halle. 2330 Fans wollten beim ersten Solinger Pflichtspiel seit fast vier Jahren dabei sein. Sie wurden nicht enttäuscht.
Schon der Start gehörte eindeutig den Hausherren. Kristian van der Merwe begann zwischen den Pfosten und legte eine herausragende erste Hälfte hin. Der Däne parierte neun Bälle bei elf Gegentreffern, was einer Fangquote von 45 Prozent entsprach. Mit einem solchen Rückhalt fiel es der Mannschaft entsprechend einfacher, einen Vorsprung herauszuarbeiten. Das gelang phasenweise sogar herausragend. Der BHC traf durch Sören Steinhaus, Janik Schrader und Tom Bergner hochprozentig aus dem Feld. Außerdem zog das Team viele Siebenmeter, die Fynn Hangstein im gesamten Spiel mit einer Ausnahme sicher verwandelte. Bei den technischen Fehlern gelang eine weitere Steigerung, und die BHC-Trainer Arnor Gunnarsson sowie Markus Pütz konnten viel durchwechseln, ohne Spielstärke zu verlieren.
So trat in der ersten Halbzeit Gabriel da Rocha Viana auf der linken Außenbahn an, bevor Lukas Becher später übernahm. Der Portugiese traf genauso wie Zeb Bjerneld, der Einsatzzeit im rechten Rückraum bekam. Die Mannschaft überzeugte in ihrer Breite und ging verdient mit einem 16:11-Vorsprung in die Pause.
Die Schweden kamen allerdings stärker aus den Kabinen wieder zurück. Ex-BHC-Schlussmann Peter Johannesson nahm seinem ehemaligen Team ein paar Bälle weg. Dazu hatte Sävehof nun mehr Erfolg gegen van der Merwe. Auch nach dem Wechsel zu Christopher Rudeck blieben die Gäste in Schlagdistanz.
Den ersten möglichen Anschluss nahm Rudeck noch weg. In der Folge stellten Bergner und Schrader auf 24:21. Doch drei Ballverluste in Serie öffneten die Tür erneut, so dass die Schweden bis auf 23:24 herankamen. Als die Kugel zum vierten Mal in dieser Phase verlorenging, entzündete Rudeck die Halle. Ab diesem Moment kontrollierte der BHC wieder das Geschehen. Die kurze Fehlerserie war beendet, und das Team brachte den Sieg abgezockt ins Ziel.

Fotos aus der Klingenhalle: Jochen Classen

CRONENBERGER HEIMSIEG ZUR ERÖFFNUNG

05.10.26 FUSSBALL OBERLIGA - Am Sonntag stieg das erste Heimspiel des Cronenberger SC auf dem pickfeinen sanierten Horst-Neuhoff-Platz. Damit endet das fast sechsmonatige Nomadenleben der Dörper Kicker. Nicht nur der neue Kunstrasen stieß auf Begeisterung, auch die weitläufige gepflasterte Umrandung des Platzes kommt gut an. Nun gut, einige Edelfans mit angestammten Platz neben dem Tor mussten sich einer Zwangsumsiedlung unterziehen. Was das Trio aber mit Humor trug. Das ganze hat, wie es mittlerweile bei Bauvorhaben zur Gewohnheit geworden ist, den ursprünglichen Kostenrahmen gesprengt. Der Sportclub bittet um Spenden. Diesem Aufruf ist eine Gruppe von Fußballern gefolgt, die 2012 und 2016 im Dress der Grün-Weißen jeweils den Aufstieg in die Oberliga gefeiert hat. Es gab ein Wiedersehen mit Martin Osei, Fasil Arafkas, Lee David Korkmaz, Marc Bach, David Schättler, Markus Becker, Nicolai Hastenrath, Stefan Kroon und Trainer Markus Dönninghaus, der im CSC Beirat ist und das Scouting übernimmt. Sie überreichten dem 1. Vorsitzenden Dirk Schüttrumpf und Geschäftsführer Hartmut Gose einen Spendenscheck.
Nachdem die 2. Mannschaft ihr erstes Spiel auf heimischen Platz gewinnen konnte, wurden die geladenen Gäste für die offizielle Eröffnung auf dem grünen Teppich gebeten. Das waren neben Sponsoren auch Vertreter der Vereine, die dem CSC Ausweichplätze zur Verfügung stellten, und natürlich Vertreter der Stadt Wuppertal und des Stadtsportbundes.
Danach schrillte der Anpfiff zum Spiel der 1. Mannschaft über den Platz und gebührend wurde ein 5:1 Heimsieg gegen die SG Hackenberg klargemacht. Ein Runde Sache an diesem Sonntag im Dorf.

Fotos vom Horst-Neuhoff-Platz: Odette Karbach

WSV BETEILIGT SICH AM PINKTOBER
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01.10.26 SPORT & ENGAGEMENT - Das Stadion am Zoo leuchtet pink – Verein unterstützt stadtweite Aktion und sammelt Spenden für Grazie e. V. Der Wuppertaler SV beteiligt sich im Oktober an der Aktion "Wuppertal leuchtet Pink(tober)" und unterstützt damit die stadtweiten Aktivitäten rund um Brustkrebsvorsorge, Früherkennung und Frauengesundheit. Unter Koordination der Stabstelle für Gleichstellung und Antidiskriminierung der Stadt Wuppertal beteiligen sich im Oktober zahlreiche Institutionen, Vereine und Initiativen an der Aktion. Auch verschiedene Orte und Gebäude im Stadtgebiet werden pink illuminiert. Der WSV reiht sich mit mehreren eigenen Maßnahmen in diese Gesamtaktion ein.
Bei den Heimspielen am 2. Oktober gegen die Sportfreunde Baumberg und 16. Oktober gegen Schwarz-Weiß Essen (jeweils 19.30 Uhr) wird die Schildwand der Haupttribüne im Stadion am Zoo pink angestrahlt. Gleichzeitig nutzt der Verein seine Heimspiele, um auf die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung aufmerksam zu machen.
Zudem sammelt der WSV Spenden für Grazie e. V., einen Wuppertaler Verein, der sich für Frauengesundheit und insbesondere für Aufklärung und Unterstützung rund um Brustkrebs engagiert. Die 1. Frauenmannschaft des WSV wird die Aktion ebenfalls tatkräftig unterstützen. Zusätzlich bietet der Verein eine Sonderkollektion im Fanshop an; die Erlöse werden abzüglich der Produktionskosten ebenfalls gespendet.

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