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MANATA TRIFFT IN FAST JEDEM SPIEL

13.04.26 BARTH-TORJÄGERKANONE - Die Top Ten der erfolgreichsten Wuppertaler Torjäger.
 1. Alphonso Henock Manata FSV Vohwinkel 27 Tore
 2. Nermin Hadzic SC Viktoria Rott 18 Tore
 3. Niklas Dörrier FSV Vohwinkel 17 Tore
 4. Aleksandar Stanojevic FK Jugoslavija 16 Tore
 5. Benedikt Steven SSV Germania 12 Tore
 6. Luca Lenz FK Jugoslavija 11 Tore
 7. Tim Zemlianski FSV Vohwinkel 10 Tore
     Kleomenis Tsioutsioulitis Cronenberger SC 10 Tore
 9. Dominik Schäfer Cronenberger SC 9 Tore
10. Mirza Mujkanovic FK Jugoslavija 8 Tore

Foto der letzten Ehrung im Juni 2025: Odette Karbach

KAMPF WURDE BELOHNT

13.04.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Der Bergische HC hat durch ein 25:25 (10:13) gegen den TVB Stuttgart einen weiteren wichtigen Zähler im Kampf um den Verbleib in der DAIKIN HBL geholt. Angesichts 11:16- und 18:22-Rückstände in der zweiten Halbzeit war das Remis zum Schluss durchaus eine Überraschung. Lange fanden die Löwen in TVB-Torhüter Miljan Vujovic ihren Meister.
Der Stuttgarter Keeper hatte auch großen Anteil daran, dass der BHC in der Anfangsphase nicht davonzog. Locker hätten die Löwen, die erneut auf Elias Scholtes (Meniskusanriss) verzichten mussten, vor 2863 Zuschauern in der stimmungsvollen UNIHALLE mit 8:4 vorne liegen können, doch sie brachten auch hochkarätige Chancen nicht im Tor unter. Auf der anderen Seite des Feldes funktionierte die Abwehr gegen den eigenwilligen Stuttgarter Angriff, der mit vier Rückraumspielern und ohne Kreisläufer agierte, von Anfang an gut. Auch Christopher Rudeck fand entsprechend überzeugend zwischen den BHC-Pfosten ins Spiel.
Es blieb vor der Pause eine zähe Auseinandersetzung, phasenweise mit beiden Torhütern in den Hauptrollen. Rudeck entschärfte sogar diverse Siebenmeter – das war so ziemlich das Einzige, das Vujovic nicht gelang. Noah Beyer schritt während des gesamten Matches fünf Mal an die Linie und war jeweils erfolgreich. Davon abgesehen hielt der Stuttgarter Schlussmann aber die Löwen-Effektivität extrem gering. Auch ein unfassbares Tor von Johannes Wasielewski, bei dem er gefühlt von der „Eckfahne“ traf, brachte den BHC im Angriff nicht auf Kurs.
Weil kurz vor Ende der ersten Hälfte auch die Abwehr etwas nachließ, gingen die Hausherren mit einem etwas ernüchternden 10:13-Rückstand in die Pause. Und danach bauten die Schwaben ihren Vorsprung sogar auf 16:11 aus. Rudeck blieb ein wichtiger Faktor für den BHC, aber bis zum 18:22 deutete wenig auf eine Wende hin. Zwischendurch lag die Fangquote Vujovic‘ bei fast 60 Prozent – wohlgemerkt mitten in der zweiten Halbzeit.
Doch dann wurde der unermüdliche Kampf des BHC belohnt. Noah Beyer, Julian Fuchs und Eloy Morante Maldonado verkürzten. Dazwischen sorgte Rudeck mit weiteren Paraden für explosionsartigen Jubel. Dann klaute Julian Fuchs den Stuttgartern frech den Ball und netzte zum 22:22 ein. Plötzlich war es wieder ein Match auf Augenhöhe mit einem bis zum Schluss starken Rudeck. Den nächsten Rückstand (22:24) egalisierten Noah Beyer und Sören Steinhaus, der bei der der Chance zur Führung ein Stürmerfoul kassierte. Weil Aron Seesing auch noch für zwei Minuten vorm Feld musste, hatten die Stuttgarter einen kleinen Trumpf. Sie stellten auf 25:24, doch Morante glich in Unterzahl erneut aus.
Es war das letzte Tor der Partie. Den nächsten Angriff der Schwaben verteidigte die BHC-Abwehr mit aller Macht, so dass die finale Aktion sogar den Gastgebern gehörte. Zu einem gescheiten Abschluss kamen sie aber nicht mehr. Den letzten direkten Freiwurf warf Wasielewski in den Block.

Fotos aus der Wuppertaler Unihalle: Jochen Classen

FÜCHSE FLIRTEN WEITER MIT DER LANDESLIGA

12.04.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Auf dem Freudenberg machte das Team FSV Vohwinkel seine Hausaufgaben. Jonas Schneider brachte die Gäste in Führung, Benedikt Steven machte den Ausgleichstreffer für den SSV Germania 1900 Wuppertal.
Neun Minuten nach Wiederanpfiff gelang Abwehrspieler Ercan Akhan (Archivfoto) die Füchse wieder in Front zu bringen. Und wie es sich für einen Favoriten gehört, wurde noch am Ergebnis geschraubt. Wuppertals bester Torschütze musste noch seinen Erwartungen gerecht werden. Henock Manata traf zum 1:3 und Sami Tajar war Torschütze des 1:4 Endstands. Sicherlich wurden per Liveticker die Spiele der Mitstreiter um den Aufstieg - das sind der SC Reusrath und der SV Solingen 08/10 - verfolgt. Die Reusrather wurden von den Jugos in Schach gehalten und die Ronsdorfer schafften ein Remis gegen die Solinger. Beide Begegnungen endeten beim 1:1.
Im Kellerduell zwischen dem SC Viktoria Rott und dem SSV Berghausen mussten sich die Rotter mit 3:4 geschlagen geben und rutschten auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Der Tabellenletzte DV Solingen II sorgte indes für die dicke Überraschung. Die Gäste des Cronenberger SC wurden mit 5:2 abgefertigt.

DER SOHN VON FRITZ WALTER...

11.04.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Erst Freude, dann Trauer. Nach der 1:4-Pleite bei der zweiten Garnitur des VfL Bochum sinkt der Wuppertaler SV weiter in den Abstiegssumpf der vierten Liga. Nach 440 Minuten hatten die Wuppertaler erstmals wieder Grund, einen Treffer zu bejubeln. Ja, nach einer Stunde und dem 0:1 glaubte man tatsächlich an den zweiten Sieg des Jahres 2026. Doch weit gefehlt. Bochum schaltete einen Gang höher und offenbarte die eklatanten Schwächen der sichtlich überforderten Gäste. Auch von Torschütze Vincent Schaub (Foto) und „Vorarbeiter“ Bouzraa war nichts mehr zu sehen. Der WSV baute körperlich und mental total ab. Bochum drehte auf, kam vor 1848 Zuschauern durch Fernandez innerhalb von nur zehn Minuten zum 2:1. Luis Hartwig, der Sohn des Ex-Wuppertalers Knut Hartwig (SV Borussia und WSV), der beim Erfolgsfilm „Die Helden von Bern“ den deutschen Kapitän Fritz Walter spielte, deutete bei seinen Treffern zum 3:1 (78.) und 4:1 (88.) sein Können an. Archivfoto: Jochen Classen

BHC MIT STARKEM HEIMAUFTRITT GEGEN WAIBLINGEN

05.04.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Trotz angespannter Personalsituation überzeugte der Bergische HC gegen den VfL Waiblingen und siegte vor 150 Zuschauern verdient 34:27 (14:11). Neben den beiden Spielmacherinnen Alexandra Lundström (krank) und Annalena Welsch (Ellbogen-OP) musste BHC-Trainerin Assina Müller auch auf die beiden etatmäßigen Torhüterinnen Natascha Kückemeier und Lena Lindemann (beide verletzt) verzichten. Zwei Tage nach ihrem 19. Geburtstag stand dafür Lena Zakszewski zwischen den Pfosten und bot mit 13 Paraden eine starke Partie. Was sich zuerst nach einem schlechten April-Scherz anhörte, stellte sich unter der Woche als neuerliche Knieverletzung bei Lina Seiffarth heraus. Die 19-jährige Kreisläuferin musste wegen eines Meniskusrisses passen und auch den anstehenden U20-Nationalmannschafts-Lehrgang absagen. Und, als wäre das nicht schon genug, verletzte sich Pia Terfloth, kurz nachdem sie den 1:1-Ausgleich erzielt hatte, am Knie und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Dennoch: Der BHC agierte mit viel Spielwitz, fand gute Lösungen gegen die offensiv deckenden Waiblingerinnen, verwarf aber auch einige freie Bälle, um vorzeitig davonzuziehen. Nach der zweiten Zeitstrafe gegen Norma Goldmann (25.) schloss der BHC konzentrierter ab. Torjägerin Svenja Mann traf doppelt zum 12:9 (27.), Rechtsaußen Hannah Kamp und Kreisläuferin Lea Albers erhöhten kurz vor der Pause auf 14:10.
Assina Müller ließ konsequent mit 7:6 angreifen. Der BHC sprühte vor Spielfreude und hatte mit Abwehrchefin Veki Tolic, die auch in der Offensive eingesetzt wurde, eine gute Entscheiderin. Ein 5:0-Lauf gleich nach Wiederanpfiff sorgte für klare Verhältnisse. Das 29:22 (54.) durch Franzi Thomas war eine Vorentscheidung. Am Ende feierte der BHC durch eine überzeugende Teamleistung einen 34:27- Heimerfolg und hat sich eine freie Woche verdient, bevor es am 17. April mit dem
Derby beim HSV Solingen-Gräfrath weitergeht. Foto: Kevin Becher

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