OSENBERG - SPORTPRESSE
FUSSBALL-REPORT    BERGISCHE HANDBALL-ZEITSCHRIFT    MATCHBALL


WSV-START IN VELBERT MISSGLÜCKT, ROT FÜR HERZENBRUCH

16.08.26 FUSSBALL OBERLIGA - Mit dem allerletzten Aufgebot war der WSV zum Duell der Absteiger zur SSVg Velbert gereist, spielte wider Erwarten recht ordentlich. Aber zu einem möglichen Sieg reichte es für das Schneider-Team nicht. Durch einen frühen Treffer von Köbele kamen die Gastgeber vor 2200 Zuschauern (die Hälfte aus Wuppertal) zu einem etwas glücklichen 1:0-Erfolg.
Erregung nach dem Bergischen Derby. Im Mittelpunkt dabei Schiedsrichter Scheer, der den WSV klar benachteiligt hatte, unter anderem zwei Treffer nicht anerkannt hatte. Unverständlich, dass Scheer einen Foulelfmeter nach Rücksprache mit seinem Assistenten zurücknahm. Verständlich dagegen die Kritik der Gäste. Der von Velbert zum Zoo gewechselte Felix Herzenbruch, als Athletiktrainer auf der WSV-Bank, sah dann noch die Rote Karte. Als Spieler ist er noch für Freitag gesperrt, wenn der WSV gegen Schonnbeck sein erstes Heimspiel bestreitet. 

Fotos aus der IMS Arena: Jochen Classen

JUGOS HOLEN DREI PUNKTE IN RONSDORF

15.08.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Hungrig auf den Start der Stadtliga säumten etwa 300 Zuschauer die Zone zwischen Spielfeld und Baustelle. An der Parkstraße empfing der TSV 05 Ronsdorf den F.K. Jugoslavija Wuppertal zum Abendspiel. Den Jugos fehlten noch einige Spieler, aber Tarkan Türkmen ist aus Solingen zurück im Tal und Trainer Florim Zeciri ist auch auf dem Spielfeld zu gebrauchen. Ein vielversprechendes Match, es blieb allerdings hinter den Erwartungen zurück und endete beim 0:2.
Offensiv zündeten die Jugos zwar wie gewohnt, doch die Angriffe verloren den Schwung bis zum Strafraum. In der 24. Minute wurde den Gästen ein Strafstoß zugesprochen, den David Arsenijevic zum 0:1 verwandelte.
Die zweite Halbzeit wurde von zwei Verletzungen überschattet und gejubelt wurde erst in der Nachspielzeit. In der 94. Minute traf Luca Lenz zum 0:2

Fotos von der Parkstraße: Odette Karbach

WSV HAT GROßE SORGEN VOR DEM SAISONSTART

FUSSBALL-OBERLIGA - Bergisches Fussball-Derby in der Oberliga. Und der WSV reist als Außenseiter am Sonntag nach Velbert, wo um 15 Uhr das Duell der Absteiger beginnt. Gastgeber SSVg als Favorit? Wieso? Nicht weil der Wuppertaler Nachbar so eine starke Mannschaft besitzt, sondern weil der WSV mit dem letzten Aufgebot antreten muss. Der von Velbert an die Wupper zurückgekehrte Felix Herzenbruch ist ebenso gesperrt wie Eren Albayrak. Daneben führen einige Verletzungen dazu, dass der ohnehin noch nicht komplette Kader noch kleiner ist. Trotzdem ist das Duo Schneider & Schneider noch zuversichtlich, vertrauen dem blutjungen Team mit einigen A-Jugendlichen. Cheftrainer Tim Schneider und Teamchef Dirk Schneider sind davon überzeugt, dass die Rot-Blauen auf dem richtigen Weg sind. Zwei Neuverpflichtungen sind weiterhin eingeplant. Dirk Schneider: „Es ist ja noch Zeit, bis am 31. August das Wechselfenster geschlossen wird...“  Foto: Jochen Classen

BHC BESIEGT SÜDKOREA

14.08.26 HANDBALL INTERNATIONAL - Unbedingt gewinnen wollte der Bergische HC sein vorletztes Testspiel vor dem Start in die Bundesliga-Saison Ende August. Nach zwei Niederlagen in Folge gelang das Vorhaben gegen die südkoreanische Nationalmannschaft in der neuen Trainingsheimat Radevormwald. In der mit 550 Zuschauern ausverkauften Sporthalle Hermannstraße setzten sich die Löwen mit 39:34 (17:12) durch und präsentierten sich dabei vor allem im Angriff überzeugend.
„Wir haben noch zu viele klare Chancen ausgelassen“, bemängelte Trainer Arnor Gunnarsson. „Aber ansonsten konnten wir mit der Offensivleistung zufrieden sein. Wir haben viel Tempo gemacht.“ In der ersten Halbzeit präsentierte sich die Mannschaft auch in der Abwehr verbessert. „Das war stabil. Wir haben zwar ein paar einfache Tore gegen uns bekommen, aber vor der Pause passte das.“
In der zweiten Hälfte jedoch waren Abspracheprobleme spürbar. „Südkorea hat mit dem siebten Feldspieler agiert. Da hatten wir Probleme. Das müssen wir analysieren“, meinte der Coach. Der BHC hat derweil auch selbst in zwei Phasen zu siebt im Angriff gespielt - jeweils in den letzten zehn Minuten beider Abschnitte. „Wir haben es mit vier Rückraumspielern gelöst. Das ist uns gut gelungen.“ Am Ende gelangen dem BHC trotz zwölf ausgelassener Chancen 39 Tore. „Da können wir über den Ballfluss nicht meckern“, meinte Gunnarsson. Ihn und seinen Trainerkollegen Markus Pütz erwartete laut eigener Aussage eine „Blackbox“ gegen Südkorea. So sei nicht klar gewesen, wie der Gegner taktisch agieren würde. „Uns war nur klar, dass sie schnell spielen.“ Der BHC- Sieg war letztlich ungefährdet.
Im Tor stand in der ersten Halbzeit Kristian van der Merwe. Nach der Pause übernahm Christopher Rudeck, bis Louis Oberosler zehn Minuten vor dem Schlusspfiff zwischen die Pfosten rückte. Erfolgreichster Schütze war Fynn Hangstein mit zehn Treffern. Nico Schöttle erzielte sein erstes Tor nach absolvierter Reha per Konter.
Sein letztes Testspiel dieser Vorbereitungsphase absolviert der BHC kommende Woche Freitag (21. August) um 18 Uhr in der Sporthalle am Nocken in Wuppertal-Vohwinkel. Gegner ist Erstliga- Konkurrent TBV Lemgo Lippe.

CRONENBERGER JUNGS STARTEN MIT AUSWÄRTSSERIE

13.08.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA & KREISLIGA A - Cronenberg gleicht zeitweise einer riesengroßen Baustelle mit kleinen Lücken. Auch der Horst-Neuhoff-Platz ist betroffen. Immerhin ist das Fundament für den neuen Kunstrasenbelag bereits fertig und für Mannschaftsfotos bot sich der Hans-Otto-Bilstein-Platz an. Die Meisterschaft wird am Sonntag an der Hoffeldstraße gegen den VfB Hilden II bestritten, danach folgt ein Besuch beim SC Reusrath gefolgt von der Partie am Lichtturm beim BV Gräfrath.

Die 2. Mannschaft geht in Wuppertal auf Tournee und hat es mit dem SC Viktoria Rott, den Sportfreunden Dönberg und dem TuS Grün-Weiß zu tun. Wieder vor heimischer Kulisse zu spielen wird hoffentlich am 20. September klappen. Der Baustellenflair bleibt allerdings noch länger an der Hauptstraße haften, denn auch der Kabinentrakt soll um gut 50 Quadratmeter erweitert werden und mit modernen Umkleiden und Duschen ausgestattet werden. Fotos: Odette Karbach

MIT EINEM EX-HANDBALLTORJÄGER ALS GENERALBEVOLLMÄCHTIGEN

13.08.26 SANIERUNG WUPPERTALER SV - Der WSV hat heute, am 13. August 2026, den nächsten Schritt seiner wirtschaftlichen und organisatorischen Neuausrichtung eingeleitet. Ziel ist es, den Verein langfristig auf ein solides Fundament zu stellen, den Spielbetrieb dauerhaft zu sichern und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft zu schaffen.
Konsequent hat der neu aufgestellte Vorstand heute beim zuständigen Insolvenzgericht die Durchführung eines Restrukturierungsverfahrens in Eigenverwaltung beantragt. Das Gericht ist dem Antrag gefolgt und hat die Eigenverwaltung zugelassen, was dem WSV ermöglicht, sich in Eigenregie und unter Aufsicht des vorläufigen Sachwalters Dr. Jens Schmidt neu aufzustellen und gleichzeitig den Sport- und Geschäftsbetrieb fortzuführen. Begleitet wird das Verfahren von Rechtsanwalt Dr. Marc d’Avoine (Foto), der als Generalbevollmächtigter den Vorstand berät und in der Sanierung unterstützt.
Für den Wuppertaler SV bedeutet dieser Schritt vor allem eines: Der Verein übernimmt Verantwortung und handelt bewusst frühzeitig, um die wirtschaftlichen Probleme der vergangenen Jahre nachhaltig zu lösen.
„Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass sie die beste Möglichkeit bietet, den Wuppertaler SV dauerhaft zu erhalten und zukunftsfähig aufzustellen. Wegsehen oder Abwarten wäre keine verantwortungsvolle Alternative gewesen“, erklärt der Vorstand.
Der Spielbetrieb ist von diesem Schritt nach aktuellem Stand nicht betroffen. Die Mannschaft bereitet sich wie geplant auf die neue Saison vor. Alle Trainer und Übungsleiter sind an Bord. Auch der Trainingsbetrieb sowie die Arbeit in den Nachwuchs- und Vereinsabteilungen werden unverändert fortgeführt.
Die Finanzierung des laufenden Vereinsbetriebs ist sichergestellt. Ziel des Restrukturierungsverfahrens ist es, die Verbindlichkeiten zu ordnen und den neuen Strukturen anzupassen und gleichzeitig die Grundlage für einen dauerhaft leistungsfähigen Verein zu schaffen.
Dazu RA Dr. Marc d’Avoine: „Der WSV hat eine wechselhafte Vergangenheit. Mit der jetzt eingeleiteten Restrukturierung ist ein Meilenstein gesetzt. Das Verfahren kann und wird den Verein solide neu aufstellen. Der neue Vorstand, der Trainer und die jungen Spieler verdienen Vertrauen, den sicher nicht einfachen Weg in der Oberliga, aber auch im Verfahren zu gehen. Dabei werden wir Team und Vorstand mit unseren Expertisen nach Kräften unterstützen.“
Der Wuppertaler SV hat in den vergangenen Wochen bereits zahlreiche Gespräche mit wichtigen Partnern, Sponsoren, Mitarbeitenden und weiteren Beteiligten geführt. Die dabei erfahrene Unterstützung und das Vertrauen bestärken den Verein auf dem eingeschlagenen Weg.
Der vorläufige Sachwalter Jens Schmidt merkt an: „Die Krise des WSV kann durch die eingeleitete Eigenverwaltung überwunden werden. Ich als vorläufiger Sachwalter begleitete das Verfahren und beobachte und kontrolliere für die Gläubiger. Darüber hinaus unterstütze ich die sportlichen, strategischen und finanziellen Bemühungen bis hin zur Einigung mit den Gläubigern.“
Der Vorstand bedankt sich ausdrücklich bei allen Mitgliedern, Fans, Ehrenamtlichen, Sponsoren, Mitarbeitenden und Partnern für ihre Verbundenheit mit dem Wuppertaler SV.
„Unser Verein hat in seiner langen Geschichte viele Herausforderungen überwunden. Wir sind überzeugt, dass wir auch diesen Weg gemeinsam erfolgreich gehen können. Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen und den WSV wirtschaftlich und organisatorisch nachhaltig neu aufzustellen.“
Der Wuppertaler SV wird seine Mitglieder und die Öffentlichkeit während des gesamten Verfahrens regelmäßig über die weiteren Entwicklungen informieren und größtmögliche Transparenz gewährleisten.

Fotos von der Hubertusallee: Jochen Classen

ENTWARNUNG BEI SÖREN STEINHAUS

11.08.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Der im Testspiel beim Zweitligisten TuS Ferndorf zu Beginn der Partie auf die linke Schulter gefallen ist und umgehend vor Ort zur ärztlichen Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Sowohl die dortige Röntgenkontrolle als auch die heutige MRT-Untersuchung bei Mannschaftsarzt Dr. Robert Weindl in Solingen konnten eine schwerwiegende Verletzung ausschließen. Der Rückraumlinke fällt in der laufenden Trainingswoche aus und wird intensiv physiotherapeutisch behandelt. Im Laufe der kommenden Woche rechnet das Trainerduo mit einer schrittweisen Rückkehr von Sören Steinhaus in den Trainingsbetrieb. Foto: Jochen Classen

ZEBRAS LEGEN LOS

09.08.26 MANNSCHAFTSVORSTELLUNG - Um 12 Uhr begrüßte TSV 05 Vorsitzender Alexander Schmidt die PressevertreterInnen. Der TSV 05 Ronsdorf sieht sich von den Bambinis bis zu den Alte Herren gut aufgestellt. Nebenbei nimmt auch der Zebrastall Formen an, sodass im Frühjahr die Eröffnung des neuen Vereinsheimes an der Parkstraße über die Bühne gehen soll.
Der sportliche Leiter Axel Kilz freut sich über insgesamt neun A-Jugend-Kicker, die den Sprung in die Seniorenteams gemacht haben. Sechs Spieler wurden in die 2. Mannschaft eingegliedert. Mit Noah Berster, Florian Bost und Nico Pyka bekommt die erste Garde ein Trio aus der eigenen U19.
Und natürlich will man im Winter wieder an die Erfolge bei den Hallenturnieren anknüpfen.
In der Bezirksliga will Trainer Denis Levering schnell einen einstelligen Tabellenplatz erreichen und aus dieser Position schauen, ob man oben mitmischen kann. Der SC Reusrath gehört zu den Kontrahenten, die unspektakulär eine konstante Leistung bringen. Der FSV Vohwinkel bringt eine eingespielte Elf auf den Platz und F.K. Jugoslavija so wie ASV Mettmann seien nicht zu unterschätzen, so der Coach. Denis Levering hat mit Sven von der Horst einen Co-Trainer an seiner Seite, der momentan noch eine Knieverletzung auskuriert und später wieder seine Qualität als erfahrener Spieler auf dem Platz zeigen möchte. Mit den Jugos hat man es gleich im ersten Meisterschaftsspiel zu tun. Am Samstagabend kommen die Mannen um Trainer Florim Zeciri ins Zebragehege. Das Heimrecht wurde getauscht, da am Opphof die Umbauarbeiten voranschreiten.
Im Wettbewerb des Niederrheinpokals sah es am Sonntagnachmittag nicht so gut aus. Die Hausherren unterlagen dem Bezirksligisten SC 1920 Oberhausen mit 1:3. Foto: Odette Karbach

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