OSENBERG - SPORTPRESSE
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BHC MIT ZITTERSIEG GEGEN SCHLUSSLICHT

26.01.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Im ersten Heimspiel des Jahres gewinnt der Bergische HC gegen die Handball
Luchse aus Buchholz vor nur 100 Zuschauern in der Solinger Klingenhalle mit 23:22 (11:7). Den Siegtreffer erzielte die mit sechs Toren erfolgreichste Werferin, Svenja Mann, 45 Sekunden vor Schluss.
„Gegen die Luchse müssen wir performen“, gab BHC-Trainerin Assina Müller die Marschroute vor. Die Abwehr um Chefin Veki Tolic zeigte sich gegenüber der Vorwoche in Nürtingen verbessert gegen allerdings harmlos agierende Gäste. Torhüterin Natascha Krückemeier war ebenfalls gut aufgelegt und war, wie zuvor Djazz Trabelsi und Lucy Krahwinkel, mit einem Wurf aufs verwaiste Buchholzer Gehäuse erfolgreich. 5:3 nach zehn Minuten. Der BHC erarbeitete sich gute Wurfmöglichkeiten, scheiterte aber meist an der glänzend parierenden Anja Rossignoli, die es am Ende auf 17 Paraden brachte. Es blieb zäh. Der 6:6-Ausgleichstreffer durch Stine Petersen nach 20 Minuten, war ein Weckruf. Die eingewechselten Pia Terfloth und Madita Probst warfen den ersten Vier-Tore-Vorsprung raus (10:6, 26.). Norma Goldmann, vor und nach der Halbzeitpause, sowie erneut Madita Probst stellten auf ein beruhigendes 13:7 (32.), Kreisläuferin Lea Albers hielt den Vorsprung (15:9, 35.).
Die für gewöhnlich schlechte BHC-Phase nach Wiederanpfiff wurde diesmal souverän gemeistert. Unerklärlich, warum es dennoch zu einem Bruch im Spiel kam. Wieder wurden Großchancen ausgelassen und jetzt wackelte auch die Abwehr.
Die Luchse, mit dem Rücken zur Wand stehend, witterten Morgenluft. Angetrieben von Tine Hinz, Lotta Christiansen und der reaktivierten Antonia Pieszkalla kämpften sich die Gäste zurück ins Spiel. Mehr noch: Tine Hinz brachte ihr Team erstmals in
von Tine Hinz, Lotta Christiansen und der reaktivierten Antonia Pieszkalla kämpften Führung (18:19, 49.). Die Partie blieb glanzlos, lebte mehr von der Spannung – und der BHC lebte von der Wurfkraft seiner Torjägerin Svenja Mann. Der Linkshänderin waren, zwei Tage nach ihrem 25. Geburtstag, die letzten vier Treffer ihrer Mannschaft vorbehalten. So auch der viel umjubelte Siegtreffer nach einem Freiwurf kurz vor Spielende. Foto: Katja Hinrichs

WSV VERLIERT GEGEN SCHLUSSLICHT VELBERT

24.01.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Winterlich. Wunderlich. Bitterlich. Der neue WSV-Trainer Mike Wunderlich sprach nach der 0:1-Pleite im Derby gegen den Regionalliga-Letzten SSVg Velbert von einer ganz bitteren Niederlage. Wohl auch , weil die Gastgeber vor 2111 Zuschauern vor allem in der ersten Halbzeit gute Chancen liegen ließen. Nichts Neues. Im Angriff ist der WSV, der wieder in der Winterpause statt Stürmer zwei Routiniers für die ohnehin gute besetzte Defensive geholt hat. Wie man Tore schießt, bewies der Velberter Wagenaar. In der 65. Minute erzielte er das goldene Tor zum überraschenden Dreier am Zoo. 

Fotos aus dem Stadion am Zoo: Jochen Classen

GUMMERSBACHER VERZAUBERTE DIE FANS

23.01.26 HANDBALL EM - Im ersten Hauptrundenspiel gegen Dänemark-Bezwinger Portugal lief es in der ersten Halbzeit nicht nach Plan. 11:11 zur Pause. Doch dann schickte Bundestrainer Alfred Gislasson den Gummersbacher Miro Schluroff aufs Parkett. Und der lange Schlaks mit dem härtsten Wurf entschied mit sieben Treffern die dramatische Begegnung und wurde in Dänemark gefeiert. "Das ist wichtig für mein Selbstbewusstsein", freute sich Schluroff nach dem 32:30-Sieg im Nachmittagspiel. Trotz einer arbeitnehmerunfreundlichen Startzeit um 15.30 Uhr hat das Handball-EM-Spiel zwischen Deutschland und Portugal dem Ersten am Donnerstag grandiose Zahlen beschert: 4,02 Millionen sorgten für einen Marktanteil von 34,5 Prozent. In der Prime Time setzte sich "Der Bergdoktor" mit 4,82 Millionen Zuschauenden gegen die "Nord bei Nordwest"-Wiederholung des Ersten durch, RTL hatte mit dem VfB Stuttgart in der UEFA Europa League keine Chance, gewann dafür bei den 14- bis 49-Jährigen den Abend - allerdings ebenfalls mit geringeren Zahlen als sie der Handball am Nachmittag erzielte. Foto: Odette Karbach

FYNN HANGSTEIN AB SOFORT IM LÖWENTRIKOT

23.01.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Fynn Hangstein wird ab sofort das Trikot der Bergischen Löwen tragen. Der bereits für die kommende Spielzeit feststehende Transfer vom ThSV Eisenach zum BHC wird vorgezogen. Darauf einigten sich die Verantwortlichen beider Clubs und der Rückraumspieler in den fortlaufenden Gesprächen der vergangenen Wochen.
Am Ende des konstruktiven Austausches steht der sofortige Wechsel unter zufriedenstellenden Rahmenbedingungen für alle Beteiligten. „Aufgrund unserer Verletztenliste war es unser aller Wunsch, den für den Sommer feststehenden Transfer bereits vorziehen zu können“, zeigt sich Fabian Gutbrod mit dem Ergebnis der Bemühungen äußerst zufrieden. „Wir sind sehr glücklich Fynn bereits jetzt bei uns zu haben. Ich bin mir sicher, dass er menschlich wie sportlich in die Mannschaft passt und sich schnell integrieren wird. Dies ist ein weiterer Baustein für unser großes Ziel, den Klassenerhalt in der DAIKIN HBL.“
„Ich bin froh, dass es bereits während der EM-Pause mit dem Wechsel zum BHC geklappt hat. Die Mannschaft hat mich direkt voll in das Training mit aufgenommen. Ich freue mich auf das erste Heimspiel und die kommenden zweieinhalb Jahre“, so Fynn Hangstein zum vorzeitigen Transfer. Foto: BHC

MARKO STOJANOVIC VERSTÄRKT DEN WUPPERTALER SV

22.01.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Der Wuppertaler SV kann einen weiteren Neuzugang vermelden: Ab sofort gehört Marko Stojanovic fest zum Kader von Cheftrainer Mike Wunderlich. Der 31-Jährige hat sich in den vergangenen Wochen im Training bewiesen und ist nun fester Bestandteil des Teams.
Der 1,89 Meter große Linksfuß bringt reichlich Erfahrung mit an den Zoo. Mit 230 Einsätzen in der Regionalliga sowie einem Einsatz in der 3. Liga kennt Stojanovic die Anforderungen bestens. Vor allem die Regionalliga West ist ihm aus seinen Stationen bei Fortuna Köln, dem SC Wiedenbrück und zuletzt beim 1. FC Bocholt sehr vertraut. Sportdirektor Gaetano Manno zeigt sich überzeugt vom Neuzugang:
„Er bringt sehr viel Erfahrung mit. Uns hat in der Hinrunde häufiger genau diese Erfahrung gefehlt. Marko verfügt über einen sehr guten linken Fuß, ein sauberes Passspiel und eine gute Schnelligkeit. Wir freuen uns, dass er bei uns ist und uns dabei unterstützt, die Klasse zu halten.“
Auch der Neuzugang selbst fühlt sich beim WSV bereits wohl:
„Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen, das hat es mir leicht gemacht, sofort Anschluss zu finden. Zudem waren die Gespräche mit den Verantwortlichen sehr sympathisch. Das Trainingslager mit der Mannschaft war top und wir konnten unter super Bedingungen trainieren. Die ganze Mannschaft freut sich, dass es am Samstag wieder losgeht.“ Foto: WSV

EIN ABEND MIT ALEXANDRA POPP

21.01.26 FUSSBALL TALK - Zweimalige Champions-League-Siegerin, siebenmalige Deutsche Meisterin, 13-malige DFB-Pokalsiegerin und Olympiasiegerin: Am 26. Februar (19 Uhr) ist mit Alexandra Popp eine echte Titelsammlerin zu Gast im Legenden-Podcast „Wie war das damals?“. Im Gespräch mit Pit Gottschalk und Christian Pfennig wird die langjährige Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft als erste Frau und als erste noch aktive Spielerin über ihre außergewöhnliche Karriere sprechen – von den Anfängen im Jugendfußball bei FC Schwarz-Weiß Silschede in Gevelsberg bis zu ihren großen Erfolgen auf nationaler und internationaler Bühne. Für die Menschen im Publikum ist beste Unterhaltung garantiert; eigene Fragen, Autogramme und Selfies inklusive. 
Wie war das damals, als Alexandra Popp von Gevelsberg über Recklinghausen und Duisburg nach Wolfsburg und in die weite Fußballwelt auszog? Wie war es, als sie mit 14 erstmals in einer reinen Mädchenmannschaft spielte, und wie, als sie dann 2010 bei der U20-WM gleich mal den „Goldenen Schuh“ und den „Goldenen Ball“ abräumte? Was bedeuten ihr all die Titel und Trophäen auf Vereinsebene, und was der Olympiasieg 2016 in Rio sowie Silber bei der EM 2022 in England und Bronze bei Olympia 2024 in Paris mit der Nationalmannschaft? Aber auch: Was wäre noch alles möglich gewesen, wenn sie auf Grund von Verletzungen, die wie die jeweiligen Comebacks auch zu ihrer Karriere gehören, nicht so manches Turnier wie die Europameisterschaften 2013 und 2017 oder das EM-Finale 2022 in Wembley verpasst hätte?
Über all das wird Alexandra Popp mit Pit Gottschalk und Christian Pfennig sprechen.

EIN LINKSHÄNDER FÜR DEN BHC

20.01.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Mit 75 Assists führt Janik Schrader aktuell die 2. Bundesliga an und stellt seine Qualitäten damit Woche für Woche unter Beweis. Im Sommer wechselt der Rückraum-Linkshänder zum ersten Mal in seiner Karriere ins Handball-Oberhaus. Beim Bergischen HC hat der 26-Jährige einen Zweijahresvertrag unterschrieben. „Wir freuen uns auf einen sehr interessanten Spieler, der Qualitäten im rechten und mittleren Rückraum mitbringt“, betont Markus Pütz, der mit Arnor Gunnarsson das BHC-Trainerteam bildet.
Janik Schrader wurde in Kiel geboren, begann aber in Lübeck mit dem Handballsport und schaffte es dort auch in den Kader von Zweitligist VfL Lübeck-Schwartau. Seit 2017 hat er 636 Zweitliga-Tore erzielt und sich vor allem in den vergangenen dreieinhalb Jahren zum Führungsspieler entwickelt. „In Lübeck ist er Dreh- und Angelpunkt. Er hat gelernt, mit viel Verantwortung umzugehen“, sagt Markus Pütz über den Mannschaftskapitän des derzeitigen Tabellensiebten.
„Janik gibt uns viele Möglichkeiten, weil er mehrdimensional einsetzbar ist. Für eine Abwehr ist es sehr unangenehm, wenn auf der Mitte ein Linkshänder auftaucht.“ In der laufenden Saison befindet sich Janik Schrader in hervorragender Form. Im November wurde er als Spieler des Monats ausgezeichnet. Neben seiner Führung bei den Vorlagen kann sich auch die Torausbeute im Ligavergleich sehen lassen. 78 seiner 79 Treffer markierte er aus dem Feld, was Rang zehn bedeutet. „Janik ist seit Jahren einer der besten Spieler der 2. Liga und war daher sehr umworben“, sagt Fabian Gutbrod, Sportlicher Leiter des BHC. „Wir sind stolz, dass er sich für uns entschieden hat.“
Auch Gutbrod hebt hervor, dass Schrader als Linkshänder auf der Mitte spielen kann: „Das ist sehr interessant, weil es uns noch mal mehr Optionen gibt.“ Schrader sei clever, technisch und taktisch stark. „In Lübeck-Schwartau trägt er sehr viel Verantwortung, ist dort auch Kapitän. Der Schritt zu uns ist ein sehr guter für ihn“, sagt der Sportliche Leiter. „Er verlässt damit sein gewohntes Umfeld und muss sich neu beweisen. Er ist unser absoluter Wunschspieler auf dieser Position. Foto:BHC

Das Heimspiel des Bergischen HC gegen die MT Melsungen ist neu terminiert. Demnach findet die erste Partie nach der EM-Pause am Mittwoch, 11. Februar 2026 um 20:30 Uhr in der Wuppertaler UNIHALLE statt. Der Vorverkauf ist ab sofort freigeschaltet.

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