OSENBERG - SPORTPRESSE
FUSSBALL-REPORT    BERGISCHE HANDBALL-ZEITSCHRIFT    MATCHBALL


KEINE ZEIT ZUM AUSRUHEN

04.09.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Am Ergebnis lag es nicht, dass die Stimmung nach der 29:34-Niederlage gegen die SG Flensburg-Handewitt sehr gedämpft war. „Wir haben gegen eines der besten Teams überhaupt gespielt“, sagt das BHC-Trainergespann Arnor Gunnarsson und Markus Pütz. „Aber es ist wichtig, dass wir an den Sieg glauben, wenn wir auf die Platte gehen.“ Mit diesem Feuer will der Bergische HC nur 72 Stunden nach dem Heimauftakt ins Duell gegen die Rhein-Neckar Löwen gehen. Anwurf in der Wuppertaler UNIHALLE ist am Samstagabend um 20 Uhr.
Zur Analyse des Flensburg-Duells, in dem die Bergischen unter anderem 20 Minuten überragend und 30 Minuten angriffsschwach agierten, bleibt zwischen den beiden Spielen ohnehin keine Zeit. „Im Training hat das Spiel keine Rolle mehr gespielt. Wir haben den Fokus voll auf die Rhein- Neckar Löwen gelegt“, sagt Pütz. Ein echtes Mannschaftstraining fand am Donnerstag nicht statt. Es ging hauptsächlich um Regeneration und Videovorbereitung. „Freitag findet dann schon das Abschlusstraining statt. Wir haben also eine intensive Einheit – so ist das in einer Englischen Woche“, betont Gunnarsson.
Verletzt hat sich am Mittwoch niemand, so dass voraussichtlich dieselbe Mannschaft gegen die Rhein-Neckar Löwen antritt. Der Einsatz von Zugang Janik Schrader (Fußverletzung) ist weiterhin fraglich. Definitiv fehlen wird Yannick Fraatz, der sich aber auf gutem Weg befindet, noch in diesem Jahr von seinem Kreuzbandriss zurückzukehren.
Die Chance, gegen die Rhein-Neckar Löwen die ersten Punkte der neuen Saison zu holen, ist nominell größer als gegen Meisterschaftsaspirant Flensburg. „Auch die Rhein-Neckar Löwen sind eine Mannschaft mit sehr großem Potenzial“, weiß Pütz. Die beiden Niederlagen zum Auftakt täuschen darüber nicht hinweg. Zunächst verloren die Mannheimer ein umkämpftes Spiel in Hannover mit 31:32. Im ersten Heimspiel unterlagen sie dem VfL Gummersbach mit 26:31.
Gunnarsson: „Da sind sie am Ende volles Risiko gegangen und sind nicht belohnt worden. Das Spiel war viel knapper als das Ergebnis.“ Nun also werden sich auch die Rhein-Neckar Löwen große Chancen auf ihre ersten Saisonpunkte ausrechnen. Pütz erklärt: „Sie haben ein gutes Sieben-gegen-Sechs, das sie häufiger zum Einsatz bringen. Die Kreisläufer-Kooperation ist sehr stark.“ Davon profitiert auch Aron Seesing, der im Sommer vom BHC nach Mannheim gewechselt ist. Sein Einstand bei den Rhein-Neckar Löwen war überzeugend. Er erhält viel Spielzeit auf beiden Seiten des Feldes und hat fünf beziehungsweise sechs Tore erzielt. Am Samstag kommt es zum Wiedersehen mit seinem alten Club.
Der Rest der Mannschaft ist nach Lage der Dinge ebenfalls dabei. Darunter sind mit Jannik Kohlbacher, Dani Baijens, Jacob Lassen, Haukur Thrastarson, Kentin Mahé sowie Torhüter David Späth zahlreiche sehr namhafte Spieler. Ein weiterer Ex-BHCer bei den Rhein-Neckar Löwen ist Tim Nothdurft, der von 2022 bis 2024 im Bergischen Land spielte. Foto: Jochen Classen

BHC REIST IN DIE HAUPTSTADT

03.09.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Es ist schon eine kleine Tradition, dass sich der Bergische HC am ersten oder zweiten Saison-Spieltag auf den Weg in die Bundes-Hauptstadt macht. Am Samstag tritt das Team von Trainer Ruben Voßhans bei den Füchse Berlin Frauen an. Anwurf in der Sporthalle Charlottenburg ist um 19:00 Uhr. Geleitet wird die Partie von den beiden Schiedsrichtern Lukas und Robert Müller, die vor zwei Jahren auch das BHC-Zweitliga-Debüt in Berlin gepfiffen haben.
Sowohl der BHC als auch die Füchse starteten erfolgreich in die neue Spielzeit und bewiesen am vergangenen Wochenende ihre „Comeback-Qualitäten“. Die Bergischen Löwinnen lagen gegen den ESV Regensburg bereits mit 14:18 zurück und gewannen schließlich durch eine geschlossene Mannschaftsleistung mit 27:24.
Die Füchse Berlin holten bei den Handball Luchsen in Buchholz sogar 20 Minuten vor Schluss noch einen Fünf-Tore Rückstand auf und siegten 36:31. Beide Teams müssen auf ihre „Halblinke“ verzichten. Bei Kim Ott (BHC) ist die Fußverletzung fast verheilt. Ein Einsatz kommt jedoch nicht in Frage. Spielführerin Lucy Gündel (Füchse) wird nach Kreuzband-OP dagegen noch einige Monate passen müssen.

SONNBORN ERWARTET SCHWARZ-WEISS ESSEN

03.09.26 FUSSBALL NIEDERRHEINPOKAL - Es gibt nur noch wenige Wuppertaler Fußballfans, die sich noch an das DFB-Pokalmatch vor vollem Stadion am Zoo erinnern, das der WSV gegen Schwarz-Weiss Essen mit 6:0 gewann. Alle Tore schoss Günter "Fifa" Augustat, dessen Enkel seit einigen Jahren in der bergischen Tennisszene den Ton angibt. Später verpasste der WSV durch eine unglückliche Niederlage gegen den Hamburger SV das deutsche Pokalfinale.
Heute spielen beide Klubs, WSV und Essen, in der fünften Liga. Die Männer vom Uhlenkrug kommen am 23. September wieder einmal nach Wuppertal. Doch Gastgeber ist nicht der WSV, sondern Bezirksliga-Aufsteiger SC Sonnborn (Foto). Der WSV muss zur gleichen Zeit in der 2. Runde des Niederrheinpokals beim Bezirksligisten FSV Duisburg antreten.
Die 2. Runde:
SV Lohhausen - VfB Hilden
SV Haldern - RW Oberhausen
Rheydter SV - MSV Duisburg
SF Broekhuysen - RW Essen
Union Nettetal - 1.FC Bocholt
SW Alstaden - SV Biemenhorst/Fortuna Düsseldorf
FSV Duisburg - Wuppertaler SV
1919 Oberhausen - D‘dorfer SC
DJK Adler Frintrop - SSVg Velbert
TSV Meerbusch - Ratingen 04/19
SC Sonnborn - ETB SW Essen
Essen-Schöneb. - Kosova D‘dorf
OSV Meerbusch - SC St. Tönis
SC Kapellen-Erft - 1.FC Monheim
VSF Amern - KFC Uerdingen

BHC STARTET SCHWACH IN BEIDE HÄLFTEN

03.09.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Mit 29:34 (18:21) verlor der Bergische HC gegen die SG Flensburg-Handewitt. Während das Ergebnis gegen ein absolutes Topteam der Handball-Bundesliga nicht überraschend ist, herrschte nach dem Schlusspfiff Unzufriedenheit. Grund dafür waren die schlechten Auftaktphasen in beiden Spielhälften.
Nach knapp zehn Minuten lagen die Gastgeber bereits 0:6 hinten. Zahlreiche Fehlwürfe und ein paar Ballverluste hatten zum Fehlstart geführt, den die Mannschaft in der Folge wiedergutmachte. So erzielte der BHC bis zur Halbzeitpause 18 Treffer und verkürzte zwischendurch auf 14:16. Fynn Hangstein agierte in diesen extrem überzeugenden 20 Minuten sehr stark und erzielte den Großteil seiner insgesamt zehn Tore. Kurz vor der Pause machte auch Johannes Wasielewski, der im rechten Rückraum aufgrund der Fußverletzung von Janik Schrader weiter auf sich alleine gestellt war, wichtige Treffer.
Ein paar Mal schien sogar eine Wende möglich zu sein, doch in diesen Momenten bestraften die Flensburger kleinere BHC-Fehler konsequent. So blieb es aus BHC-Sicht immer bei einem knappen Rückstand, aber die Mannschaft war im Spiel. Das 18:21 zur Halbzeit sorgte für gute Stimmung bei den 2541 Fans in der Wuppertaler Unihalle. Es herrschte Optimismus. Sogar eine Wende schien denkbar zu sein.
Doch wie in der ersten Hälfte kamen die Löwen schwach aus der Kabine. Diesmal dauerte es zwar nur fünf statt zehn Minuten bis zum ersten Treffer, doch bis zur 50. Minute gelangen nur vier Stück. An eine Aufholjagd war daher nicht zu denken. Selbst eine überragende Torhüter-Leistung von Christopher Rudeck genügte nicht, um das Spiel spannend zu machen. Bis zum Schlusspfiff hielt der Keeper zwölf Bälle und hatte eine Paradenquote von 46 Prozent. Trotzdem kamen die Gastgeber zu keinem Zeitpunkt mehr für Punkte infrage. Die Flensburger verwalteten ihren Vorsprung souverän und freuten sich über einen letztlich ungefährdeten Auswärtssieg.

Fotos aus der Wuppertaler UniHalle: Jochen Classen

KIEZKICKER SPIELEN AM FREITAG AUF DER ALM

02.09.26 FUSSBALL 2. BUNDESLIGA - Nach zwei Unentschieden hatte man am Millerntor so richtig Lust einen Heimsieg zu feiern. Allerdings hatten die roten Teufel nach zwei Unentschieden auch drei Punkte auf der Wunschliste. Der 1. FC Kaiserslautern war es, der in der 29. Minute durch Erencan Yardimci die Führung markierte. Trainer Torsten Lieberknecht wechselte zur 2. Halbzeit seinen Torschützen gegen Thierry Tazemeta aus. Kaum hatte Schiedsrichter Eric Weisbach angepfiffen, setzte Joker Thierry den zweiten Treffer für die Bezekicker in die Maschen. Die St. Pauli-Ultras mussten schlucken und sangen munter weiter. Trainer Marcel Rapp konnte endlich wieder auf seinen wiedergenesenen Stürmer Abdoulie Ceesay zählen. Der lief in der 55. Minute aufs Spielfeld und ließ sich in der 56. Minute für den Anschlusstreffer feiern. Die Partie wurde hitzig, ein Regenschauer kühlte und die Gäste um Kapitän Marlon Ritter ließen nichts anbrennen.
Nach dem 1:2 bleibt der FC St. Pauli sieglos, kann aber bereits am Freitagabend bei der Arminia Bielefeld am ersten Saisonsieg feilen.

Fotos vom Millerntor: Odette Karbach

WSV WEITER OHNE PUNKT

30.08.26 FUSSBALL OBERLIGA - Auch im dritten Saisonspiel, im Match der Erfolglosen, kam Viertliga-Absteiger WSV nicht zum erhofften ersten Sieg. Gastgeber Büderich dagegen konnte sich freuen. Eine Viertelstunde vor Schluss der ausgeglichenen Begegnung war es der 22-jährige Dion Gutaj, der das Goldene Tor mit einem herrlichen Distanzschuss erzielte. 1:o für den FC Büderich. Kein Punkt für den Sturm schwachen Gast, der vor 513 Zuschauern schon früh seinen verletzten Kapitäm Semir Saric (25.) verlor. Ungewiss, ob das Mittelfeld-Ass am Freitag am Zoo gegen Dingden eingesetzt werden kann. Felix Herzenbruch hat seine Sperre abgesessen. Ein Hoffnungsträger für die junge, unerfahrene Mannschaft. Mit 34 Jahren... 

Fotos aus Büderich: Jochen Classen

SOLINGER AUFTAKTSIEGE

30.08.26 FRAUENHANDBALL START MIT ZWEI SIEGEN - Während die Wuppertaler Klubs nicht mehr in den oberen Klassen vertreten sind, geben die Solinger Handballer den Ton an. Die Männer des BHC veröoren zwar am ersten Bundesliga-Spieltag knapp in Stuttgart, aber die Fraeun des BHC und des HSV Gräfrath kamen in der 2. Bundesliga jeweils zu 27:24-Erfolgen.Die Gräfratherinnen soegten verdient mit 27:24 in Lintfort. Der BHC hatte mehr Mühe, um das Heimspiel gegen Regensburg mit demselben Ergebnis zu gewinnen.
Statistik:
BHC: Lena Lindemann, Marlene Wagner; Svenja Mann (6/1), Ruby Vaessens (2), Meggan Rusko, Franzi Thomas, Madita Probst (5), Lucy Krahwinkel, Djazzmin Trabelsi (1), Vesna Tolic (4), Norma Goldmann (7), Leni Holz, Emma Montag, Marie Vorlicek-Michalczik (2), Jasmina Gierga.
ESV: Joelle Arno, Ella Jaeschke; Maxi Fuhrmann, Franziska Peter (6/2), Natascha Fabritz (3), Sara Mustafic (4), Annalena Kessler (4), Caroline Härtl (1), Veronika Durankova, Lucia Kollmer, Laura Bachmaier, Anna Ehmann (2), Milena Stürenburg, Melina Hahn (4/2), Sophia Ewald.
Foto: Kevin Becher

NEUZUGANG IM FUCHSBAU

30.08.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Der FSV Vohwinkel 48 freut sich, mit Nils van Kleef einen weiteren Neuzugang begrüßen zu dürfen. Der 22-jährige Mittelfeldspieler wurde beim SC Velbert ausgebildet und war zuletzt für die SF Niederwenigern in der Oberliga aktiv, bevor er ein Jahr in Australien verbrachte.
Nils überzeugt mit einer starken Physis, viel Qualität am Ball und seiner flexiblen Einsetzbarkeit im Mittelfeld. Mit seinen Fähigkeiten wird er unser Spiel noch variabler machen und unserer Mannschaft verstärken, so der Wortlaut aus dem Fuchsbau. Foto: FSV

WSV VERSTÄRKT OFFENSIVE MIT DAVID WIDLARZ

30.08.26 FUSSBALL OBERLIGA - Der Wuppertaler SV hat sich mit David Widlarz die Dienste eines weiteren offensiv ausgerichteten Spielers gesichert. Der 21-Jährige hat am heutigen Freitag seinen Vertrag beim WSV unterschrieben und wird bereits heute mit der Mannschaft trainieren.
Der gebürtige Deutsch-Pole verfügt trotz seines jungen Alters bereits über internationale Erfahrung. Insgesamt achtmal lief der beidfüßige Offensivspieler für polnische U-Nationalmannschaften auf. Seine fußballerische Ausbildung erhielt er unter anderem bei Alemannia Aachen und Fortuna Düsseldorf, ehe er in die U19 von Bayer 04 Leverkusen wechselte.
Für den Nachwuchs der Werkself kam der 21-Jährige auch in der UEFA Youth League zum Einsatz und absolvierte dort fünf Partien. Seine Leistungen auf internationaler Ebene blieben dabei nicht unbemerkt. Im Sommer 2024 folgte der Wechsel zum belgischen Verein KAS Eupen.
In den vergangenen beiden Jahren sammelte der Offensivspieler in Belgien wertvolle Erfahrungen im Seniorenbereich. Dabei kam er sowohl für die zweite Mannschaft als auch für die erste Mannschaft von KAS Eupen zum Einsatz. Für die erste Mannschaft lief er in der zweithöchsten belgischen Spielklasse auf. Insgesamt stehen 32 Einsätze für KAS Eupen zu Buche.
Mit seiner Geschwindigkeit, Dynamik und Variabilität soll der 21-Jährige dem Offensivspiel des WSV zusätzliche Möglichkeiten geben. Durch seine Beidfüßigkeit und seine Flexibilität ist er offensiv vielseitig einsetzbar und kann sowohl auf den Flügeln als auch als zweite Spitze agieren.
Über die Verpflichtung freut sich Vorstand Sport Lennart Strufe: „David kann mit seinem Tempo und seiner Dynamik viel Bewegung in unser Offensivspiel bringen. Er sucht immer wieder den Weg in die Tiefe, attackiert Räume mit hoher Geschwindigkeit und kann dadurch immer wieder gefährliche Situationen kreieren. Gleichzeitig zeichnet ihn eine hohe Laufbereitschaft aus, die er auch gegen den Ball einbringt und damit unserem Pressing zusätzliche Intensität gibt. Seine gute fußballerische Ausbildung und seine Flexibilität, sowohl als Flügelspieler als auch als zweite Spitze eingesetzt werden zu können, eröffnen uns zusätzliche Möglichkeiten. Seine Bereitschaft, sowohl mit als auch gegen den Ball intensiv zu arbeiten, macht ihn für unsere Spielidee besonders interessant. David ist noch ein junger Spieler mit weiterem Entwicklungspotenzial, und wir freuen uns sehr, ihn beim Wuppertaler SV willkommen zu heißen und auf seinem weiteren Weg begleiten zu dürfen.“
Mit David Widlarz verstärkt der WSV seine Offensive um einen vielseitig einsetzbaren Spieler, der bereits wertvolle Erfahrungen in Deutschland, Belgien und auf internationaler Ebene gesammelt hat. Foto: Christian Toben

KNAPPE NIEDERLAGE ZUM AUFTAKT

29.08.26 HANDBALL HANDBALL - Der Bergische HC hat im ersten Spiel der neuen Saison alles hereingeworfen, musste aber ohne Punkt die Heimreise antreten. Beim TVB Stuttgart überzeugten die Löwen defensiv, arbeiteten sich im Angriff herein und verpassten zum Schluss die Chance, die Partie noch einmal zu drehen. Am Ende stand eine knappe 29:30 (10:13)-Niederlage.
Richtig spannend war es in den letzten Minuten zwar nicht geworden, weil die Gastgeber 30:27 führten und das letzte BHC-Tor durch Lukas Becher mit der Schlusssirene fiel. Doch in der letzten Viertelstunde hatten die Bergischen schon vorher die Möglichkeit zum Ausgleich. So stellte Johannes Wasielewski in der 49. Minute auf 21:22. Das Duell schien zu kippen. Ein
Wechselfehler und die damit verbundene zweiminütige Hinausstellung kosteten die Riesenchance allerdings in diesem Moment. Mit zwei schnellen Treffern erhöhten die Stuttgarter wieder auf drei Tore Abstand und hatten im nächsten Angriff Glück, dass der BHC einen Sechs-Meter-Wurf liegen ließ.
Beide Teams hatten in der Schlussphase ihre beste offensive Phase, nachdem es zuvor relativ zäh zugegangen war. So hielten die Schwaben ihren Vorsprung lange genug, um letztlich als Sieger das Feld zu verlassen.
In den ersten rund 40 Minuten war das Duell von den Defensivreihen geprägt. Der BHC verteidigte kämpferisch, gewann auch das Torhüter-Duell mit Christopher Rudeck und später Kristian van der Merwe gegen die beiden Stuttgarter Keeper. Doch die Löwen hatten Probleme im Angriff. So kamen sie oft nicht zu zwingenden Chancen oder leisteten sich technische Fehler, die zu Ballverlusten führten. Das war vor allem in einer Phase vor der Pause bitter, als die BHC-Trainer Arnor Gunnarsson und Markus Pütz mit dem siebten Feldspieler agieren ließen. Die Kugel ging drei Mal verloren und landete jeweils im verwaisten Gehäuse.
Von den Rückschlägen ließ sich die Mannschaft allerdings nicht beeindrucken. Beim 10:13 zur Pause lag der BHC in Reichweite und ließ sich auch danach nicht abhängen. Fynn Hangstein und Sören Steinhaus übernahmen viel Verantwortung. Lukas Becher war mit sechs Treffern erfolgreichster Feldtorschütze seiner Mannschaft. Und als im Rückraum dann auch vermehrt über die rechte Seite mit Johannes Wasielewski lief, schienen die Gäste entscheidend heranzukommen. Doch der Ausgleich blieb ihnen verwehrt.
Bemerkenswert: Kristian van der Merwe parierte gleich drei Siebenmeter gegen Kai Häfner - ein gelungener Bundesliga-Einstand des dänischen BHC-Zugangs. Sein erstes Tor im Oberhaus erzielte Tim Hilding, während der andere Rückraum-Zugang, Janik Schrader, in Stuttgart passen musste. Eine Fußverletzung sorgte für die Verschiebung seiner Erstliga-Premiere.

LEX-TYGER LOBINGER KAM NACH WUPPERTAL

28.08.26 FUSSBALLCAMP - Na bitte, die Örtliche Fußballschule blickt diesen Sommer auf 10 Jahre Fußballcamp auf dem Dönberg zurück. Das ländliche Areal der Sportfreunde lud in der letzten Ferienwoche wieder zum Kicken ein. Fast wären 100 Kinder beisammen gekommen, es liefen genau 95 Kinder in pinkfarbenden Trikots auf und begrüßten am Donnerstag Campgast Lex Tyger Lobinger. Der Stürmer des MSV Duisburg musste an drei Stationen geschickt mit dem Ball umgehen, um seiner lauten Anhängerschaft zu beweisen, dass er die Camptrainer schlagen kann.
In der 3. Liga stand Duisburgs Nummer neun zuletzt beim 4:2-Erfolg beim SC Verl im Fokus. Nach einer spektakulären Aufholjagd verwandelte Lex Tyger Lobinger den Strafstoß und machte sich zum Siegtorschützen.

Fotos vom Sportplatz Dönberg: Odette Karbach

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