OSENBERG - SPORTPRESSE
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MANATA UND DIE BARTH-KANONE

02.02.26 WUPPERTALS TORJÄGER - Seit rund drei Jahrzehnten veranstaltet der FUSSBALL-REPORT den Wuppertaler Torjäger-Wettbewerb. Und wie im Vorjahr haben die Stürmer des Bezirksligisten FSV Vohwinkel die besten Chancen auf die BARTH-Kanone. Nach dem ersten Spieltag 2026 ergibt sich folgende TOP TEN:
1. Alphonso Henock Manata - FSV Vohwinkel - 19 Tore
2. Nermin Hadzic - SC Viktoria Rott - 13 Tore
3. Niklas Dörrier - FSV Vohwinkel - 11 Tore
4. Aleksandar Stanojevic - FK Jugoslavija - 9 Tore
5. Mirza Mujkanovic - FK Jugoslavija - 8 Tore
    Tim Zemlianski - FSV Vohwinkel - 8 Tore
    Kleomenis Tsioutsioulitis - Cronenberger SC - 8 Tore
8. Phil Ketzscher - TSV 05 Ronsdorf - 6 Tore
   Yassin Bouaasria - FK Jugoslavija - 6 Tore
   Danylo Plakhin SSV Germania 1900 - 6 Tore
Foto mit Tim Zemlianski: Odette Karbach

FÜCHSE FEIERN IM DORF

01.02.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA – Der Cronenberger SC empfing den FSV Vohwinkel, der seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Mit 1:4 unterlagen die Hausherren. Niklas Burghard und Ercan Akhan -  die beiden Wintertransfers der Vohwinkeler - agierten mit viel Übersicht und Ruhe in der Defensive, während der quirlige Luis Fritzsch brenzliche Situationen entschärfte. Kein Durchkommen! Und wenn, waren die Cronenberger Jungs meist zu unkonzentriert, um den Ball ins Tor unterzubringen. Dabei war die Freude beim 2:1 Anschlusstreffer durch Bradley Lofolomo groß.
Die Füchse mussten indes auf Alphonso Henock Manata verzichten. Der beste Torjäger der Liga, der seine Rotsperre absaß, schaute zu, wie sich Niklas Dörrier und Tim Zemlianski in Szene setzten und vier Treffer erzielten. Die beiden Goalgetter teilen sich die Ausbeute.

Fotos vom Horst-Neuhoff-Platz: Odette Karbach

TOLLE HEIMSIEGE FÜR SOLINGER TEAMS

01.02.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Erst gelang dem HSV Gräfrath im Freitagspiel in der Klingenhalle ein überzeugender 25:18-Sieg gegen die SG Kirchhof, dann überraschten die BHC-Frauen beim Rückrundenstart gegen den bisherigen Tabellenzweiten Füchse Berlin mit einem 27:23-Erfolg. Svenja Mann war mit elf Treffern die Matchwinnerin. Aber auch andere BHC-Spielerinnen wie Pia Terfloth (in Abwehr und Angriff) oder Torhüterin Lena Lindemann verdienten sich Bestnoten im ausgezeichnet eingestellten Solinger Team. Der BHC liegt jetzt auf Rang acht und hat einen Punkt weniger als Nachbar Gräfrath auf dem Konto. Und hatte endlich wieder Grund zum Jubeln. Foto: BHC

DREI NEUE UND EIN SPIELAUSFALL

30.01.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Nach dem vom 1. FC Bocholt ausgeliehenen Nicolas Hirschberger (26) und Marco Stojanovic (31) verpflichtete der Wuppertaler SV für den Abstiegskampf in der Regionalliga einen weiteren Kicker für die Defensive: Der vertragslose Cenk Durgun (33) soll der „neue Sechser“ werden. Bei seinen zahlreichen Ex-Klubs war Durgun ein Führungsspieler im zentralen Mittelfeld. Alwin Weber und Daiko Kamo haben den WSV verlassen. Kamo verhandelt mit Velbert, Bonn und Uerdingen. Ob der WSV noch bis zum Wechselschluss am 2.2.26 einen dringend benötigten Torjäger finden wird? Wohl kaum. Das für den morgigen Samstag angesetzte Punktspiel in Rödinghausen wurde abgesagt. Das Wetter... Foto: Jochen Classen

GUMMERSBACHER FREUEN SICH AUF KROATIEN, ABER...

29.01.26 HANDBALL EM - Tom Kiesler ist einer der vier Handball-Asse des VfL Gummersbach, die bei der EM in Dänemark nach der Krone greifen. Doch ausgerechnet vor dem Knüller gegen Favorit Frankreich musste der Abwehrchef des DHB-Teams aussetzen. Wegen einer akuten Erkrankung. Doch auch ohne Kiesler siegte Deutschland mit dem überragenden Juri Knorr (11 Tore) mit 38:34 und trifft nun am Freitag (18 Uhr) im Halbfinale auf Kroatien. Das Handball-EM-Spiel Deutschland-Frankreich und die neueste Folge von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" bescherten dem ZDF und RTL am Mittwochabend herausragende Zuschauerzahlen. 7,02 Millionen sahen den Handball ab 18 Uhr, bei den 14- bis 49-Jährigen gab es sogar einen gigantischen Marktanteil von 42,1 Prozent. In der Prime Time dominierte im jungen Publikum der RTL-Dschungel mit 33,6 Prozent, im Gesamtpublikum hatte ab 20.15  Uhr hingegen der ZDF-Krimi "Die Toten von Salzburg" die Nase vorn. Foto: Odette Karbach

BHC MIT ZITTERSIEG GEGEN SCHLUSSLICHT

26.01.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Im ersten Heimspiel des Jahres gewinnt der Bergische HC gegen die Handball
Luchse aus Buchholz vor nur 100 Zuschauern in der Solinger Klingenhalle mit 23:22 (11:7). Den Siegtreffer erzielte die mit sechs Toren erfolgreichste Werferin, Svenja Mann, 45 Sekunden vor Schluss.
„Gegen die Luchse müssen wir performen“, gab BHC-Trainerin Assina Müller die Marschroute vor. Die Abwehr um Chefin Veki Tolic zeigte sich gegenüber der Vorwoche in Nürtingen verbessert gegen allerdings harmlos agierende Gäste. Torhüterin Natascha Krückemeier war ebenfalls gut aufgelegt und war, wie zuvor Djazz Trabelsi und Lucy Krahwinkel, mit einem Wurf aufs verwaiste Buchholzer Gehäuse erfolgreich. 5:3 nach zehn Minuten. Der BHC erarbeitete sich gute Wurfmöglichkeiten, scheiterte aber meist an der glänzend parierenden Anja Rossignoli, die es am Ende auf 17 Paraden brachte. Es blieb zäh. Der 6:6-Ausgleichstreffer durch Stine Petersen nach 20 Minuten, war ein Weckruf. Die eingewechselten Pia Terfloth und Madita Probst warfen den ersten Vier-Tore-Vorsprung raus (10:6, 26.). Norma Goldmann, vor und nach der Halbzeitpause, sowie erneut Madita Probst stellten auf ein beruhigendes 13:7 (32.), Kreisläuferin Lea Albers hielt den Vorsprung (15:9, 35.).
Die für gewöhnlich schlechte BHC-Phase nach Wiederanpfiff wurde diesmal souverän gemeistert. Unerklärlich, warum es dennoch zu einem Bruch im Spiel kam. Wieder wurden Großchancen ausgelassen und jetzt wackelte auch die Abwehr.
Die Luchse, mit dem Rücken zur Wand stehend, witterten Morgenluft. Angetrieben von Tine Hinz, Lotta Christiansen und der reaktivierten Antonia Pieszkalla kämpften sich die Gäste zurück ins Spiel. Mehr noch: Tine Hinz brachte ihr Team erstmals in
von Tine Hinz, Lotta Christiansen und der reaktivierten Antonia Pieszkalla kämpften Führung (18:19, 49.). Die Partie blieb glanzlos, lebte mehr von der Spannung – und der BHC lebte von der Wurfkraft seiner Torjägerin Svenja Mann. Der Linkshänderin waren, zwei Tage nach ihrem 25. Geburtstag, die letzten vier Treffer ihrer Mannschaft vorbehalten. So auch der viel umjubelte Siegtreffer nach einem Freiwurf kurz vor Spielende. Foto: Katja Hinrichs

WSV VERLIERT GEGEN SCHLUSSLICHT VELBERT

24.01.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Winterlich. Wunderlich. Bitterlich. Der neue WSV-Trainer Mike Wunderlich sprach nach der 0:1-Pleite im Derby gegen den Regionalliga-Letzten SSVg Velbert von einer ganz bitteren Niederlage. Wohl auch , weil die Gastgeber vor 2111 Zuschauern vor allem in der ersten Halbzeit gute Chancen liegen ließen. Nichts Neues. Im Angriff ist der WSV, der wieder in der Winterpause statt Stürmer zwei Routiniers für die ohnehin gute besetzte Defensive geholt hat. Wie man Tore schießt, bewies der Velberter Wagenaar. In der 65. Minute erzielte er das goldene Tor zum überraschenden Dreier am Zoo. 

Fotos aus dem Stadion am Zoo: Jochen Classen

GUMMERSBACHER VERZAUBERTE DIE FANS

23.01.26 HANDBALL EM - Im ersten Hauptrundenspiel gegen Dänemark-Bezwinger Portugal lief es in der ersten Halbzeit nicht nach Plan. 11:11 zur Pause. Doch dann schickte Bundestrainer Alfred Gislasson den Gummersbacher Miro Schluroff aufs Parkett. Und der lange Schlaks mit dem härtsten Wurf entschied mit sieben Treffern die dramatische Begegnung und wurde in Dänemark gefeiert. "Das ist wichtig für mein Selbstbewusstsein", freute sich Schluroff nach dem 32:30-Sieg im Nachmittagspiel. Trotz einer arbeitnehmerunfreundlichen Startzeit um 15.30 Uhr hat das Handball-EM-Spiel zwischen Deutschland und Portugal dem Ersten am Donnerstag grandiose Zahlen beschert: 4,02 Millionen sorgten für einen Marktanteil von 34,5 Prozent. In der Prime Time setzte sich "Der Bergdoktor" mit 4,82 Millionen Zuschauenden gegen die "Nord bei Nordwest"-Wiederholung des Ersten durch, RTL hatte mit dem VfB Stuttgart in der UEFA Europa League keine Chance, gewann dafür bei den 14- bis 49-Jährigen den Abend - allerdings ebenfalls mit geringeren Zahlen als sie der Handball am Nachmittag erzielte. Foto: Odette Karbach

FYNN HANGSTEIN AB SOFORT IM LÖWENTRIKOT

23.01.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Fynn Hangstein wird ab sofort das Trikot der Bergischen Löwen tragen. Der bereits für die kommende Spielzeit feststehende Transfer vom ThSV Eisenach zum BHC wird vorgezogen. Darauf einigten sich die Verantwortlichen beider Clubs und der Rückraumspieler in den fortlaufenden Gesprächen der vergangenen Wochen.
Am Ende des konstruktiven Austausches steht der sofortige Wechsel unter zufriedenstellenden Rahmenbedingungen für alle Beteiligten. „Aufgrund unserer Verletztenliste war es unser aller Wunsch, den für den Sommer feststehenden Transfer bereits vorziehen zu können“, zeigt sich Fabian Gutbrod mit dem Ergebnis der Bemühungen äußerst zufrieden. „Wir sind sehr glücklich Fynn bereits jetzt bei uns zu haben. Ich bin mir sicher, dass er menschlich wie sportlich in die Mannschaft passt und sich schnell integrieren wird. Dies ist ein weiterer Baustein für unser großes Ziel, den Klassenerhalt in der DAIKIN HBL.“
„Ich bin froh, dass es bereits während der EM-Pause mit dem Wechsel zum BHC geklappt hat. Die Mannschaft hat mich direkt voll in das Training mit aufgenommen. Ich freue mich auf das erste Heimspiel und die kommenden zweieinhalb Jahre“, so Fynn Hangstein zum vorzeitigen Transfer. Foto: BHC

EIN ABEND MIT ALEXANDRA POPP

21.01.26 FUSSBALL TALK - Zweimalige Champions-League-Siegerin, siebenmalige Deutsche Meisterin, 13-malige DFB-Pokalsiegerin und Olympiasiegerin: Am 26. Februar (19 Uhr) ist mit Alexandra Popp eine echte Titelsammlerin zu Gast im Legenden-Podcast „Wie war das damals?“. Im Gespräch mit Pit Gottschalk und Christian Pfennig wird die langjährige Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft als erste Frau und als erste noch aktive Spielerin über ihre außergewöhnliche Karriere sprechen – von den Anfängen im Jugendfußball bei FC Schwarz-Weiß Silschede in Gevelsberg bis zu ihren großen Erfolgen auf nationaler und internationaler Bühne. Für die Menschen im Publikum ist beste Unterhaltung garantiert; eigene Fragen, Autogramme und Selfies inklusive. 
Wie war das damals, als Alexandra Popp von Gevelsberg über Recklinghausen und Duisburg nach Wolfsburg und in die weite Fußballwelt auszog? Wie war es, als sie mit 14 erstmals in einer reinen Mädchenmannschaft spielte, und wie, als sie dann 2010 bei der U20-WM gleich mal den „Goldenen Schuh“ und den „Goldenen Ball“ abräumte? Was bedeuten ihr all die Titel und Trophäen auf Vereinsebene, und was der Olympiasieg 2016 in Rio sowie Silber bei der EM 2022 in England und Bronze bei Olympia 2024 in Paris mit der Nationalmannschaft? Aber auch: Was wäre noch alles möglich gewesen, wenn sie auf Grund von Verletzungen, die wie die jeweiligen Comebacks auch zu ihrer Karriere gehören, nicht so manches Turnier wie die Europameisterschaften 2013 und 2017 oder das EM-Finale 2022 in Wembley verpasst hätte?
Über all das wird Alexandra Popp mit Pit Gottschalk und Christian Pfennig sprechen.

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