OSENBERG - SPORTPRESSE
FUSSBALL-REPORT    BERGISCHE HANDBALL-ZEITSCHRIFT    MATCHBALL


DIE KAPITÄNIN GEHT VON BORD

21.05.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Gemeinsam mit Djazzmin Trabelsi bildet Hannah Kamp das Kapitäninnen-Gespann beim Bergischen HC. Zum Ende der Saison steht der Abschied der 26-Jährigen an. Ein Abschied für immer? „Ich würde noch nicht von Karriereende direkt sprechen, sondern erst einmal von einer Pause vom Leistungshandball. Ich habe leider seit meiner schweren Fußverletzung Ende 2024 nach wie vor Probleme mit meinem Fuß, sodass ich nicht schmerzfrei bin. Nach Saisonende werde ich deshalb das dritte Mal an meinem Problem-Fuß operiert und hoffe, dass ich danach endlich wieder schmerzfrei bin.“ Hannah Kamp stammt aus einer Handball-Familie. Ihr Großvater war beispielsweise Mitgründer des Mendener Sauerland-Cups, eines der größten und traditionsreichsten Jugendturniere Deutschlands.
Noch während ihrer Jugendzeit wechselte die schnelle Rechtsaußen zum BVB. Danach lief sie in der 2. Liga für Kirchhof, dem TVB Wuppertal, Solingen-Gräfrath und dem 1. FSV Mainz 05 auf. Von Mainz aus erfolgte im Sommer 2024 dann der Wechsel zum BHC. Nach einer langen Verletzungspause hat sie sich zurück ins Team gekämpft und geht mit ihrer zuverlässigen und vorbildlichen Einstellung voran. „Mit Hannah verliert unser Team nicht nur die Kapitänin, sondern auch einen Menschen, der für mich persönlich und die gesamte Mannschaft ein herber Verlust ist. Sie zeichnet sich nicht nur durch ihre enorme sportliche Qualität aus, sondern vor allem durch ihre verantwortungsvolle Arbeit für das Team. Kommunikation, Transparenz und Kollegialität hat Hannah täglich vorgelebt und der Mannschaft vermittelt – immer mit einer besonderen Mischung aus Schlagfertigkeit, Wertschätzung und Humor. Sie wird uns auf und neben dem Feld schmerzlich fehlen und hinterlässt eine große Lücke. Für ihre Zukunft wünsche ich ihr von Herzen nur das Beste“, bedauert Geschäftsführerin Assina Müller den Abschied von Hannah Kamp. Foto: Kevin Becher

1. ZWISCHENRUNDE DES SPARKASSEN CUPS

20.05.26 - Die 15. Auflage des Sparkassen Cups ging heute auf drei Sportplätzen an den Start. Das beliebte Fußballturnier der Wuppertaler Grundschulen wurde im Rauental, im Sonnborner Hafen und auf dem Freudenberg ausgetragen. Somit mussten 36 Schulteams versuchen Gruppenerster der 12 Gruppen zu werden, denn nur die Erstplatzierten lösen das Ticket für die 2. Zwischenrunde am 02.06.2026. Da gab es natürlich wieder einige Tränen der Enttäuschung zu sehen aber auch sehr viel Jubel und Leidenschaft. Das Südstadt-Derby der benachbarten Schulen Reichsgrafenstraße und Angelo-Roncalli-Schule kommt leider nicht zu Stande, denn Team Reichsgrafenstraße schied aus, während Team Angelo-Roncalli sich zum Gruppensieger machte. Ansonsten war die Elberfelder Südstadt ein gutes Pflaster für die Schulen Radenberg, Nathrather Straße und der Sophienschule. In Sonnborn konnten sich folgende Teams durchsetzen: Echoer Str., Birkenhöhe, Peterstr. und Küllenhahn. Auf dem Sportplatz Rauental machten sich die Schulen Hammesberger Weg, Mercklinghausstr., Rudolf-Steiner-Schule und Corneliusschule zum Gruppensieger.

Fotos vom Freudenberg: Odette Karbach

BHC UNTERLIEGT TROTZ GUTER LEISTUNG BEI SPITZENREITER HC LEIPZIG

20.05.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Auch in Leipzig war für den Bergischen HC nichts zu holen. Das Team von Trainerin Assina Müller unterlag beim Spitzenreiter HC Leipzig 27:34(12:17).
Die Vorzeichen waren nicht gerade gut. Abwehrchefin Veki Tolic war nach einem Infekt noch nicht fit genug. Ein Einsatz war nicht möglich. Zudem knickte Torjägerin Svenja Mann nach fünf Minuten mit dem Fuß um und musste ausgewechselt werden. Dennoch hielt der BHC die Anfangsphase ausgeglichen, hätte sogar mehrfach in Führung gehen. „Wir haben unsere Aufgabe im Angriff spielerisch gut gelöst. Aber wir nutzen einfach unsere Chancen nicht“, haderte Assina Müller wegen der ausgelassenen Möglichkeiten. Mehrfach parierte Leipzigs Torhüterin Nele Kurzke großartig. Insgesamt kam die ehemalige Nationalspielerin auf 19 Paraden.
Die jungen Leipzigerinnen machten mächtig Dampf, nutzen eine kurze Schwächeperiode der Gäste kurz vor der Halbzeit und zogen mit sechs Toren davon. Das 17:11 markierte Marlene Tucholke, mit sieben Treffern erfolgreichste Werferin des Nachmittags. Auch nach dem Strafwurftreffer von Pauline Uhlmann zum 27:17 (44.), gab sich der BHC nicht auf. Angetrieben von Pia Terfloth, die im Angriff und in der Abwehr überragte, sowie Norma Goldmann, holte der BHC auf. Svenja Mann versuchte es noch einmal, aber die Verletzung hemmte sie zu stark. Dafür behielt Djazzmin Trabelsi die Nerven. Ein Hattrick der Linksaußen sorgte für den 33:27-Anschluss, ehe Lisa Lammich, jüngste Spielerin der Partie, den 34:27-Endstand erzielte.

ABSTIEGSCOACH WUNDERLICH MUSS GEHEN

18.05.26 FUSSBALL PERSONALIE - Das kommt nicht unerwartet: Mike Wunderlich (Foto) soll dem Neuaufbau beim in die Oberliga abgestiegenen Wuppertaler SV nicht im Wege stehen. Der ehemalige Fußball-Profi war im Winter überraschend als Cheftrainer verpflichtet worden, konnte aber die Erwartungen nicht erfüllen können. Im Gegenteil: die Regionalligamannschaft trat auf der Stelle. Die Folge war der Absturz auf den vorletzten Tabellenplatz. Die Alarmglocken im Februar und März wurden überhört, die dringend notwendig gewordene Erhöhung des Trainingsumfangs nicht umgesetzt. Sein letztes Wort nach dem Abstieg in Liga fünf: "Es tut mir leid um den Verein!"
Der FUSSBALL-REPORT hatte in seiner Mai-Ausgabe vom "schlechtesten WSV seit seiner Gründung 1954 geschrieben. Dennoch hätte der Abstieg verhindert werden können. Stephan Küsters könnte als Sportdirektor mit seiner Erfahrung und seinem Fachwissen den weiteren Absturz mit einer neuen Mannschaft und vor allem mit den seit Jahren geforderten Offensivspielern verhindern. Eine schwere, aber dankbare Aufgabe für den Kölner. Die finanzielle Basis müsste die Wuppertaler Wirtschaft schaffen, die bisher aber lieber das (Werbe-) Geld  nach Solingen zum dort beheimateten Handball-Club gibt. Foto: Jochen Classen 

MANFRED OSENBERG FEIERT SEINEN RUNDEN GEBURTSTAG

17.05.26 - Sportjournalist und Verleger Manfred Osenberg reiste von der Insel Wangerooge an und begrüßte am Samstagabend seine Gäste in Langerfeld. Die vielen Glückwünsche von der Familie, von Freunden und Weggefährten nahm er ab 24 Uhr entgegen, denn am Sonntag ist sein runder 80. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

WSV MUSS ABSTEIGEN

17.05.26 FUSSBALL-REGIONALLIGA - Das kleine Wunder fand nicht statt. Vor rund 2000 Zuschauern verloren die Wuppertaler auch das letzte Saisonspiel gegen den Bonner SC. Wieder kein Tor, wieder kein Punkt, Obwohl der WSV bei Überzahl in der zweiten Halbzeit drückend überlegen war, gelang ihm kein Tor. Bonn siegte mit 1:0 und stürzte die Gastgeber in Liga fünf. In der Oberliga wird es wie erwartet den bergischen Dreikampf mit WSV,, Mitabsteiger SSVg Velbert und Aufsteiger Solingen-Wald 03 geben. Nicht mehr mit dabei Amin Bouzraa. Er verlässt als Erster das sinkende Schiff. Mehr über die Situation an der Wupper erfahren Sie in der gerade erschienenen Mai-Ausgabe des FUSSBALL-REPORTs.

Fotos aus dem Stadion am Zoo: Jochen Classen

YASSIN BOUAASRIA WIRD EIN CRONENBERGER JUNG

15.05.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Yassin Bouaasria gehört zu den besten Torjägern im Tal. Für den F.K. Jugoslavija Wuppertal erzielte er in dieser Saison 8 Treffer. Zur nächsten Saison stürmt der 23-jährige für den Cronenberger SC. An der Hauptstraße trifft der Angreifer auf seinen Trainer Samir El Hajjaj. Beide spielten in der Vergangenheit gemeinsam im Dress des SC Viktoia Rott und kennen sich gut. Foto: Odette Karbach

DAS COMEBACK DES JAHRES

15.05.26 GOLFSPORT - Er war schon mal die Nummer eins der Weltrangliste. Aber man hatte lange nichts mehr vom Mettmannner Martin Kaymer gehört, der mit dem Golf-Club Bergsich Land aus Wuppertal Meisterschaften gewonnen hat. Jetzt feierte der 41Jährige ein sensationelles Comeback. Die deutschen Golfer Martin Kaymer und Stephan Jäger haben zum Auftakt der 108. PGA Championship in der Nähe von Philadelphia für eine große Überraschung gesorgt. Die beiden Profis gehören zu einer Gruppe von sieben Spielern, die das zweite Major-Turnier des Jahres anführen. Auch der Weltranglistenerste und Titelverteidiger Scottie Scheffler aus den USA liegt mit 67 Schlägen an der Spitze des Feldes. Einen Fehlstart legte dagegen der Masters-Sieger Rory McIlroy hin. Der Weltranglistenzweite aus Nordirland rangiert nach einer schwachen 74er-Runde nur auf dem 105. Platz.
Während Jäger seit geraumer Zeit immer wieder gute Ergebnisse auf der PGA Tour einfährt, überraschte der Auftritt Kaymers gehörig. Der 41-Jährige spielt seit Jahren auf der (noch) von Saudi-Arabien finanzierten LIV-Tour, landet dort aber nur selten auf den vorderen Rängen. Im Aronimink Golf Club zeigt er nun, dass er immer noch auf hohem Niveau Golf spielen kann. Der Profi aus Mettmann erklärte nach der Runde, dass er jetzt schmerzfrei sei und es genieße, wieder auf dem Platz zu stehen. 

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