OSENBERG - SPORTPRESSE
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EFE TIRPAN VERSTÄRKT DAS WSV-MITTELFELD

11.09.26 FUSSBALL OBERLIGA - Der Wuppertaler SV kann einen weiteren Neuzugang für die laufende Saison vermelden: Mittelfeldspieler Efe Tirpan gehört ab sofort zum Team von Cheftrainer Tim Schneider. Der 22-Jährige kommt aus der U21 von Arminia Bielefeld. In den vergangenen beiden Jahren absolvierte der Rechtsfuß insgesamt 59 Einsätze für die Bielefelder U21 in der Oberliga Westfalen. In der vergangenen Saison kam er auf 33 Einsätze für die Nachwuchsmannschaft des Bundesligisten.
Im zentralen Mittelfeld ist Tirpan flexibel einsetzbar, fühlt sich jedoch insbesondere im defensiven zentralen Mittelfeld wohl. Seine fußballerische Ausbildung erhielt er unter anderem im Nachwuchsbereich von Arminia Bielefeld. Weitere Stationen waren der Delbrücker SC und der SC Verl II, ehe er zur U21 der Bielefelder zurückkehrte.
Vorstand Sport Lennart Strufe freut sich über die Verpflichtung des Mittelfeldspielers: „Mit Efe verpflichten wir einen jungen Mittelfeldspieler, der für sein Alter bereits über eine bemerkenswerte Spielreife verfügt. Er zeichnet sich durch seine Übersicht, sein gutes Passspiel und seine Fähigkeit aus, auch unter Druck Lösungen zu finden und dem Spiel aus dem Zentrum heraus eine klare Struktur zu geben. Gleichzeitig bringt er die notwendige Robustheit und Durchsetzungsfähigkeit mit, um sich im Mittelfeld auch gegen körperlich starke Gegenspieler zu behaupten. Efe hat in den vergangenen Jahren bereits wertvolle Erfahrungen in der Oberliga gesammelt und verfügt noch über weiteres Entwicklungspotenzial. Wir sind überzeugt, dass er mit seiner Spielweise unserem Mittelfeld eine zusätzliche Facette geben kann und freuen uns, ihn beim Wuppertaler SV begrüßen zu dürfen.“
Mit dem 22-jährigen Rechtsfuß gewinnt der Wuppertaler SV einen vielseitig einsetzbaren zentralen Mittelfeldspieler, der zusätzliche Optionen für das Spiel im Zentrum mitbringt und das Team ab sofort verstärken soll. Foto: WSV

CRONENBERGER HEIMSIEG IN SUDBERG

06.09.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Die Truppe des Cronenberger SC schlug an der Sudberger Riedelstraße auf, um den HSV Langenfeld zu empfangen. Viele Torchancen hielten die Zuschauer bei Laune und der erste Aufreger war in der 1. Halbzeit das Foul von Mohamed Bouaasria, der seinen Gegner am Kopf traf. Angriffe der Langenfelder wurden vom jungen Keeper Constantin Fuß entschärft. In der 49. Minute gelang den Gästen durch den Treffer von Konstantinos Kaliantzis die Führung. Und die hatte Bestand! Dem Team um Trainer Samir El Hajjaj lief die Zeit davon. In der 85. Minute brachte Pascal Holthausen die Cronenberger Jungs wieder zum 1:1 ran. Der Siegeswille wurde tatsächlich noch belohnt, auch wenn der Schiedsrichter die Pfeife schon griffbereit hatte. In der 93. Minute war es Jonas Niehues, der sich für seinen Siegtreffer knuddeln ließ. Der 2:1 Sieg unterstreicht die solide Arbeit der Grün-Weißen, die bislang ungeschlagen sind.

Fotos aus der Heinz-Schwaffertz-Arena: Odette Karbach

BHC MIT VERDIENTEM PUNKTGEWINN IN BERLIN

06.09.26 HANDBALL FRAUEn 2. LIGA - Das war nichts für schwache Nerven. Erst mit dem Schlusspfiff sichert sich der Bergische HC bei den Füchse Berlin Frauen ein 29:29-Unentschieden. Svenja Mann behielt vom Siebenmeterpunkt die Nerven und sorgte somit mit ihrem achten Treffer für den viel umjubelten Punktgewinn. Vor 417 Zuschauern starteten beide Teams nervös. Erst nach drei Minuten gelang Norma Goldmann der erste Treffer der Partie zum 0:1. Trotzdem hatte der BHC Schwierigkeiten, sich im Angriff gegen die Berliner Defensive durchzusetzen. In der Abwehr gab es ein paar Abstimmungsprobleme. Gut, dass BHC-Torhüterin Lena Lindemann von Beginn an hellwach war und mehrfach spektakulär parierte. Dennoch zogen die Füchse langsam davon. Nomi in de Braekt besorgte nach einer guten Viertelstunde den Vier-ToreVorsprung (9:5, 17.).
BHC-Trainer Ruben Voßhans zog die Auszeit, stellte die Abwehr auf 5:1, mit der jungen Meggan Rusko auf der Spitze, um. Eine Variante, die den Berlinerinnen gar nicht schmeckte. Der BHC rackerte sich ran und kam durch Linksaußen Djazzmin Trabelsi, die an alter Wirkungsstätte eine ordentliche Leistung lieferte, zum 11:11-Ausgleich (27.). Es blieb ein Spiel auf Augenhöhe. Dem 13:12-Halbzeitstand ließ Naomi Conze das 14:12 folgen, der BHC kam durch Veki Tolic und Svenja Mann zum Ausgleich. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste immer stärker. Erneut Norma Goldmann besorgte die Führung (19:20, 42.), aber der BHC versäumte es, einen höheren Vorsprung rauszuwerfen, scheiterte mehrfach freistehend an der jungen Mercy Hacker im Berliner Tor.
Die letzten fünf Minuten waren an Dramatik kaum zu überbieten. Die erfolgreichste Berliner Werferin Anouk Nieuwenweg (7) brachte ihr Team erneut in Führung (28:27, 56.). In Unterzahl glich Meggan Rusko aus. Zeitstrafe gegen Marie Vorlicek-Michalczik 150 Sekunden vor dem Ende. Alissa Werle nutzte die doppelte Überzahl über Linksaußen zum 29:28 (58.). Der BHC vertändelte den Ball und brachte die Gastgeberinnen noch einmal in Ballbesitz. Doch Marlene Wagner parierte. Auszeit BHC. Ruben Voßhans gab die Marschroute für die letzten 20 Sekunden vor. Durchbruch von Norma Goldmann, die nur zu Lasten eines Strafwurfs gestoppt werden konnte, den Svenja Mann eiskalt zum 29:29 verwandelte.
„Riesenkompliment an mein Team, das erneut großartige Moral bewiesen hat. Die Mädels haben das als Mannschaft wieder gut gerockt, leidenschaftlich verteidigt und alles auf der Platte gelassen. Wie sie in der Schlussphase in doppelter Unterzahl agiert haben und sich mit dem Punkt belohnt haben, macht mich sehr stolz“, war Chef-Trainer Ruben Voßhans nach der Partie voll des Lobes. Am kommenden Samstag empfängt der BHC den TuS Lintfort zum NRW-Duell. Anwurf ist um 18:30 Uhr in der Sporthalle Wittkulle.

BHC VERPASST HAUCHDÜNN EINEN PUNKT

06.09.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Der Bergische HC hat gegen die Rhein-Neckar Löwen alles reingeworfen, stand in der zweiten Halbzeit kurz davor, das Spiel komplett auf seine Seite zu ziehen, musste sich zum Schluss aber doch geschlagen geben. Ein paar Fehler zu viel machten beim 26:27 (13:14) den Unterschied.
Die Stimmung war famos bei den knapp 2500 Zuschauern in der Wuppertaler Unihalle. Gerade hatte Johannes Wasielewski den Ball ins leere Tor der Rhein-Neckar Löwen zum 22:20 geworfen und damit einen 5:0-Lauf des BHC perfekt gemacht. Eine knappe Viertelstunde war noch zu spielen, und die Riesenchance war da, die Weichen entscheidend zu stellen. Doch es kam anders.
Zunächst hatten die Gastgeber Pech. Christopher Rudeck hielt frei, der Abpraller landete bei Jannik Kohlbacher, der die Mannheimer Torflaute beendete. Danach aber verloren die Bergischen den Ball in zwei Angriffen hintereinander, und in der Deckung sah Tom Bergner Rot für eine Abwehraktion gegen Haukur Thrastarson. Die Unparteiischen sichteten die Szene so lange im Videobeweis, dass durch die lange Unterbrechung ein klein wenig der Atmosphären-Stecker in der Unihalle gezogen wurde.
Die Gäste nutzten die Gunst der Stunde, übernahmen in der folgenden Überzahl die Führung und bauten diese unter etwas Mithilfe des BHC, der weitere technische Fehler einstreute, aus. Als das Match scheinbar schon aus der Hand glitt, setzten die Hausherren zu einer letzten Aufholjagd an. Julian Fuchs verkürzte, der starke Rudeck hielt einen Siebenmeter gegen Ketin Mahé. Auf der anderen Seite vergab Lars Kooij das mögliche 25:26, so dass Thrastarson wieder auf drei Tore Abstand stellte.
Dann sah auch noch Robert Timmermeister bei den Gästen Rot, Lukas Becher stellte auf 25:27, Gerdas Babarskas schaffte den Anschluss 21 Sekunden vor dem Ende. Der BHC versuchte alles, um noch einmal an den Ball zu kommen, doch die Mannheimer brachten das 27:26 auch dank einer letzten Auszeit ins Ziel.
Die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff war sichtbar, doch die Mannschaft hatte alles gegeben und sich schon vor der Endphase von einigen Rückschlägen erholt. In der ersten Halbzeit warf sie knapp neun Minuten kein Tor. Aus einem 5:8-Rückstand machten Sören Steinhaus, Julian Fuchs, Lukas Becher, Tim Hilding und Fynn Hangstein wieder ein 10:10. Die Abwehr funktionierte, Rudeck trumpfte immer wieder mit Paraden auf. Das galt allerdings genauso für David Späth bei den Rhein-Neckar Löwen. Auch er entnervte seine gegnerischen Feldspieler immer wieder. So stand der BHC unmittelbar nach der Halbzeitpause (13:14) kurz vor dem Ausgleich. Späth war gegen Becher und Hangstein zur Stelle, hielt wenig später auch noch gegen Wasielewski und Fuchs und hatte damit seinen Anteil am 18:14-Vorsprung seines Teams. Beeindrucken ließ sich der BHC davon nicht. Im Gegenteil: Er setzte zu seiner besten Phase an, die ihn kurz auf die Siegerstraße brachte. Viel fehlte nicht, und er wäre darauf geblieben.

Fotos aus der Wuppertaler Unihalle: Jochen Classen

MO GREIFT WIEDER AN

05.09.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Mit Kabiru Hashim Mohammed, kurz „Mo“, hat sich der SSV Germania 1900 Wuppertal verstärkt. Im Sommer 2017 machte der Stürmer auf sich aufmerksam, als er für den TSV Union Wuppertal 43 Treffer erzielte und die Hardenberger den Meistertitel holten. Natürlich schmückte Mo damals als Coverboy die Juni-Ausgabe des FUSSBALL-REPORT. Ob er nach zehn Jahren wieder so aufdrehen kann, bleibt spannend. Schließlich hat der 31-Jährige nicht freiwillig mehrere Jahre pausiert. Wegen einer Knorpelverletzung im Knie wurde der schnelle Angreifer zurückgeworfen.


WSV: VIERTE SCHLAPPE

05.09.26 FUSSBALL OBERLIGA - Vier Spiele – vier Niederlagen. Dabei hatten die Verantwortlichen des WSV so sehr auf den ersten Saisonsieg in der Oberliga gehofft. Diesmal war zwar Cheftrainer Tim Schneider anwesend. Aber die junge Truppe war bei der 0:2-Schlappe gegen BW Dingden nicht besser als in der Vorwoche beim 0:1 in Büderich, als Urlauber Schneider fehlte. Diesmal hatte er nach dem Match viel Lob für den Gast. Es wird Zeit, dass der schon jetzt angeschlagene Coach mal gute Worte für seine unerfahrene und nicht eingespielte Mannschaft aussprechen kann. Zugegeben, mit dem Verletzungsanfälligen Kapitän Semir Saric fehlte einer der besten, routinierteren WSV-Kicker. Aber dafür stand erstmals in dieser Saison Routinier Felix Herzenbruch nach überstandener Sperre in der Abwehr. Wo der Schuh drückt, in der Offensive, fehlt immer noch ein Stürmer mit Vollstreckungsqualitäten. Ein Tor in vier Spielen – zu wenig, um den zweiten Abstieg in Folge zu verhindern.

Fotos aus dem Stadion am Zoo: Jochen Classen

SONNBORN ERWARTET SCHWARZ-WEISS ESSEN

03.09.26 FUSSBALL NIEDERRHEINPOKAL - Es gibt nur noch wenige Wuppertaler Fußballfans, die sich noch an das DFB-Pokalmatch vor vollem Stadion am Zoo erinnern, das der WSV gegen Schwarz-Weiss Essen mit 6:0 gewann. Alle Tore schoss Günter "Fifa" Augustat, dessen Enkel seit einigen Jahren in der bergischen Tennisszene den Ton angibt. Später verpasste der WSV durch eine unglückliche Niederlage gegen den Hamburger SV das deutsche Pokalfinale.
Heute spielen beide Klubs, WSV und Essen, in der fünften Liga. Die Männer vom Uhlenkrug kommen am 23. September wieder einmal nach Wuppertal. Doch Gastgeber ist nicht der WSV, sondern Bezirksliga-Aufsteiger SC Sonnborn (Foto). Der WSV muss zur gleichen Zeit in der 2. Runde des Niederrheinpokals beim Bezirksligisten FSV Duisburg antreten.
Die 2. Runde:
SV Lohhausen - VfB Hilden
SV Haldern - RW Oberhausen
Rheydter SV - MSV Duisburg
SF Broekhuysen - RW Essen
Union Nettetal - 1.FC Bocholt
SW Alstaden - SV Biemenhorst/Fortuna Düsseldorf
FSV Duisburg - Wuppertaler SV
1919 Oberhausen - D‘dorfer SC
DJK Adler Frintrop - SSVg Velbert
TSV Meerbusch - Ratingen 04/19
SC Sonnborn - ETB SW Essen
Essen-Schöneb. - Kosova D‘dorf
OSV Meerbusch - SC St. Tönis
SC Kapellen-Erft - 1.FC Monheim
VSF Amern - KFC Uerdingen

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